Meine Freundin ist knapp 60- und wird von Arge an Personalverleih vermittelt-viel weniger Lohn...

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das Arbeitsamt prüft zwar bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes grundsätzlich die Entgelte der letzten 52 Wochen. Jedoch: Hat Deine Freundiin den letzten 3 Jahren Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe bezogen, gilt das zuletzt bewilligte Bemessungsentgelt, wenn dieses höher ist als dass, das sich aufgrund der letzten Beschäftigung ergeben würde.

Deiner Freundin sollte klar sein, das solche Angebote natürlich mit der Arge von Seiten der Personaldienstleister abgesprochen sind. Es kann sich um einen Test handeln. Die Personaldienstleister erhalten für die Vermittlung eine Prämie im 4stelligen Bereich. Worauf muss geachtet werden? 1. Hat der Personaldienstleister eine Zulassung? Zeigen lassen! 2. Werden Sozialabgaben und Steuer pünktlich abgeführt? Deine Freundin haftet gesamtschuldnerisch für nicht abgeführte Lohnsteuer gegenüber dem Finanzamt. Beim Finanzamt schriftlich nachfragen und auf Antwort warten bis zur Arbeitsaufnahme. 3. Wie hoch sind die Kosten für die Arbeitsaufnahme? Wie weit ist der Einsatzort entfernt zahlt der PD Fahrtkosten? Reisekostenpauschale(6-12€/Tag)? 4. Wird Tarif bezahlt? Ist Tarifvertrag gültig? All dies sollte man im Gespräch mit dem Personaldienstleister +Finanzamt klären vor Arbeitsantritt. Da Deine Freundin keinen neuen Anspruch auf ALGI erwerben würde, erhält sie anschließend bei Arbeitslosigkeit auch den zuvor erworbenen Anspruch in gleicher Höhe weiter. Auf keinen Fall darüber mit dem PD sprechen!

Was möchtest Du wissen?