Mietkaution - Steuererklärung

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4 Antworten

muss ein Untervermieter in der eigenen Steuererklärung das Geld aus einer Mietkaution angeben?

Nein.

(Nebenfrage: Muss ein Mietskautionskonto immer eröffnet werden oder kann das Geld auch bar gegeben & gelagert werden?)

Der Mieter kann die Zahlung der Kaution von der Nennung eines involvenzgeschützten Kautionskontos abhängig machen. Nennst du keins, hast du auch keinen Anspruch auf die Kaution. BGH Rechtsprechung übrigens.

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  1. Es könnte natürlich in Bar gegeben und gelagert werden, wenn sich die Parteien einig sind. Ist aber nicht zu empfehlen.

  2. Die Kaution ist ja weiterhin Eigentum des Mieters udn nur bedingt abgetreten, nämlich für den Fall, dass beim Auszug Kosten nachbleiben. Daher stehen die Zinsen dem Mieter zu, der die ggf. auch zu versteuern hat.

  3. In die Steuererklärung gehören die Nur, wenn man die Günstigerprüfung möchte, oder zuviele Freistellungsaufträge erteilt wurden.

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Kommentar von blackleather
17.09.2014, 18:08
könnte natürlich in Bar ... gelagert werden

Könnte natürlich Probleme geben:

§ 551 Abs. 3 Sätze 1 und 2 BGB: "Der Vermieter hat eine ihm als Sicherheit überlassene Geldsumme bei einem Kreditinstitut zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anzulegen. Die Vertragsparteien können eine andere Anlageform vereinbaren."

Selbst wenn die Parteien sich über die Barzahlung einig sind - von "Anlage" könnte wohl kaum noch die Rede sein, wenn das Geld bar gelagert wird. Allenfalls wenn es dennoch verzinst wird - aber welcher Vermieter wäre so blöd, für Geld Zinsen zahlen zu müssen, das er bar zu Hause rumliegen hat?

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Gehört nicht in die Steuererklärung des Vermieters, ist ja nicht sein Geld sondern des Mieters. Kautionen sind vom Vermieter n. M. verzinslich auf einem Kautionskonto anzulegen.

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bar gegeben & gelagert werden?

Wie der Vermieter die Kaution kassiert, steht ihm frei.

Mietrechtlich verpflichtet ist er aber, es auf ein Treuhandkonto einzuzahlen. Wie das bei einer Aufbewahrung in bar geschehen soll, erschließt sich mir nicht. Allerdings ist das kein steuerliches Problem.

Wer als Vermieter die Kaution auf ein Treuhandkonto zu Gunsten des Mieters anlegt, hat mit den Zinseinkünften daraus ohnehin nichts zu tun. Die stehen dem Mieter zu. In den heutigen Zeiten wird der ohnehin nicht mehr gefragt, ob er darauf Steuern zahlen will.

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