Soll ich mein Geld in eine eigene Wohnung investieren?

5 Antworten

Dein Eigenkapitaleinsatz wird zunächst noch beansprucht für Grunderwerbsteuer, Sonderwünsche bei der Wohnungsausstattung (Fliesen, Parkett, Teppichboden, Steckdosen, Tapeten, Wasserspiele etc., was alles sehr teuer und stressig werden kann!), Neumöbilierung, Küchenausstattung, Umzugskosten etc. Nur der Rest - sagen wir vorsichtig - € 50.000 steht als echtes Eigenkapital für die Wohnung bereit und der Saldo von € 170.000 muss finanziert werden.

Über Deine Bonität und Finanzierungsvorstellungen weiß ich nichts:-( Meine Meinung: Du solltest ein klares Finanzierungsende in - sagen wir - 30 Jahren haben und bis dahin eine durchgehend(!) feste Zinsbindung!!! Du mußt dafür mit einem effektiven Zinssatz von 2,8 % p.a. und einer monatlichen Rate (Zinsen zuzüglich Tilgung) von € 700 rechnen (Bonität vorbehalten). Das Bild verschiebt sich noch etwas wegen der unklaren Zahlungsbedingungen während der nächsten Monate, aber wenn Du eine bereitstellungszinsfreie Zeit von 9 Monaten vereinbaren kannst, dann fallen keine Bereitstellungszinsen an. Bauzeitzinsen sind bei Baufortschrittsraten aber fällig (diese Belastung dürfte tragbar sein). 

Neben der geschätzten Finanzierungsbelastung von € 700 kommen monatlich auf Dich zu: Betriebs- und Verwaltungskosten, sowie Einzahlungen in die Instandhaltungs- und Reparaturrückstellungen. Letztere dürften wegen des Neubaus in den nächsten 10 Jahren recht gering sein. Diese gesamte zusätzliche Belastung könnte bei ca. € 300/Monat liegen, so dass Du Dein verfügbares Einkommen auf ca. € 1.300 schrumpft.

Was Du nicht tun solltest: Eine Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren wählen, nur weil dies "billiger" würde, denn danach bestünde die Gefahr der Zinsanpassung auf dem dann gültigen Zinsniveau von möglicherweise erheblich mehr als 5 % p.a. (Deine Wohnung wäre "weg"!). 


Wenn Du jetzt noch bereit bist unseren Experten etwas über Deine berufliche Situation und Dein Einkommen zu verraten, werden sich bestimmt einige melden, die Dir Ratschläge geben können ;-)

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Festanstellung, im Monat 2300 Netto(oftmals mehr) Steuerklasse 1

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Hallo, bei fast 40% Eigenkapital und der Festanstellung wirst Du wohl problemlos eine Finanzierung bekommen. Achte auf eine ausreichend hohe Tilgung, min. 3%, und auf Sondertilgungsmöglichkeiten. Das ist wichtiger als ein Zehntelprozent hinterm Komma. Und keine Kombination mit Bausparen, das die Sache unübersichtlich macht.

Am wichtigsten natürlich: Stimmt der Kaufpreis ?

Viel Glück

Barmer

Muss mein Freund für mich aufkommen?

Hallo ihr Lieben, ich bin 17 Jahre alt und schon lange mit meinem Freund (21) zusammen. Wir wollen nun zusammenziehen, undzwar hat er ein Haus geerbt und möchte auf eine Wohnung darin Eigenbedarf anmelden und dann mit mir in diese Wohnung ziehen. Dies passiert erst in den nächsten 3-4 Monaten, also bin ich zu dem Zeitpunkt auch 18. Vom Jugendamt bekomme ich bestätigt, dass ein Zusammenleben mit meiner Mutter nicht mehr möglich ist. Meine Frage ist nun, muss mein Freund komplett für mich aufkommen? Werde zur Einzugszeit im ersten Ausbildungsjahr sein. Kann ich stützen beantragen, damit mein Freund die Miete die Ihm von mir eigentlich zusteht zumindest teilweise ausgezahlt bekommt? Wir dachten uns, wir könnten es als eine Art WG laufen lassen, da wir dann theoretisch keine Bedarfsgemeinschaft bilden würden, oder? Er verdient nicht sehr schlecht, ist bereits ausgelernt, jedoch möchte ich nicht dass er komplett für mich aufkommen muss, da auch die Wohnung komplett neu eingerichtet werden muss, wir wohnen bis jetzt beide noch zuhause bei unseren eltern. Kann man da evtl. für mich eine Erstausstattung beantragen? Quasi damit ich ihm einen Teil für unsere gemeinsamen Möbel dazugeben kann?

