merkt es das Finanzamt denn wirklich, wenn man zu viele Freistellungsanträge erteilt hat?

2 Antworten

Die Banken müssen die erteilten Freistellungsaufträge dem Bundesamt für Finanzen melden.

Es kommt also an einer stelle zusammen.

Ausserdem wäre ein mehrfaches Erteilen der Freistellungsaufträge, also von höheren Summen als 801,-/1602,- Euro wohl die schnellste Möglichkeit sich Ärger einzufangen.

Ja, es wird gemerkt. Habe am eigenen Leib diese Erfahrung gemacht. Post kam vom zuständigen Finanzamt mit der Floskel "einer zufallsorientierten Überprüfung". Es wurden beglaubigte (von der Bank o.ä.) Steuerertragsbescheinigungen angefordert, die beim FA einzureichen waren.

Keine Steuerbescheingigung weil keine Kapitalertragssteuer geflossen ist?

Hallo,

weil ich bei mehreren Banken Freistellungsaufträge und Kapitalerträge habe möchte/muss ich diese in der Steuererklärung angeben und nicht genutzte Freibeträge auf gezahlte Steuern aufzurechnen.

Eine Bank meint jedoch, dass weil bei ihr keine Kapitalertragssteuer geflossen ist (alles durch Freistellungsauftrag gedeckt), keine Steuerbescheinigung ausgestellt werden braucht. Sie hat mir lediglich eine Erträgnisaufstellung geschickt und der Bankberater meinte das ist für das Finanzamt ausreichten. Ich denke aber das Finanzamt will auch hier eine Steuerbescheinigung.

Kann mir bitte jemand sagen was von beidem stimmt?

Tausend Dank!

Grüße, Marc

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Was passiert, wenn man mehrere und insgesamt zu hohe Freistellungsauftr. erteilt hat?

Guten Tag, meine Schwiegermutter hat alle Geldgeschäfte gut geregelt in der Betreuung eines Bankmitarbeiters. Dieser stellt ihr alle nötigen Anträge und berät sie gut. Nur durch Zufall kam sie während eines Gespräches darauf, daß sie noch ein Sparbuch bei einer anderen Bank hat. Wie wir festgestellt haben, liegt für dieses Konto ein Freistellungsaufträg über die Gesamtsumme für Eheleute vor. Abgesehen davon, daß sie seit 1 1/2 Jahren bereits Witwe ist und dementsprechend nur noch der halbe Betrag möglich ist, hat Ihr Bankberater der Hauptbank von diesem Konto offenbar nichts gewußt, denn dort hat sie ebenfalls den für sie möglichen Höchstbetrag von 801 EURO voll ausgeschöpft. Meine Schwiegermutter hat dieses Konto einfach vergessen bzw. sich gar keine weiteren Gedanken darum gemacht. Nun meine Frage: Hat sie sich in völliger Unwissenheit vielleicht strafbar gemacht. Da sie keine Steuererklärung abgibt, ist das Finanzamt bisher noch nicht aufmerksam auf diesen "Doppelmoppel" geworden. Wer hat sowas vielleicht auch schon mal erlebt, und kann mir seine Erfahrungen mitteilen?

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Polen, Freistellungsauftrag auf Konten- Tages oder Festgeld

Da wir öfters nach Polen fahren und dort die Zinsen höher sind als bei uns, würden wir dort gerne ein Konto eröffnen. Wir haben uns dort bei der Millenium Bank beraten lassen.Soweit sogut - gesetzlich alles in Ordnung. Aber meine wichtigste Frage konnte für mich nicht glaubhaft geklärt werden - nämlich, in Deutschland geben wir, nach Bedarf an die Banken verteilt - unsere Freistellungsaufträge. Würden wir das vergessen, ginge ein Teil des Geldes zum Finanzamt - was wir uns dann aber über die Steuererklärung zurückholen.Gibt es in Polen auch solche Freistellungsaufträg??? Laut Bankberatung in Krakau werden die Zinsen dem Konto einfach - ohne Abzug - zugeschlagen.Ich bin in Gelddingen übervorsichtig und glaube das einfach nicht.Wer weiss konkret Bescheid? Wir würden übrigens die Zinsen - die dort anfallen, nur für den jeweiligen Aufenthalt in Polen ausgeben und nicht in EUR zurücktauschen.

