Mieterhöhungsklause im MV bei Mietzahlung durch Sozialamt?

2 Antworten

Mietvertragsabschlüsse genehmigen Sozialbehörden meist erst nach Vorlage des Vertragsentwurfes. So ist es mir bei Neuvermietungen jedenfalls von Mietinteressenten geschildert worden. Ob da eine Staffelmiete -das ist ja wohl, was Dir vorschwebt- gut ankommt, wage ich zu bezweifeln.

Ich wäre bei der Regelung 2 Vorsichtig.

  1. 300,- Grundmiete. Was ist das pro qm?

  2. 94,- Betriebskosten. entspricht das dem qm-Anteil des Hauses gemessen an den gesamten kosten, ggf. an der Personenzahl?

  3. Heizung ebenso wie 2.

  4. Warum ist es wichtig, was das Amt sagt? gibt es keine alternativen Interessenten?

  5. Wegen der Küche die Bedingungen festlegen. Was ist die Küche heute wert, nach welcher Zeit ist noch was zu zahlen, wann gilt die als abgewohnt?

  6. Wird die Gartenarbeit irgendwie angerechnet? Was passiert, wenn die Mieterin das nicht mehr will, oder kann.

In diesem Mietvertrag ist für mich viel Sprengstoff, oder um es an den Garten anzupassen, das gibt es einige Maulwurflöcher.

Es ist 1 Person, Anspruch Soz.-Hilfe für 45-50 m² - also 6,50 bis 7,00 €/m². Die Wohng. hat insgesamt 72 m² , allerdings mit Dachschrägen, Balkon 14 m², davon zahlt das Sozialamt aber nur die Kosten für 50 m². Ich werde dieser Frau helfen, weil die Mutter verstorben ist und sie ihre Wohnung aufgeben muss. Außerdem ist sie eine Nachbarin von mir. Das nur zur Info zum Thema Alternativen.. Wäre es denn realistisch, wenn man die Gartenarbeit mit 100,-- € anrechnet und im MV vermerkt, dass dieser Betrag als Miete zu zahlen ist, wenn sie nicht mehr arbeiten kann?

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@Waterkant64

bei der Beschreibung 72 qm aber schrägen stellt sich mir die Frage "sind die 72 qm Bodenmaß, oder sind es die effektiv berechnet Wohnfläche, als nach Abzug wengen Schrägen usw.?"

Man könnte die Gartenarbeit eventuell lt. Vertrag für die Über-qm ansetzen. bezahlt derden müssen dann die etra qm, wenn die Gartenarbeit nicht mehr verrichtet werden kann.

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