Mein geschiedener Mann ist verstorben und ich bin Begünstigte einer Versicherung deren Name ich nicht weiß. Die Witwe weigert sich mir es zu sagen - was tun?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also hast Du einen Vorschlag des Filialleiters/Angestelltem, dass Du gemeinsam mit ihm etwas "Krummes" machst?

Denn wenn Du einen Anspruch auf die Auszahlung  der Lebensversicherung haben solltest weil in der Lebensversicherung tatsächlich Dein Name und nicht nur "mein Ehepartner" steht dann steht Dir das Geld zu und Du brauchst nicht teilen.

Und wenn nicht dann, wie gesagt, beteiligst Du Dich an einer Sache die Dich noch teuer zu stehen kommen kann. Und die Ehefrau könnte das Geld von Dir verlangen (was auch immer Du an andere gezahlt hättest zählt nicht).

Also ich würde mir diese Erklärung des Angestellten geben lassen und nach Hause nehmen. Dann würde ich einen Brief an den Vorstand der Sparkasse schreiben und diese Erklärung mit Bitte um Überprüfung beilegen.

Denn die Sparkasse hat eine Aufklärungspflicht Dir gegenüber wenn Du berechtigter Begünstigter bist. Nach dem Tod ist rein rechtlich die Versicherungssumme auf den Begünstigten übergegangen egal ob er davon weiss oder nicht oder ob die Versicherung bereits eine Meldung über den Todesfall hat.

Im übrigen sind Deine Bedenken ob Dich die Versicherung ausfindig machen kann normalerweise unbegründet.

Wenn Du dort gemeldet warst (bei der Polizei) und Dich dann wohin  auch immer abgemeldet hast bzw. irgendwo wieder angemeldet hast dann kann über die Meldestellen Dein Weg bis zu Deinem jetzigen Wohnort nachvollzogen werden.

Falls Du natürlich nicht angemeldet wast wird es für die Versicherung schwierig.

Ein weitere legaler Weg wäre auch der Weg zum Nachlaßgericht und die Anmeldung der Auszahlung der Lebensversicherung. 

Deine zweite, inhaltlich gleiche Frage zum Thema ( gelöscht ) wurde von wfwbinder u.a. sehr treffend beurteilt ! Leider ging damit auch der Kommentar verloren.  

DH an dieser Stelle !  

endlich sprach es hier jemand aus...... solch eine linke ( für mich kriminell ) Masche von einem Filialleiter, man kann es kaum glauben !!! 

Wen aber wundert's, in den Chefetagen größerer Geldhäuser sorgte man in der Vergangenheit schon für deutlich mehr Aufsehen. 

Kann man es also dem o.g. "mittellosen" Filialleiter verdenken, hier etwas nachziehen zu wollen ?  :-(

Aber, wo kein Kläger, da kein Richter ! 

 Ich konnte  leider durch das löschen der zweiten (selben ) Frage den Beitrag von wfwbinder nicht mehr lesen .... :-( werde aber Heute Tacheles mit dem Herren reden und mal schauen was dabei raus kommt ...lieben dank fuer die Antwort ....Ich denke das ich einfach nur zu Nett und geduldig war ...und dachte es könne doch auch vernünftig geklärt werden ....

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@Deike

meine natürlich mit dem Filialleiter Tacheles reden .-9

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@Deike

Siehe die Antwort von LittleArrow, denn dieser Tipp hilft evtl. auch schon weiter ! 

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@Gaenseliesel

habe ich schon versucht ...Da wir unter anderem bei der Provinzial  waren ...habe ich diese angeschrieben ...aber sie ist es nicht... :-( ...Ich weis es einfach nicht mehr welche oder was noch war :-( ...aber das Geld darf nur mir ausgezahlt werden und muss 30 Jahre festgehalten werden ...dann geht es zu Händen der Versicherung ...

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Sieht so aus, als ob die dich für nicht besonders helle halten. Ganz unbegründet ist das nicht, denn die Versicherung wird in der Zeit eurer Ehe gelaufen sein und du hast wirklich keine Ahnung, welche das sein könnte(n)?

Wurde sie eher bei der Sparkasse oder doch mehr bei einem Makler abgeschlossen? Gibt es den noch? Wenn du von der Versicherung weisst, erinnerst du sich vielleicht noch daran, wie das Logo ausgesehen haben könnte.

Nach deiner Schilderung besteht scheinbar kein Zweifel daran, dass dir das Geld zusteht.

Normalerweise kennt man jemanden, der einen Anwalt kennt. Der soll an die Witwe schreiben, was genau sie da macht und dass du sie anzeigen wirst, wenn sie das Spiel weiter treiben will. Alternativ suchst du dir einen Anwalt, der das macht aber vielleicht reicht ja schon die Androhung, um der Witwe die Augen zu öffnen.

Was genau für ein Straftatbestand (Unterschlagung, Betrug ...) ist egal und bis dir Geld fehlt ist es nur ein Versuch aber auch der ist strafbar. Das, was du unterschreiben sollst, könnte aber - je nach Inhalt - dazu führen, dass du danach keine Handhabe mehr hast. Und: warum solltest du der neuen von deinem Ex Geld schenken?

Danke für die Antwort ...ich kenne mich hier noch nicht aus ...klicke ein wenig unbeholfen hier rum

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