Mieter zahlt nicht - muss er die Anwaltskosten zahlen?

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Die Miete ist zu einer bestimmten Zeit zu zahlen, danach der Mieter also in Verzug gerät und daher aus diesem Grund auch die Anwaltskosten zu erstatten hat. Aber die Kosten müssen freilich vom Vermieter vorgestreckt werden. Denn der Anwalt wird nicht darauf warten, bis die Gegenseite zahlt. Mit der hat er ja keinen Anwaltsvertrag, sondern nur mit dem Auftraggeber, also dem Vermieter.

Muss ich die Anwaltskosten der Gegenseite tragen?

Der Sachverhalt: Da ich Unstimmigkeiten in meiner Nebenkostenabrechnung (März) festgestellt hatte, habe ich diese von einem Anwalt des Mietervereins prüfen lassen. Dieser hat meinen Vermieter dann um Kopien der Belege gebeten, um die fraglichen Punkte nachvollziehen zu können. Mein Vermieter hat aber nicht kooperiert. So wie ich das verstanden habe, ist der Vermieter gesetzlich nicht dazu verpflichtet, Kopien an den Anwalt der Gegenseite zu schicken, wenn Mieter und Vermieter sich am selben Ort befinden. Der Anwalt des Mietervereins hatte mir auch davon abgeraten, selbst zur Geschäftsstelle des Vermieters zu gehen, um Einsicht in die Unterlagen zu fordern – wie es mir nach meinem Verständnis wohl zusteht – weil ich mich dann einem hohen psychischen Druck ausgesetzt hätte. Außerdem verstehe ich zu wenig davon. Es war eine Nachforderung fällig, die ich erstmal einbehalten hatte, bis die Sache geklärt war (bezahlt im Juli); JETZT habe ich erfahren, dass ich die innerhalb von 30 Tagen hätte bezahlen müssen, wenn auch unter Vorbehalt der Rückforderung. Darauf hat der Anwalt vom Mieterverein mich aber nicht hingewiesen. Die Frage: Mein Vermieter hatte ebenfalls einen Anwalt mit der Sache betraut, und jetzt soll ich dessen Honorar berappen – mit der Begründung, ich hätte die Richtigkeit der Nebenkostenabrechnung zu Unrecht angezweifelt. (Meiner Meinung nach nicht – es konnte nur nicht bewiesen werden, dass die Abrechnung fehlerhaft ist.) Muss ich also das Honorar des Anwalts der Gegenseite tragen? Danke für Eure Antworten!

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Kann ich meinen Mieter für event. Schäden durch einen Carport verantwortlich machen?

Hallo, mein Mieter hat vor einigen Jahren (ohne meine Zustimmung) einen Carport in den Hof gebaut. Damals habe ich ihm gesagt, dass er sowas eigentlich nur machen darf wenn er mir davor Beschied sagt, aber weil es jetzt schon da steht habe ich auch keinen großen Stress mehr machen wollen. Nun ist dieser Carport aber langsam sehr heruntergekommen, so dass ich befürchte, dass es bald abfallen könnte. Mein Mieter ist da anderer Ansicht. Mir ist es eigentlich egal, ich will nur nicht dass ich für Schäden an Dritten aufkommen muss. Kann ich eine Erklärung von meinem Mieter verlangen, das er für alle Schäden aufkommt die dadurch entstehen könnten? Oder bin ich als Vermieter immer dafür verantwortlich dass alles in Schuss ist? Danke

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Wie ist das mit der Bezahlung eines Anwalts?

Wie genau muss ein Anwalt bezahlt werden? Ist es nicht so, dass wenn man den Rechtstreit gewinnt, der andere die Kosten übernehmen muss? Wie genau ist das dann mit den Anwaltskosten? Muss ich den Anwalt ganz normal bezahlen und erhalte dann von der aneren Partei das Geld zurück erstattet oder warte ich, bis der Rechtstreit zu ende ist und der Anwalt erhält dann das Geld direkt von der anderen Partei? Danke im Voraus.

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In welchem Falle bekommt man die eigenen Anwaltskosten von der Gegenseite bezahlt?

es kann sein, dass ich per Rechtsanwalt einen Fall durchboxen muss/ will.

Wie ist das mit den Kosten meines Rechtsanwaltes? Wann trägt die Gegenseite die Kosten?

  • schon bei einer Einigung?
  • nur, wenn man einen Gerichtsbeschluss/ ein Urteil eines Richters hat?
  • etc?

Wie ist es, wenn man eine Teilschuld bekommt, etwa 20 %? Würde ich dann 20% meines Anwalts und 20% des gegnerischen Anwalts zahlen?

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Vermietung: Schadensregulierung & Anwaltskosten

Im Streit um die Schadensregulierung (Wohnungsauszug) einer vom Mieter beschädigten Tür und Zarge hat dieser nun einen Anwalt eingeschaltet. Der Mieter möchte seine Mietkaution zurück. Er ist der Meinung, seine Versicherung hätte mit der Zahlung von 300€ (Zeitwert) meine Ansprüche als Vermieter abgedeckt.

Der Kostenvoranschlag des von seitens des Mieters bestellten Schreiners für die Reparatur belief sich jedoch auf ca. 1600€. Neue Tür inkl. Zarge wäre noch teurer gewesen, da die Tür ein Sonderformat hat und auch das Mauerwerk bei Zargenaustausch beschädigt worden wäre. Deshalb meine Entscheidung, im nachhinein vielleicht die verkehrte, die Reparatur selbst durchzuführen.

Die Kosten der von mir durchgeführten Reparatur für Zeit und Material von ca. 1000€ habe ich mit der einbehaltenen Kaution und der gezahlten Versicherungssumme verrechnet.

Zwei Fragen:

  1. Ist mit der gezahlten Versicherungssumme von 300€ der Schaden für den Mieter bereits abgedeckt? Denn nur mit dieser Zahlung erhalte ich keine funktionsfähige Tür! Kann ich nicht zusätzlich die Mietkaution verrechnen, um den Schaden einigermaßen auszugleichen? Wie sieht die Rechtslage aus?

  2. Muss ich akzeptieren, dass ein vom Mieter eingeschalteter Anwalt mir beim 1. Schreiben seine Gebühren von ca. 150€ in Rechnung stellt? Muss ein Anwalt nicht vom Auftraggeber bezahlt werden?

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