Mieter zieht aus. Kann man die Zwischenablesegebühr (Wasser+Heizung) auf dem Mieter umwälzen?

2 Antworten

Ich hab den Gockel gefüttert mit dem Buchstabensalat da oben und er hat mich zu einen mir schon in Erinnerung gewesenen BGH-Urteil geführt:

http://www.ista.de/ista_infothek/recht_gesetz/urteile/index.html?uid=66&cHash=c5b46e180c

Hast Du die Kostenabwälzung auf den Mieter denn vereinbart? Ansonsten sieht es ganz schlecht aus-für Dich!

Und im übrigen. Heizkosten kann man nach Gradtagszahlen aufteilen. Da ist keine Zwischenablesung erforderlich und beim Wasserzähler (gibt es da wirklich in dem ollen Kasten Etagenzähler für jede Wohnung?) wienert man die Lesebrille und legt, bzw.liest, los!

Danke. Habe es im Mietvertrag gefunden unter Mieterwechsel. Die Kosten trägt der Mieter. Gruß althaus.

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@LittleArrow

Richtig. Habe erst im nachhinein in den Mietvertrag geschaut.

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Die Kosten zahlt lt. Deinem Mietvertrag der Mieter. Hast Du Heizkostenverteiler nach dem Verdunstersystem oder "schon etwas moderner" elektronische Heizkostenverteiler? Egal welche, beide kann der Vermieter mit dem Mieter "kostenlos" selbst zwischenablesen. Beide Parteien unterschreiben. Das Ergebnis allerdings kann nur mit der Endabrechnung erfolgen! Welches Fabrikat hast Du? Metrona, Minol, Techem, Ista o.ä.? Wasser dürfte auch kein Problem sein, die Warmwasserabrechnung erfolgt mit der Heizung, die Kaltwasserabrechnung vom Wasserwerk! (Auch nach jeweiliger Zwischenablesung)

Wer zahlt den Folgeschaden ?

Vorletztes Wochenende wurde es in unserer Stadt sehr kalt. In vielen Straßen gab es einen Wasserrohrbruch. Die Stadtwerke und seine Auftragsnehmer/ Subunternehmer hatten echt viel zu tun.

Wie auch bei uns in der Straße. Sonntagmorgen gegen 9.00 Uhr wurde das Wasser von jetzt auf gleich abgestellt. Den ganzen Tag waren wir alle in der Straße ohne Wasser. Nachfragen, wann denn wieder mit fließenden Wasser zu rechnen sei - wurde mit Achselzucken beantwortet.

Gegen 19.00 Uhr lief das Wasser wieder. Total dunkel, mit starken Ablagerungen drin.

Zwei Tage später hatte ich einen Schaden an meiner Heizung - die Umwälzpumpe tropft. Heizung und Warmwasser sind miteinander gekoppelt. Mein Nachbar in unserer Reihenhauszeile hatte das gleiche Problem. Innerhalb von wenigen Stunden war das Tropfen ein echtes Problem. Während des abgestellten Wassers ist die Umwälzpumpe/Zirkulationspumpe leer gelaufen. Diese musste ausgetauscht werden. Kostenpunkt: 300,00 Euro. Die Rechnung des Handwerkers flatterte heute ins Haus.

Wer haftet für einen solchen Schaden? Tritt da eine Versicherung ( Gebäude- oder Hausratversicherung ) für ein ? Hat die Stadtwerke eine Benachrichtigungspflicht ? Kann man von mir verlangen, dass ich so weit denke, die Heizung in einem solchen Falle und bei dieser Kälte auszuschalten ?

Daran habe ich nämlich nicht gedacht - ich hatte schon genug mit dem Problem : "kein Wasser" zu tun. Kein Kaffee, kein Tee, kein kochen, keine Klospülung, keine Waschmöglichkeit. Hätte nicht viel gefehlt, und ich wäre Schnee sammeln gegangen.

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