Mieter verlegt selber die Fließen gegen temporären Nachlass der Miete

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Wenn der Mieter Fliesenleger von Beruf ist, spricht erst einmal nicht dagegen. allerdings muß man sich bewußt sein - Gewährleistung hat man in diesem Fall kaum.

Das Argument, der Vermieter würde weniger Mieteinnahmen versteuern ist nur bedingt richtig, denn im Gegenzug kann er ja auch die Ausgaben für die Arbeitszeit ebenfalls in der Steuererklärung ansetzen.

Wäre dann letztlich nur zu klären, ob diese Vereinbarung unter den Begriff Schwarzarbeit fällt oder ob das Verhältnis Mieter - Vermieter so gut ist, dass man diese Arbeiten unter den Begriff Freundschaftsdienst einordnen kann.

Du mußt nur das versteuern, was bei Dir an Miete reinkommt und das kannst Du ja doch wohl im Falle des Falles durch die Kontoauszüge belegen. Was da "künstlich" bei sein soll, leuchtet mir nicht ein.

Aber im übrigen: Du weißt ja hoffentlich was Du da machst! Ich würde niemals einen Nebenbeischrauber in meiner Mietsache Fliesen verlegen oder andere große Arbeiten machen lassen. Wer haftet Dir denn, wenn da in 3 Jahren die ganze Wand runterkommt? Das bleibt alles an Dir hängen.

Natürlch steht es dem VM frei, dem M Durchführung von Modernisierungsmassnahmen zu genehmigen, weil dem die bahambeige Sanitärausstattung und Fliesen der 80er nicht gefallen, aber tadellos in Ordnung wären.

Er sollte aber zu Kenntnis nehmen, dass er keine Sachmängel- und Gewährleistungsansprüche hätte, weder für schiefe Fliesen, scharfkantige Übergänge noch langfristige Bausubstanzschäden, würde der falschen Fliesenkleber verwenden oder Trittschalldämung unterlassen.

Auch wären tunlichst Kostenregelung und Rückbauverpflichtung u. dgl. schrfitlich zu regeln, bevor der M bei Auszug Forderungen stellt oder Mietzahlungskürzung dauerhaft in Anspruch nimmt :-)

G imager761

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