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Abgeltungsteuer / Verlustverrechnung / bitte lesen

Fallbeispiel 1: Ich habe 1801,- Euro Veräußerungsgewinn aus Zertifikaten/Optionscheinen gemacht. Nach Abzug des Freibetrages von 801,- führt für die Bank für 1000,- Euro Abgeltungssteuer ab, 26,38% ohne Kirchensteuer. Unterm Strich bleibt ein Betrag von 1537,25 Euro über. Im nächsten Monat des selben Jahres mache ich ein Veräußerungsverlust von genau 1000,- Euro aus Zertifikaten/Optionscheinen. Die Bank rechnet mir eine Verlustrechnung vor und erstattet die Steuergutschrift in Höhe von 26,38% also insgesamt 263,80 Euro. Jetzt habe ich unterm Strich immer noch ein Gesamtgewinn von 801,05 Euro. Soweit so gut, bis dahin habe ich keine fragen. Meine Frage bezieht sich jetzt auf das Fallbeispiel 2. Das erstere habe ich nur aufgeführt zur besseren Verständnis.

Fallbeispiel 2: Ich habe 1801,- Euro Veräußerungsgewinn aus Zertifikaten/Optionscheinen gemacht. Nach Abzug des Freibetrages von 801,- führt für die Bank für 1000,- Euro Abgeltungs- steuer ab, 26,38% ohne Kirchensteuer. Unterm Strich bleibt ein Betrag von 1537,25 Euro über. Im nächsten Monat des selben Jahres mache ich ein Veräußerungsverlust von genau 1000,- Euro aus der Gattung "AKTIEN" (Achtung nicht aus Zertifikaten/ Optionscheinen). Erhalte ich hierbei auch eine Steuergutschrift, obwohl der Verlust aus Aktien herrührt? Es heißt ja immer Aktienverluste kann man nur durch Aktiengewinne ausgleichen, aber gilt das auch für die Abgeltungsteuer also die Verlustrechnung hierfür? Mein Sparerfreibetrag ist ja durch die Gewinne aus der Gattung "Optionsscheine" aufgezehrt. Würde ich durch den Aktienverlust von 1000,- Euro auch eine Steuergutschrift bekommen?!? Vielen Dank für die Antworten.

PS: Ich meine da war doch was mit Verlusttöpfen usw. DANKE

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Gilt Schenkung an Kinder als ihre Einkünfte?

Hallo Leute,

Ich habe im Internet folgendes gelesen:

Zitat:

Der Bundesverband deutscher Banken aus Berlin informiert, dass aus steuerlichen Gründen auch Eltern die Kinderfreibeträge ausnutzen könnten. Für jedes Kind beträgt das Einkünfte bis 8.671,- EUR.

Erhalten Eltern also einen angenommenen Zinssatz von drei Prozent, wäre ein Übertrag von 289.000,- EUR auf die Kinder möglich. Das würde insgesamt die steuerliche Belastung senken. In dem Freibetrag von 8.671,- EUR sind der Grundfreibetrag in Höhe von 7.834,- EUR und der Sparerpauschbetrag in Höhe von 801,- EUR enthalten. Darüber hinaus ist auch der Sonderausgabenpauschbetrag von 36,- EUR hierin inbegriffen. Es werden allerdings auch in die Berechnung alle Einkommen aus einer Berufstätigkeit einbezogen.

Zitat Ende.

Wenn die Eltern ein Teil vom ihrem Vermögenauf ihre Kinder übertragen, ist das nach meinem Verständnis eindeutig eine Schenkung. Wenn ich hier so lese, stellt Schenkung selbst keine Einkünfte für die Kinder dar sondern nur der Zins zählt zu den Einkünften der Kinder (Klingt nicht gerade logisch). Habe ich richtig verstanden? Oder es wird anders bedeutet?

Dank für Eure Antwort!

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Habe mehrere Konten und Banken. weiß nicht mehr, wem ich welchen Freistellungsauftrag gegeben habe, was tun?

Ich habe mehrere Konten bei verschiednen Banken, hatte auch einen Bausparvertrag und anderes, ich habe überhaupt keinen Überblick mehr, wem ich welchen Freistellungsauftrag vor Jahren gegeben habe. Kann ich da irgendwo zentral nachfragen oder wie bekomme ich das heraus?

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