Meine GmbH ist in der Liquidierung, ich arbeite freiberuflich, kann ich den Verlustvortrag in meiner EKSt. gelten machen?

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3 Antworten

Nein, ebenso wenig wie den Verlust Deines Nachbarn. Es ist eine andere Rechtspersönlichkeit.

Aber der Verlust den  Du aus Deinen Geschäftsanteilen hast, ist gem. § 17 EStG zu ermitteln und mit Deinen anderen Einkünften zu verrechnen.

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Natürlich nicht. Du bist ja eine ganz andere Person.

Der Verlust ist verloren. Bei 70.000,00 Euro Verlust hätte ich versucht eine andere Lösung zu finden, um den Verlust erst aufzubrauchen und dann die Gesellschaft zu liquidieren.

Den 17er Verlust kannst du aber ansetzen. Das ist quasi deine verlorenen Anschaffungskosten für die Gesellschaftsanteile.

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NewBusiness2017 16.05.2017, 13:57

Die Gesellschaft ist noch nicht liquidiert. 

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EnnoWarMal 16.05.2017, 14:33
@NewBusiness2017

Dann wäre vielleicht noch was zu retten. Ganz toll wäre es, wenn irgendwelche Gegenstände teuer verkauft werden könnten. Beispielsweise.

Oder eine Verschmelzung einer anderen GmbH auf deine wäre zu prüfen.

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Nein.

Der Verlustvortrag einer anderen Person (in diesem Fall: einer juristischen) hat nichts mit deiner Einkommensteuer zu tun.

In deine Einkommensteuererklärung gehört allenfalls der Liquidationsverlust.

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