Mein Finanzbeamter erkennt Fahrten zur Hochschule nicht an, da ich über einen Firmenwagen verfüge und somit keine Aufwände entstehen. Ist dies so richtig?

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2 Antworten

Wenn es sich um Reisekosten handelt - wovon ich ausgehe - ist es richtig, da die Entfernungspauschale nur für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte angesetzt werden kann - und zwar aufwandsunabhängig. Im Gegenzug wird der geldwerte Vorteil versteuert, hat aber nichts mit den Reisekosten zutun.

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Ob nun erste Tätigkeitsstätte oder Reisekosten, wie tt290 da unterscheiden möchte, - hier ist wohl falsch entschieden worden.

Die Tatsache, dass man einen zur privaten Nutzung überlassenen PKW hat, sagt doch überhaupt nichts über dessen (steuerwirksame) Verwendung aus. Das sind zwei voneinander unabhängige Sachverhalte.

Denn die private Nutzung wird doch bereits nach gesetzeskonformen Vorgaben versteuert und ist damit erledigt.

Was man damit macht, ist unabhängig davon zu beurteilen.

Die Hochschule ist ganz sicher nicht die erste Tätigkeitsstätte; damit sind 30 Cent pro gefahrenen Kilometer anzuerkennen und nicht die Entfernungspauschale.

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tt290 25.11.2016, 15:43

Stimmt, habe beim Lesen die 1 % nicht gesehen, sondern lediglich die 0,03 % und bin davon ausgegangen, dass keine Privatnutzung gestattet ist.

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