Mieten oder Kaufen - gute Frage! Was meint ihr dazu?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Dazu gibt es wohl soviele Antworten, wie es Lebensgestatungsmöglichketen gibt.

Tatsache ist aber eines, wer im Rentenalter Wohnungs-/Hauseigentumhat, wird nur die Nebenkosten zu tragen haben und daher mit der Rente, wie hoch oder niedrig die sein wird, besser auskommen.

Wer sich eine Immobilie anschaft, wird in den ersten Jahren höhere Belastungen haben, als die für die Miete.

Wichtig auch, wie mobil will und muss man im Berufsleben sein. Also wird man sein Wohnungseigentum evetuell lange Zeit vermieten müssen.

Oder weis man schon wo man sein alter verbringen will und kaut sich dort etwas, was man vermietet, bis man in den Ruhestand geht.

Das sind m. E,. die Fragen, die man sich stellen muss.

Da ich z. B. meinen Lebensabend nciht in D verbringen werde (will), habe ich vom Plan ein Haus zu bauen abstand genommen, aber eben am Wunschziel entsprechende Vorkehrungen getroffen.

Ich hatte das Geld für meine Immobilie komplett zusammen und musste daher nicht finanzieren - da das aber nicht jeder kann, ist es in der Tat sehr gut zu überlegen.

Wenn du kein Eigenkapital hast, oder zu wenig, zahlst du durch die Zinsen manchmal fast die doppelte Summe zurück, die du aufgenommen hast.

Wenn dann in deiner Lebensplanung irgend etwas anders kommt, als man sich das erhofft hatte (Heirat oder Scheidung, Krankheit oder Jobverlust etc.) kann es schnell zu Problemen kommen.

Mein Rat daher:

Wenn du noch Jung bist (20 - 25 Jahre) wohne erst einmal zur Miete. Spare dein Geld, so gut es geht, um Kapital zur Seite zu legen (NICHT MIT AKTIEN SPEKULIEREN, keinerlei riskante Anlagen) und schau, dass du entweder Teilhaber oder Inhaber einer Firma wirst, die ein gutes Geschäftsmodell hat. Dann verdienst du gutes Geld und der Wert deiner Anteile steigt. Bei einem Exit mit 30 oder 40 Jahren zahlst du dann dein Häuschen mit einem Schlag ab und hast keine Bank im Nacken.

Du könntest alternativ natürlich auch einfach einen Haufen Geld erben....

Auch dieser Weg ist mit Risiken behaftet aber er funktioniert :-)

es kommt auch auf das grundsätzliche Gefühl darauf an, wie man sich als Immobilienbesitzer fühlt. Eine Immobilie sollte viel Freude bereiten, wenn man ein Leben lang nur knausern muß, um seine Bankschulden zu begleichen, hat man keine Freude daran. Eine Immobilie sollte einen auch nie daran hindern, mal den Wohnort zu wechseln. Dann blockiert der Immobilienbesitz und das beeinträchtigt die Lebensfreude doch enorm.

also ich habe es bisher nicht bereut, ein Bankdarlehen abzuzahlen, dafür daß uns später mal ein Haus wirklich gehört. Renovierungen bezahlen wir aus dem Sparstrumpf, natürlich können wir keine großen Beträge sparen, aber im Laufe der Jahre sammelt sich doch immer wieder soviel an, daß wir uns das eine oder andere am Haus renovieren lassen können. Wenn man Familie hat, will man seinen Kindern ja auch mal etwas vernünftiges vererben.Auch hat man keine steuerlichen Vorteile wenn man nur mieten bezahlt. Ich bereue den Entschluß nicht, ein Eigenheim zu haben. Auch wenn die Bank dafür monatlich Zinsen verbuchen kann.

Ich habe lieber Zinsen und Tilgung für eine Hypothek gezahlt für ein Haus, das jetzt mir gehört, als eine Miete, von der ich anschliessend gar nichts mehr habe.

Ausserdem ist das Haus jetzt exakt so, wie ich persönlich das am liebsten haben wollte.

Zusätzlich habe ich durch "Muskelhypotheken" - sprich eigene Arbeit beim Bau - noch reichlich Geld sparen können.

Das war eine sehr gute Entscheidung für mich!

Was möchtest Du wissen?