Mein Freund wird zu mir in die Bedarfsgemeinschaft ziehen, was wir benötigt?

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4 Antworten

Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. seid ihr schon eine "Einstehensgemeinschaft" dann wird er Teil der Bedarfsgemeinschaft. Also sein Einkommen wird angerechnet.

  2. Ihr seid keine Einstehensgemeinschaft, also in Zeiten der Not würde er nicht helfen. Dann müßtest Du es nur melden und er müßte seinen Anteil an der Miete übernehmen.

Die Entscheidung müßt ihr fällen und es geht bis zu einem Jahr

Ganz wichtig ist, den Zuzug des Feundes sofort zu melden, damit Dir Ärger erspart bleibt.

Du kannst angeben, erst einmal zur Probe zusammenziehen zu wollen.

Wohnt ihr nach einem Jahr immer noch zusammen, erklärt man Euch zu einer Bedarfsgemeinschaft und sein Einkommen wird mit angerechnet.

Du hast den Zuzug mitzuteilen, er hat, wenn ihr als BG veranlagt werdet, sein Einkommen UND Vermögen nachzuweisen; wenn ihr nicht als BG veranlagt werdet, braucht er nichts nachweisen, deine Leistung wird lediglich um seine kopfanteilige Miete gekürzt.

Da ihr gemeisam mit Kindern in einem Haushalt lebt, darf das Jobcenter vom ersten Tag des Zusammenlebens zunächst von einer Bedarfsgemeinschaft ausgehen; d.h. es reicht nicht, das Finanzielle getrennt zu halten, um das "Probejahr" geltend zu machen (keine BG), ihr müsstet auch wahrheitsgemäß erklären, dass er die Kinder nicht (wie ein Elter) versorgt, dass er z.B. keine Erziehungsaufgaben übernimmt.

Das kann Dir / Euch bei der Arge ausführlich erläutert werden.

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