Ich würde mich sehr über Antworten freuen & bedanke mich schonmal im Voraus! :)

Liebe Grüße!

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Kriegt man finanzielle Unterstützung wenn man ein unbezahltes Praktikum macht ?

Erstmal zu meiner Person: ich bin 18 Jahre alt und gehe auf eine Wirtschaftsschule, dort bin ich in der einjährigen Höheren Handelsschule und muss von Februar bis Juli ein unbezahltes Praktikum machen. Dies ist eine Voraussetzung für den Bildungsgang. Da ich in meiner Umgebung keinen Praktikumsplatz finde, habe ich mir überlegt ob ich mein Praktikum in einer anderen Stadt mache, wo auch mein Freund wohnt. Die Stadt ist ungefähr 60 Km von meinem Zuhause entfernt. (Natürlich suche ich in meiner Umgebung fleißig weiter) Da das ständige hin und her fahren mir zu umständlich ist, kam mir in den Kopf, dass ich evtl. zu meinem Freund ziehe. Der wohnt allerdings noch bei seinen Eltern mit seinen 2 Geschwistern. Für eine weitere Person wäre die Wohnung zu klein. Meine Frage wäre da, wenn ich mir mit meinem Freund eine Wohnung suche/nehme (Er geht arbeiten, ich weiß aber nicht genau wie viel er verdient). würde ich da finanzielle Unterstützung bekommen? Das Praktikum ist mir sehr wichtig, deswegen würde ich es in kauf nehmen dorthin zu ziehen, da ich durch dieses Praktikum eine Chance auf eine Ausbildung habe. Ich Danke schon mal im Voraus.

Liebe Grüße A. Strg

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Ich möchte Gold kaufen - welche Stückelung soll ich wählen? Lieber Münzen oder Barren?

Liebe Community,

ich möchte einen Teil meines bescheidenen Vermögens in physischem Gold investieren, rein als Inflations- und Krisenschutz. Mein Anliegen ist es nicht etwa Sammlermünzen zu kaufen und zu handeln.

Mein Edelmetallbudget beträgt etwa 15000-20000 Euro die ich vorwiegend/nur in Gold anlegen möchte und frage mich nun nach der Stückelung. In den Preisvergleichsportalen wie Gold.de kann man sehen, dass je niedriger das Gewicht der gekauften Münze (z. B. 1/10 oz), umso höher ist der Spread, also der Aufschlag zum aktuellen Goldkurs.

Ich wollte folgende Stückelung wählen: 2-3x 100g Barren Rest gängige 1 oz Münzen wie Krügerrand, Maple Leaf, Philarmoniker Evtl. noch 10x 10g gängige Münzen

Gehe ich richtig vor? Wie habt Ihr oder in welcher Stückelung würdet Ihr in physischem Gold anlegen? Ist es richtig, dass ich mich beim Anlagegold vorwiegend am Spread orientiere? Über jede Antwort bin ich sehr dankbar.

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Hausbau, mit Sitzrecht + Eigenkapital des Vaters?!?

Hallo,

mein Mann und ich haben uns vor kurzem ein Baugrundstück erworben inkl. einer unterkellerten Doppelgarage darauf. Dies haben wir als Altersvorsorge bzw. für evtl. Nachkommen gekauft. Also nicht für uns zum selbst bewohnen bei einem Hausbau.

