Meine Photovoltaikanlage hat auf dem angepachteten Dach die Dachhaut beschädigt, kann ich die Reparaturkosten steuerlich absetzen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

die Kosten kannst du ganz klar absetzen, und zwar in vollem Umfang in dem Jahr der Reparatur. Gebe wurzlsepp6682 vollkommen recht.

Eine Haftpflicht solltest du jetzt aber endlich abschließen, gibt es für wenig Geld. Ich kann dir da gerne mal ein Angebot besorgen...

Das würde ich den Finanzrichter entscheiden lassen.

Es wurde ein Fremdschaden repariert - nicht die eigene Sache.

Reine Haftungsfrage - keine Betriebsausgabe.

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An die Umsatzsteuer bei den Reparaturkosten denken, dann bleiben doch nur 5300 übrig.

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@hildefeuer

Diesen Schaden zahlt der Privatmann - nicht der Unternehmer.

Also keine USt-Ersparnis.

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@vulkanismus

Als Betreiber einer PV-Anlage bist du Unternehmer und musst eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung machen.

USt aber erst, wenn mehr Umsatz gemacht wird, kommt hier noch nicht zum tragen bzw. wirkt sich nicht aus.

Die Ausgaben sind Ausgaben in Verbindung mit der PV-Anlage, daher auch absetzbar als Betriebsausgabe.

Und wie gesagt in vollem Umfang sofort, da es ja keine Investition ist sondern eine Reparatur.

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ich bin der Meinung, dass die Dachreparatur sehr wohl als Betriebsausgabe abzugsfähig ist. und zwar im Jahr der Zahlung.

Wieso?

Durch die Montage wurde nach Deiner Aussage die Dachhaut (was immer das auch sein soll ...............) beschädigt. Somit ist die Reparatur durch den Betrieb veranlasst und somit Betriebsausgabe.

Ich hätte hier überhaupt keine Bedenken, dies auch so gegenüber der Finanzverwaltung zu argumentieren.

Die Dachhaut, das ist z. B. die Unterspannbahn die für Schneedichte sorgt. Geht aber gern von selber kaputt, besonders wenn es die alte Delta-Folie ist. Die hat nicht gehalten.

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Sehe ich auch so. Vielen Dnak

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Hallo, nur um sicher zu gehen. Ich hann den Betrag von 7.000 e (reparaturkosten) vollständig auf dieses jahr Abschreiben. Ich muss nicht den betrag auf mehrerer Jahre oder die restlaufzeit aufteilen. Danke für eine Antwort

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Die Kosten für eine Haftpflichtversicherung hättest Du als Betriebsausgaben ansetzen können (an der falschen Stelle gespart).

Die Reparaturkosten kannst Du daher als Kosten der privaten Lebensführung ansehen (keine steuerliche Auswirkung).

Es besteht kein direkter Zusammenhang mit den Einkünften.

Danke für die Antwort. Ich benötige die Dachsanierung aber um die PV-Anlage weiter betrieben zu können. Somit sind meine Einnahmen dirket von den Ausgaben abhängig. Sollte ich das Dach nicht auf meine Kosten sanieren, darf ich die PV-Anlage nicht wieder aufs Dach setzten

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@AlexanderK

Die Dachreparatur ist notwendig, weil Du einen Schaden verursacht hast. Den musst Du so oder so tragen. Deine Anlage kannst Du auch woanders aufbauen.

Wenn Du auf der Fahrt zur Arbeit einen Schaden verursachst, sind das auch keine Werbungskosten.

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Wie versteuere ich den "Unterhalt" für meine Freundin in einer Bedarfsgemeinschaft?

Hallo liebe Community,

ich habe ein Problem mit der Einkommensteuererklärung und werde bei google leider nur zum Teil fündig, bzw. bekomme zu viele unterschiedliche Meinungen.

Es geht um folgendes:

Ich wohne mit meiner Freundin in einer gemeinsamen Wohnung (beide stehen im Mietvertrag und wir wohnen schon über ein Jahr zusammen) und Sie hat keinerlei Einkommen, sodass ich für Ihren kompletten Lebensunterhalt aufkomme (Miete, NK, Krankenkasse, Nahrung usw.). Da wir ja somit in einer Bedarfsgemeinschaft leben und mein Verdienst zu hoch war (zumindest bis incl Juni 2014 - danach haben wir von meinem ALG1 und meinem Dispo "gelebt" ), hatte Sie keinen Anspruch auf ALG 2 oder sonstige Sozialleistungen (Antrag wurde auch nicht gestellt)! Wir haben zwar jeder ein eigenes Konto, Zahlungen wurden bis heute jedoch alle von meinem Konto geleistet. (Meine Freundin hat eine Kontovollmacht für mein Konto)

Nun habe ich mehrfach gelesen, dass ich pauschal den Höchstbetrag von 8354€ + den ebenfalls von mir geleisteten KK-Beiträgen über der Anlage Unterhalt steuerlich als außergewöhnliche Belastung geltend machen kann.

Wenn ich es denn richtig verstanden habe:

...Steuerfreiheit gilt nur für laufende Zahlungen Sind die Voraussetzungen erfüllt, kann der Steuerzahler diese Zahlungen für 2014 auf Antrag bis zu 8354 Euro (2013: 8130 Euro) vom Gesamtbetrag seiner Einkünfte abziehen. Der Höchstbetrag kann sich noch um gezahlte Kranken- oder Pflegeversicherungsbeiträge erhöhen. Hat der Unterhaltsempfänger noch eigene Einkünfte oder Bezüge, so wird der Höchstbetrag gekürzt um die Einkünfte oder Bezüge, die 624 Euro im Jahr übersteigen. Der Empfänger muss den Unterhalt grundsätzlich nicht versteuern. Das gilt auch für den Empfänger, der Zahlungen von Freunden erhält. Besonderheiten gelten für den Unterhalt an geschiedene oder dauernd getrennt lebende Ehegatten und eingetragene Lebenspartner...

Quelle: FAZ ( http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/steuertipps/steuertipp-unterhalt-richtig-absetzen-12804304.html )


Dazu hätte ich aber noch 2. Fragen:

1. Muss ich diesen Gesamtbetrag zusätzlich im Mantelbogen eintragen? Wenn ja wo und als was deklariert?

2. Muss meine Freundin in Ihrer Steuererklärung diesen Betrag irgendwo als Einkommen angeben? Wenn ja wo? (Geldleistungen hat Sie ja von mir nicht direkt erhalten)


Ich hoffe hier sind ein paar Experten, die mir damit weiterhelfen können!!!

Beste Grüße Klaus

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