merkt es das Finanzamt denn wirklich, wenn man zu viele Freistellungsanträge erteilt hat?

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5 Antworten

Die Banken müssen die erteilten Freistellungsaufträge dem Bundesamt für Finanzen melden.

Es kommt also an einer stelle zusammen.

Ausserdem wäre ein mehrfaches Erteilen der Freistellungsaufträge, also von höheren Summen als 801,-/1602,- Euro wohl die schnellste Möglichkeit sich Ärger einzufangen.

Banken , Fondsbanken u. auch Bausparkassen melden dem Bundeszentralamt für Steuern die Beträge Ihrer Kunden, für die sie keine Steuern abführen. Hier ist also ziemlich sicher, daß das auffallen würde. Lieber nicht versuchen.

Ja, es wird gemerkt. Habe am eigenen Leib diese Erfahrung gemacht. Post kam vom zuständigen Finanzamt mit der Floskel "einer zufallsorientierten Überprüfung". Es wurden beglaubigte (von der Bank o.ä.) Steuerertragsbescheinigungen angefordert, die beim FA einzureichen waren.

Von jedem "Freisteller" entsteht ein Abbild mit allen Bank relevanten Daten, warum wohl? Ich rate daher grundsätzlich von Freistellung ab , wegen den wenigen € muss ich das System nicht auch noch füttern.

Innerhalb des Jahres merkt das vermutlich niemand.

Wenn dann aber alles beim Finanzamt bei Deinem Sachbearbeiter zusammenläuft, dann merkt es das Finanzamt.

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