mein Vater will wieder heiraten oder Ehevertrag hab ich beim Erbe später dadurch Nachteile?

2 Antworten

Ja, denn wenn er ohne Testament stirbt, bekommt seine dann aktuelle Ehefrau eine Hälfte udn du die zweite Hälfte.

Sollte ein Testament existieren, das Dich zum Alleinerben macht, bekäme sie 25 % als Pflichtteil.

Du kannst nur mit einem Erbvertrag dem die neue Ehefrau beitritt als Alleinerbe bestehen bleiben, oder wenn sie ausschlagen würde.

Wenn er heiratet, kommt in jedem Fall ein weitere Pflichterbe, nämlich seine Frau, hinzu. Dein Erbanteil wird dadurch zwangsläufig geringer. Ansonsten müsste die Ehefrau auf ihr Erbe tatsächlich verzichten, was sie in einem Ehe- und Erbvertrag durchaus tun könnte, aber wohl nicht tun wird.

Eintragung Grundbuch nach Erbfall?

Folgender Fall ist eingetreten:

Eine Immobilie wurde in Erbengemeinschaft verwaltet (Vater 1/2, zwei Töchter jeweils 1/4). Nun ist der Vater gestorben, laut Erbschein sind die beiden Töchter zu jeweils 1/2 Erbe. Was die Immobilie betrifft ,wären die beiden Töchter insgesamt zu je 1/2 Erbe der Immobilie. Die eine Tochter will die Immobilie nun komplett übernehmen und ins Grundbuch eintragen lassen. Es gibt bereits eine schriftliche Vereinbarung mit der anderen Tochter über eine Ausgleichszahlung in Höhe des 1/2 Verkehrswertes – diese wurde auch bereits geleistet, so dass nur noch die Eintragung erfolgen muss.

Frage nun: wie ist das weitere Vorgehen? Ist hierfür ein Notar notwendig oder kann eine Eintragung ohne Zahlung von Grunderwerbssteuer zu 1/1 für die eine Tochter erfolgen, die die Immobilie insgesamt übernehmen möchte? Welche Schritte sind hierzu nötig?

Vielen Dank im voraus.

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Mein Vater ist kürzlich verstorben und hat einen großen Schuldenberg hinterlassen. Daher werden ich und meine 3 Brüder sowie alle Nachkömmlinge das Erbe ausschlagen. Da es schon beim Tode unserer Mutter zu finanziellen Unstimmigkeiten bezüglich der angefallenen Heim- u. Beerdigungskosten gekommen ist, haben wir Kinder uns so geeinigt, daß ich die letzte Heimkosten- und Apothekenrechnung von meinem Konto überweise und die anderen sich die Beerdigungskosten teilen (welches den gleichen Anteil ergibt). Alle weiteren Rechnungen, Mahnungen oder sonstigen Briefverkehr des Vaters lassen wir ruhen. Die Zahlung der o.g RE habe ich heute veranlasst. Nun bin ich mir aber nicht mehr sicher, ob dies nicht später als angenommenes Erbe ausgelegt wird. Aber die RE wurden ja von meinem eigenen Konto überwiesen und nicht vom Konto des Vaters (welches sowieso schon überzogen ist). Wer kann mir helfen? Noch kann ich die Überweisungen rückgängig machen.

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