Mieter verlegt selber die Fließen gegen temporären Nachlass der Miete

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Wenn der Mieter Fliesenleger von Beruf ist, spricht erst einmal nicht dagegen. allerdings muß man sich bewußt sein - Gewährleistung hat man in diesem Fall kaum.

Das Argument, der Vermieter würde weniger Mieteinnahmen versteuern ist nur bedingt richtig, denn im Gegenzug kann er ja auch die Ausgaben für die Arbeitszeit ebenfalls in der Steuererklärung ansetzen.

Wäre dann letztlich nur zu klären, ob diese Vereinbarung unter den Begriff Schwarzarbeit fällt oder ob das Verhältnis Mieter - Vermieter so gut ist, dass man diese Arbeiten unter den Begriff Freundschaftsdienst einordnen kann.

Du mußt nur das versteuern, was bei Dir an Miete reinkommt und das kannst Du ja doch wohl im Falle des Falles durch die Kontoauszüge belegen. Was da "künstlich" bei sein soll, leuchtet mir nicht ein.

Aber im übrigen: Du weißt ja hoffentlich was Du da machst! Ich würde niemals einen Nebenbeischrauber in meiner Mietsache Fliesen verlegen oder andere große Arbeiten machen lassen. Wer haftet Dir denn, wenn da in 3 Jahren die ganze Wand runterkommt? Das bleibt alles an Dir hängen.

Natürlch steht es dem VM frei, dem M Durchführung von Modernisierungsmassnahmen zu genehmigen, weil dem die bahambeige Sanitärausstattung und Fliesen der 80er nicht gefallen, aber tadellos in Ordnung wären.

Er sollte aber zu Kenntnis nehmen, dass er keine Sachmängel- und Gewährleistungsansprüche hätte, weder für schiefe Fliesen, scharfkantige Übergänge noch langfristige Bausubstanzschäden, würde der falschen Fliesenkleber verwenden oder Trittschalldämung unterlassen.

Auch wären tunlichst Kostenregelung und Rückbauverpflichtung u. dgl. schrfitlich zu regeln, bevor der M bei Auszug Forderungen stellt oder Mietzahlungskürzung dauerhaft in Anspruch nimmt :-)

G imager761

Muss bei Auszug die Kueche die in der Wohnung war, ausgebaut werden von Mieter?

Ich musste meine Wohnung kuerzlich kuendigen wegen beruflichem Umzugs. Es war sehr kurzfristig, ich habe im Juni gekuendigt, ich bin am 1.Juli schon umgezogen, muss aber laut Vertrag die 3-monatige Kuendigungsfrist einhalten und zahle bis 31.August miete.

Nun haben die Vermieter ihren alten Makler wieder angeheuert um neue Interessenten zu finden. Der Makler meinte nun zu mir, ein Paerchen waere interessiert aber Sie haben selber eine Kueche und wollen die alte Kueche raushaben. Die Kueche war bereits in der Wohnung als wir eingezogen sind und wurde auch nicht im Mietvertrag erwaehnt. Ich hatte nur bei Einzug erwaehnt das wir eine Kueche in der Wohnung brauchen. Nach unserem Einzug dann wurde mir mitgeteilt das die alte Kueche vom Vormieter fuer uns in der Wohnung gelassen wurde und das Sie nun uns gehoert.

Jetzt verlangt der Vermieter von mir, dass ich die Kueche selber entsorgen muss oder ich sollte doch die neuen Mieter schon in der 2. Woche im August in die Wohnung lassen, Ich muesste trotzdem fuer den vollen Monat miete zahlen, dafuer wuerden aber die neuen Mieter die Kueche entsorgen.

Kann der Vermieter mich rechtlich belangen die Kueche auszubauen? Oder ist das sein Problem weil die Kueche bereits drinne war?

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