Meiner Mama kaufte Uni Immo: Deutschland Aktien sie musste Bearbeitungsgebühr zahlen! Ist das o.K.

3 Antworten

Ich selbst habe den Immofonds UniImmo:Deutschland und bin sehr zufrieden damit. Die Anlagestrategie wurde im Jahr 1966 aufgelegt und hat bis heute Bestand. Der Ertrag beläuft sich im Moment auf 2 bis 3% im Jahr. Mit Aktien hat die Anlage überhaupt nichts zu tun. Die Gelder deiner Mutter werden in Sachwerte wie Hotels, Einkaufscenter und Logistikimmobilien investiert. Die Objekte werden vermietet und dadurch erwirtschaftet der Fonds zum großen Teil den Ertrag. Die Empfehlung der Bank ist nachvollziehbar, da es bei Geldwertanlagen (Bankprodukte) eine Verzinsung von 0,1 bis 0,6 % gibt. Sieht man die Inflationsrate in Europa, so würde deine Mutter bei Geldwertanlagen ihr Geld vernichten. Das Ziel einer Anlage ist ja der Erhalt der Kaufkraft des Geldes und deshalb sind Sachwerte notwendig!Deine Mutter könnte auch eine Eigentumswohnung kaufen und vermieten.Durch Kaufnebenkosten wie Makler, Grunderwerbssteuer etc. kommt sie auf Kosten/Spesen von 10% - bei dem Fonds dann eben nur 5%. Schau doch mal Monopoly an!Wer gewinnt hier immer - immer derjenige,der investiert und Hotels/Häuser hat!:-) Weiterhin sind hier exklusive Immobilien hinterlegt,die kein Schrott sind. Eine Immobilie war schon immer eine gute Geldanlage!Siehe die Häuser,die seit über 100 Jahren bestehen!Sie haben mehreren Generationen gedient und sind währungsneutral! Häuser existieren immer noch trotz unterschiedlicher Währungen wie Reichsmark, DM und Euro. Sachwerte eben... Die Anlage eignet sich ab einem Anlagehorizontvon fünf bis sechs Jahren.Deine Mutter hier eine gute und relativ sichere Anlage!Viele Grüße

Wenn der Fonds nach dem Jahr im Minus ist, wird es wohl der Uniimmo Deutschland sein (980550). Das wesentliche Problem daran ist, dass es gut zwei Jahre dauert, bis der Ausgabeaufschlag (von satten 5 %) hereingewirtschaftet wurde.

Wenn die Mutter aber zum Banker geht, (aus berechtigter oder erzeugter Angst) etwas anderes als Geldwerte und nichts was schwankt will, ist der Fonds - wenn sie zur Volks- oder Raiffeisenbank geht - keine Fehlberatung.

Was soll der Berater machen???

Deine Mutter vergleicht vermutlich weder den Markt noch hat sie sonst viel Erfahrung. Wenn du zu einer der Genossenschaftsbanken gehst, dann können die ohne einen Beratungsfehler zu machen je nach den Wünschen nur Immobilienfonds verkaufen.

Der Gag aus Erfahrung: so wie sie früher älteren gerne Sparbiefe verkauft haben, die oft nach dem Erbfall fünf Jahre lang nicht kündbar waren, werden die Rolle in Zukunft Immobilienfonds übernehmen. Das ist eine legale Form der Kundenbindung denn weil die Erben nicht gleich an das Geld kommen sondern kündigen (was bei Erbengemeinschaften schwierig werden kann) und ein Jahr Kündigungsfrist abwarten müssen. In der Zeit kommt man mit den Erben ins Gespräch.

Meine Mutter wurde so schlecht ausgeklärt!

Nun ja, dazu sage ich jetzt mal nichts.

