Meine Mutter zahlt mir eine Entschädigung für ihre Pflege, hat das Auswirkung auf das Erbe?

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4 Antworten

Du erbringst eine Leistung, die von Deiner Mutter entlohnt wird.

Sollten sich potenzielle Erben Sorgen um den Nachlass machen, so bitte sie doch einfach um Untersützung. Somit wirst Du entlastet und jeder der sich um Deine Mutter kümmert, wird genau so bezahlt wie Du.

Pfleger:

Nach § 2057 a BGB gilt:  Erbringst du Pflegeleistungen während längerer Zeit, die über das normale Maß hinausgehen, sind diese ausgleichspflichtlich.

Werden Leistungen teilweise entgeltlich und teilweise unentgeltlich erbracht, ist nur der unentgeltliche Teil bei der Verteilung des Nachlasses zu deinen Gunsten zu berücksichtigen.

Das Erbe wird weniger. Wenn Pflichtteilsberechtigte,z.B. Geschwister, vorhanden sind, ist Streit um die Zuwendungen nicht ausgeschlossen. 

Man könnte unterstellen, daß es sich um Schenkungen handelt. In dem Fall wird ein Ausgleich erfolgen. Du mußt also dokumentieren können, daß tatsächlich Leistungen für das Geld erbracht worden sind und, daß diese Leistungen angemessen bezahlt worden sind.

Abgrenzungsprobleme sind im übrigen nicht ausgeschlossen. Unter Verwandten übliche Besuche sind sicher keine zu bezahlenden Pflegeleistungen.

stimmt, nicht unwichtig ! -  (dokumentieren) angemessen sollte die Bezahlung schon sein, sonst könnte es wenn der Erbfall eintritt, zu unnötigen Vorhaltungen und Streit kommen !  

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@Gaenseliesel

Privatier:

Dokumentieren ist das A und O. Daran mangelt es jedoch in den meisten Fällen.

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ich ahnte es schon beim Lesen der ersten Frage, das war nicht alles was du wissen wolltest ;-))

Zu deiner Frage: Nein warum auch, deine Mutter kann zu Lebzeiten machen was sie will mit ihrem Geld oder Hausrat.

Falls noch weitere Fragen sind, bitte keinen neuen Thread aufmachen. Es geht sonst der gesamte Zusammenhang verloren, ok ? ;-))

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