Nun möchten wir ein Zweieinheiten-Haus darauf an/bauen, indem dann auch der Vater meines Mannes eine der beiden Wohnungen beziehen soll.

Der Vater möchte sich mit Eigenkapital in die Finanzierung mit einbringen, da für sich selbst es keinen Sinn macht Ende 50 nochmal zu bauen.

Wir dachten an die Konstellation, dass wir das Haus mittels eines Teil des Eigenkapitals vom Vater, plus beider Mieteinnahmen finanzieren können. Der Plan wäre dann , den mtl. Mietanteil des Vaters mit dem Eigenkapital das er eingebracht hat peu a peu zu verrechnen bzw die Miete entsprechend zu mindern. (Risiko einer nicht vermieteten Wohnung ist uns bewusst)

Durch das Eigenkapital des Vaters hätten wir eine gewisse Sicherheit und er bekäme im Prinzip eine Wohnung nach seinem Geschmack +  ein Nießbrauchrecht bzw. Sitzrecht für diese Wohnung.

Der Vater wohnt aktuell in Miete und würde wahrscheinlich sonst ohne dieses Bauvorhaben auch immer in Miete wohnen. So bliebe das Geld zumindest in der Familie.

Ebenso ist darauf zu achten, dass mein Mann einen Bruder hat bzgl. Erbe. Das Verhältnis der beiden ist super, trotzdem will ich es nicht unerwähnt lassen.

Sind diese Gedanken umsetzbar? Was macht hier Sinn, was muss beachtet werden und hättet ihr sonst einen Alternativvorschlag? Wir selbst können das Haus nicht alleine finanzieren.

Abschließend eine Frage zum Bausparer meines Schwiegervaters. Kann man diesen ohne weiteres an uns überschreiben um u.a. an das Darlehen zu kommen?

Vielen Dank für die Hilfe.

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Gemietete Wohnung / Küche - Ceranfeld kaputt - Haftpflicht haftet nicht =(

Guten Tag liebe Community.

Zur Vorgeschichte. Ich bin alleinerziehende Mutter mit einer Tochter. Meine Süße ist 6 Jahre alt, Samstag habe ich ganz normal das Mittagessen kochen wollen und hatte die Kleine nicht die ganze Zeit im Auge gehabt (war in Gedanken).

Sie ist mitlerweile groß Genug um an den Herd mit den Patscherchen anzukommen und das hat sie wohl nun rausgefunden.

Ich hab das gerade noch rechtzeitig gesehn, dass Sie da rumspielt und konnte den Topf wegheben, nur ich hatte gerade den Fisch sauber gemacht und mir ist der Topf aus der Hand gerutsch und nun ist die Platte gesprungen.

Montag hab ich dann gleich meine Privathaftpflicht angerufen und die meinten nur "Laut Bedingungswerk sind keine Gegenstände versichert, die extra Versichert werden können". In dem Fall die wäre es ja durch Glasbruchversicherung, laut der Auskunft, möglich.

Nur das ist doch garnicht meine Küche =( Ich kann doch nicht "fremde" Sachen versichern?

Habt ihr ähnliche Fälle gehabt? Wenn ja, wie seit Ihr verblieben? Meint ihr es ist Sinnvoll nun gegen anzugehen?

Danke

Gruß Sandra

P.S. meiner Kleinen ist Gott sei Dank nichts passiert, Herd mache ich nicht an, wenn die Lüdde in der Nähe ist. Also sind wir nur Nass geworden

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Wieviel Eigenkapital ist beim Wohnungskauf notwendig?

Wenn man sich entscheidet endlich selbst eine Eigentumswohnung zu erwerben, wie viel Eigenkapital sollte man haben, damit man auf der sicheren Seite ist und der Immobilienkauf auch finanziell ohne Reue bleibt?

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