Wenn ich aber auf die Bankberatung zu sprechen kommen soll, so ist meine Vermutung, dass Du nicht ganz genau hingeschaut hast. Was Du als Bearbeitungsgebühr bezeichnest ist mit 100%iger Sicherheit der Ausgabeaufschlag und der hatte vermutlich die Höhe von 5% des Anlagebetrags. Wie heißt es: "Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um". Fonds bekommt man billiger bei Direktbanken, z.T. sogar ohne jeden Ausgabeaufschlag. Da gibt es aber auch keine Beratung. Der Ausgabeaufschlag ist der Preis für die Beratung und muß anschließend erst mal wieder verdient sein. Da hätte man besser nicht die heiligen Hallen der Filialbank betreten sollen wenn man das nicht zahlen will.

Wie heißt der Fonds denn eigentlich genau? Immobilien und Aktien das beißt sich nämlich. Da ich nicht annehme, dass ein Fonds mit Immobilienaktien verkauft wurde, vermute ich einen offenen Immobilienfonds und da dauert es noch ein paar Jährchen bis der Rücknahmepreis auf Höhe des Ausgabepreises ist.

Was du zu Rabbaten und Beratung schreibst ist jedenfalls im Internet (für Deutsche weltweit), in Nürnberg (City) und München (Menzing, Pasing und ab Mitte 2014 auch mobil) von vorgestern.

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@Rat2010

Was wollen uns diese Worte sagen? Ich schlag mal bei "gestern" nach.

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@Privatier59

Die worte sollen dir sagen, dass deine Aussage falsch ist. Wenn man Fonds billig will, sind Fondsdiscounter wesentlich billiger als Direktbanken. Wenn man Fonds mit Beratung und ohne Ausgabeaufschlag will, gibt es auch Möglichkeiten. Man muss sich dann halt ein bisschen anstrengen. Das ändert aber nichts daran, dass deine Aussage falsch ist.

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@Rat2010

Machst Du da etwa Eigenwerbung? Da könnte ich mich anschließen: Hab grad ne Wohung in Köln zu vermieten. Interessenten bei mir melden!

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@Privatier59

Ich zwei in der Nürnberger Innenstadt zu verkaufen ;)

Eigenwerbung würde mir nie einfallen. Ich bin da nur angestellt ;)

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@Rat2010

P.S. der erste Satz war Eigenwerbung!!!

Das andere sind Feststellungen/Informationen und ich denke, dass ein Forum wie dieses nicht dazu da ist, Unwahrheiten zu verbreiten auch wenn sie noch so weit verbreitet sind. Zeiten ändern sich und nicht mal mehr Steuerberater empfehlen das Sparbuch, Versicherungen oder geschlossene Fonds. Sie wussten es nicht besser, weshalb es ihnen nicht anzulasten ist. Jetzt empfehlen sie Tagesgeld. Immobilien und Direktbanken. Auch das wissen sie nicht besser aber auch da wird eine Zeit danach geben.

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@Privatier59

Bist du so alt??? "Meine" gebrannten Kinder sind von 2000 gebrannt. Wenn man natürlich die IOS-Zeit noch life miterlebt hat, muss man ja einen ähm ... wie drücke ich es aus ... Schaden haben. Dann warst du ja vermutlich schon in Rente, als das Investmentgesetz eingeführt wurde, wodurch die Madoff-Geschädigten ihr Geld in Österreich angelegt haben. Dass seit 1.1.2013 sogar der Markt der Anlagevermittler reglementiert ist - was sich allerdings erst im Lauf von Jahren auswirkt und sicher ein Jahrzehnt braucht, bis es sich rumspricht - ist dann natürlich noch viel, viel weiter entfernt.

Nein, kein Bart ;) und gesalbt werde ich hoffentlich auch noch nicht so schnell.

Auch sonst. Aus Überzeugung keine eigenen Fonds, kein Geld von Anlegern in die Hand nehmen und überhaupt ... ne. Kein Finanz.Messias und keinerlei Ähnlichkeit mit Bernie Cornfeld.

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@Rat2010

Bei meiner Oma lagen immer Zeitschriften der Yellowpress herum und da war Bernie zu sehen: Ein kleiner Mann am Rand eines Pools und um ihn herum ein Haufen junger Mädels, sicherlich alles Anlageberaterinnen denen er was beibringen wollte.

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