Muss die Unfallversicherung bezahlen wenn der Betroffene während der Abwicklung stirbt?

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3 Antworten

Wenn der Tod unfallbedingt innerhalb eines Jahres nach dem Unfalldatum eintritt, gibt es keine Invalditätsleistung sondern nur Geld wenn einen Todesfallleistung vereinbart wurde.

Wenn der Tod nichts mit dem Unfall zu tun hatte und die Invalidität schon ärztlich festgestellt wurde, wird gem. des ärztlichen Gutachtens gezahlt.

Selbst wenn die Invalidität noch nicht endgültig ärztlich festgestellt wurde, der Unfall an sich aber bereits gemeldet wurde, zahlt die Versicherung.

Hier die AUBs 2014:

"Invaliditätsleistung bei Tod der versicherten Person. Stirbt die versicherte Personvor der Bemessung der Invalidität, zahlen wir eine Invaliditätsleistung unter folgenden Voraussetzungen:

Die versicherte Person ist nicht unfallbedingt innerhalb des ersten Jahres nach dem Unfall verstorben (Ziffer 2.1.1.4) und die sonstigen Voraussetzungen für die Invaliditätsleistung nach Ziffer 2.1.1 (= bedingungsgemäßer Unfall, fristgerecht eingetreten und gemeldet) sind erfüllt.

Wir leisten nach dem Invaliditätsgrad, mit dem aufgrund der ärztlichen Befunde zu rechnen gewesen wäre."

Hallo,

geht es um eine private oder die gesetzliche Unfallversicherung?

Gruß

RHW

sein Tod war nicht Grund des Todes

Wenn die Zahlung zugesagt war, dann erfolgt sie an die Erben. (Wenn ich deine Frage richtig verstanden habe, was nicht ganz einfach war.)

Vielen dank für die Antwort .Ja ich sehe grade das ich Fehler in d. Text habe auch für den Hinweis möchte ich mich bedanken.

Die Zahlung war zugesagt, es sollte nur noch ein Bescheid von Arzt zugesendet werden(der mir noch hier liegt)

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Ja natürlich, die Erben sind Gesamtrechtsnachfolger, die Leistung war bereits fällig, also ist zu zahlen.

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