Mein Sohn wurde vom Nachbarshund gebissen. Schmerzensgeld?

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5 Antworten

Diesen Anspruch gibt es, vgl. nur beigefügtes Urteil des AG München:

www.kostenlose-urteile.de/AG-Muenchen_261-C-3237410_AG-Muenchen-zur-Bemessung-von-Schmerzensgeld-nach-Hundebiss.news12224.htm

Erwarte allerdings nicht, dass hier jemand zur präzisen Höhe des Schmerzensgeldes Stellung nehmen kann. Es gibt zum Schmerzensgeld immer nur Orientierungssätze, die aber bei den einzelnen Gerichten sehr unterschiedlich sein können und vom Ausmaß der Beeinträchtigung abhängen. Beauftrage an Deinem Wohnort einen Rechtsanwalt und lass Dich von diesem beraten und vertreten.

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Na klar, ich würde aber einen Rechtsanwalt einschalten,der kann die Höhe besser bestimmen und den zahlt er dann auch noch. Du solltest aber vorher darüber mit deinem Nachbarn sprechen, mit dem mußt du ja weiter zusammenleben, so schwer es auch sein mag.

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RatsucherZYX 13.09.2012, 17:47

Nachtrag: Vergiß nicht, dass Folgeschäden eintreten können wie z.B. eine Infektion, Tollwut etc. Das würde dein Nachbar sicherlich nicht so klaglos übernehmen, wie ihr das jetzt privat miteinander abgewickelt habt.

Sowas vereinbart man wasserdicht und schriftlich!

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Normalerweise hat ein Hundebesitzer eine Haftpflichtversicherung, die dann auch für die Schäden und evtl. das Schmerzensgeld aufkommt, sprich doch am Besten zuerst mit dem behandelnden Arzt darüber. Ein Anderes wäre, warum hat der Hund gebissen, ist er bösartig, oder hat er etwa sein Revier verteidigt, das hast du nicht geschrieben. Es werden immer zuerst die Hundehalter verteufelt, man muss auch den Grund für den Unfall wissen.

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Tritur 14.09.2012, 01:56

Der Grund für den Unfall, war der Hund!

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convetz 14.09.2012, 23:18
@Tritur

Nicht immer, aber es gibt auch Hundehasser.

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Natürlich gibt es einen zivilrechtlichen Anspruch auf Schmerzensgeld. Strafrechtlich könnte es sich auch um eine fahrlässige Körperverletzung handeln. Wenn du dass zur Anzeige bringst, könnten dem Hundehalter Auflagen gemacht werden (z. B. Maulkorbplficht o. ä.) bis hin zur Wegnahme. Übrigens: die Krankheitskosten zahlt auch der Hundehalter.

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Ja sicher, so 300 bis 500 EUR dürften schon drin sein. Beim nächsten Mal allerdings würde der Vorwurf des bedingten Vorsatzes im Raum stehen, weil die Bissigkeit bekannt ist. Dann hat das strafrechtliche Relevanz und könnte sich sehr wohl auch auf den Versicherungsschutz auswirken.

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