Meinen Erbanteil am Haus möchte ich statt Auszahlung ins Grundbuch eintragen, geht das ?

2 Antworten

Das ist jetzt keine Scherzfrage, oder doch? Mitgegangen, mitgehangen. Wer Miteigentümer ist, muß auch die Lasten anteilig tragen. Was hast Du denn gedacht?

Mitgegangen, mitgehangen.

Manchmal ist das Zitieren schon so eine Sache.

Ich habe auch ein Zitat:

Die Preußen hängen keinen, es sei denn sie hätten ihn gefangen!

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grexum:

Aufgrund des Erbnachweises wirst du im Grundbuch als Miteigentümer eingetragen. Dir ist hinlänglich bekannt, dass Eigentum verpflichtet, auch wenn dein Anteil lediglich 1/3 beträgt.

Ob und zu welchen Konditionen (sprich Gegenleistung) der oder die anderen Miteigentümer bereit und fähig sind, den auf dich fallenden Kostenanteil (öffentl. Abgaben, Versicherungen etc.) kurzfristig - mittelfristig - langfristig zu tragen oder mit den Miet-/Pachterträgen zu verrechnen, musst du mit ihnen ausmachen.

Zu ergänzen wäre, dass im Falle einer Erbengemeinschaft der Drittelerbe beim Zweidrittelerben schon noch etwas Dampf machen kann, indem er die Zwangsversteigerung ankündigt, wenn der letztere nicht auf (angemessene) Forderungen eingeht.

Es kann ja nicht angehen, dass der Zweidrittelerbe z. B. die Immobilie alleine ohne Wertausgleich nutzen kann und der Drittelerbe auch noch für die Kosten aufkommen soll.

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Schenkung Immobilie mit Nießbrauch Mutter und anschließendem Wohnrecht Schwester

Die Mutter hat eine Immobilie mit einer selbst bewohnten Wohnung und 2 kleine Ferienwohnungen an der Nordsee. Ihr Sohn hat 2 Kinder, die Tochter ist kinderlos und mit einem Man, der 2 Kinder aus erster Ehe hat verheiratet.

Nun will die Mutter verhindern, dass einen Teil des Hauses womöglich die Stiefkinder ihrer Tochter erben, falls diese nach der Erbschaft des halben Hauses aber vor ihrem Mann stirbt. Sondern am Ende sollen es die beiden leiblichen Enkelkinder bekommen.

Dazu gibt es nun folgende Idee. Die Mutter überschreibt zu Lebzeiten das Haus dem Sohn und bekommt einen lebenslangen Niessbrauch für das gesamte Haus eingetragen. Die Tochter soll nach ihrem Tod ein lebenslanges Wohnrecht für die untere Wohnung erhalten. Wer welche Kosten trägt soll zusätzlich vertraglich geregelt sein.

Worauf muss man da achten? Kann man das so machen? Kann man Niessbrauch und Wohnrecht so mit Reihenfolge schon jetzt ins Grundbuch eintragen? Was für Kosten fallen bei Schenkung und Eintragung an? Was kann es für Probleme geben einem Haus das einem gehört aber andere Nutzen dürfen?

Meine Sorge ist, dass am Ende alle (Mutter und Schwester) Spaß mit dieser Regelung haben aber der Besitzer der Dumme und Zahlemann für alles ist. Wenn z.B. Mutter/Schwester im Haus wohnt und die Heizung oder Dach gemacht werden muss erscheint es mir nicht gerecht, dass der Besitzer solche Kosten alleine trägt, da er ja auch auf Jahrzehnte hinaus (Mutter ist erst 70 und Schwester ist gleich alt) wahrscheinlich nichts von der Immobilie haben wird.

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Geld aus dem Ausland für Immobilie als Kapitalanlage. Was sage ich dem Finanzamt?

Hallo. Ich hätte eine Frage bezüglich Geldtransfer aus dem Ausland. Ich möchte mit einem Freund aus dem Iran eine Immobilie als Kapitalanlage kaufen. Mein Partner kommt aus dem Iran und hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Er hat Eigenkapital von 150.000€ und ich würde hier ein Kredit aufnehmen. Ich wäre der alleinige Kreditnehmer. Er soll dann aber im Grundbuch mit eingetragen werden. Meine Frage ist, was passiert, wenn er mir die 150.000€ auf mein Konto überweist, damit ich bei der Bank ein Kredit aufnehmen kann um die Immobilie zu kaufen. Das Finanzamt wird natürlich fragen woher das Geld kommt, da ich vorher nie angegeben hatte, dass ich so viel Geld habe. Ich werde natürlich die Wahrheit sagen. Geht das so ohne weiteres? Was muss ich beachten? Danke im Voraus.

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