Mein Vater beantragt Sozialleistungen, was kommt auf mich zu?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dein Vater sollte doch zuerst abklären, ob er nicht einen Rentenanspruch wegen Erwerbsminderung hat, vielleicht reicht die Rente ja aus. Falls er keinen Anspruch auf Rente hat, sich aber für voll erwerbsgemindert hält, kann er beim Sozialamt die Grundsicherung für dauerhaft Erwerbsunfähige beantragen, wenn er sie bekommt, werden Kindern nur zum Unterhalt herangezogen wenn sie mehr als 100.000 Euro im Jahr verdienen. Wäre er nicht voll erwerbsgemindert, kann er Hartz IV beantragen, hier wird kein Unterhalt von den Kindern gefordert.

Danke für die Antworten. Nochmal etwas konkreter. Ich weiß, dass er ein ärztliches Attest hat, aber ich weiß nicht ob das für eine Erwerbsminderung genügt. Ich frage mich nun was passiert, wenn die Grundsicherung bei Erwerbsminderung abgelehnt wird. Welche Leistungen würde er dann erhalten und müsste ich dann etwas zahlen. (Er ist kein Pflegefall, arbeitet aber nicht, hat kein Einkommen und bekommt keine Rente, da er noch nicht 65. Jahre alt ist).

Erwerbsminderungsrente gäbe es auch vor dem 65. Lebensjahr, wenn er in den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung 36 Monate Pflichtbeiträge gezahlt hätte.

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Lieber Sonntag2010,

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Freundliche Grüße

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam

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Sorry, aber wovon hat dein Vater denn die ganze Zeit gelebt ? Er kriegt keine Rente, arbeitet nicht und hat auch keinen Rentenantrag gestellt. Das kann man so nicht nachvollziehen. Dann muss er Sozialhilfe beantragen. Hierbei kann man dich natürlich heranziehen, denn Kinder sind den Eltern gegenüber unterhaltspflichtig.

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