Mein Nochehemann geht wegen ärztlich angeordneten Ehrenamt gegen mich vor. Bekommt er Recht?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Sein Anwalt stellt jetzt mein Ehrenamt in Frage und man will mir fiktiv 450€ als Einkommen anrechnen lassen, da ich ja wohl schließlich anstelle des Ehrenamts auch was anders machen könnte.

Schlicht und ergreifend .... anwaltliche "Schaumschlägerei" .... damit käme Dein Mann vor Gericht nicht durch. Denn der Gutachter der RV hat Dich für weniger als 3 Stunden pro Tag als arbeitsfähig erklärt.

Und ! es ist zusätzlich vermutlich davon auszugehen, dass eine solche Aufwands-entschädigung nicht auf den nachehelichen Unterhalt anrechnungsfähig ist .... bzw. wäre dieser Punkt speziell zu klären

Mein Mann hat seinen gut bezahlten Job jetzt auch gekündigt, einen wesentlich schlechteren angenommen

......da solltest Du eher mal Deinen Anwalt dazu "drängen" in Deinem Sinne dafür einzutreten , damit hinsichtlich dieses Verhalten Deines Mannes für Dich fiktiver Unterhalt festgesetzt wird. ( seinerseits ... selbst willentlich !! herbeigeführte Einkommensreduzierung )

Somit wird Dein Mann langfristig damit leben müssen , Dir gesundheitsbedingt nachehelichen Unterhalt leisten zu müssen.

https://www.scheidung.org/1572-bgb/

Bedanke mich für die umfangreiche Antwort. Sie ist sehr hilfreich und ich schöpfe etwas Hoffnung. Wollte die Antwort als hilfreich anklicken, aber da ist was schief gelaufen und ich bekomme es nicht umgestellt.

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Besten Dank für's Sternchen.

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Das ist ein typischer Rosenkrieg wo der der Ehemann versucht möglichst ohne finanzielle Verpflichtungen aus der Ehe zu kommen.

Kann man wohl sagen :-(

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Die meisten anwälte haben ihren sehr schlechten ruf nicht zu unrecht.

Du siehst ja warum.

Der hier kann seine these ruhig in die tonne treten.

Lass ihn das mal ruhig einklagen.

Hoffe das er mit diesem ganzen Mist, und das ist nur eine von vielen Gemeinheiten, nicht durchkommt

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