Mein Arbeitgeber zahlt keinen Lohn mehr, und ich will nicht mehr mit ihm sprechen. Muss ich daraus ngativ Konsequenzen tragen ?

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4 Antworten

Hallo,

ich kann dir nur empfehlen, insbesondere weil eine vernünftige Gesprächsbasis auf Grund der zugespitzten Situation zwischen AN und AG kaum mehr möglich ist, lass deine Rechte vor einem oArbeitsgericht klären.

Im Moment bist du auf dem richtigen Weg. Mobbing am Arbeitsplatz, insbesondere durch den Chef, macht extrem krank und rechtfertigt deine AU-Schreibung. Einfach dem Arbeitsplatz fern bleiben, nur weil der Lohn ausbleibt, wäre natürlich eine total falsche Reaktion gewesen. Dafür kann es plausible Gründe geben und würde dir nachteilig angelastet werden.

Ähnlich wie bei dir(Minifirma), wurde letzte Woche gerade bei meiner langjährigen Kollegin (21 Jahre in der Firma beschäftigt) der Tatbestand Mobbing sowie unbegründeter Lohneinbehalt, für sie positiv vor dem Arbeitsgericht entschieden. 

Ein zurück in die Firma, wäre für sie im Hinblick auf das gestrandete Vertrauensverhältnis der letzten Monate, ohnehin kein Thema mehr.

Ich würde dir hier Mut machen wollen, kämpfe um dein Recht !  

Viel Glück ! 

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Mal ganz ehrlich, warum willst du dort noch arbeiten oder warum arbeitest du dort noch? Suche dir einen neuen Job.

Wenn du nicht mit dem Arbeitgeber kommunizieren willst, kann er das auch nicht mit dir. Das erschwert ein Arbeitsverhältnis ungemein.

Ganz wichtig für dich, im Moment, melde dich immer korrekt krank und übersende die AU unverzüglich. Nach 6 Wochen Krankheit zahlt die Krankenkasse!

Deinen ausstehenden Lohn kannst du mit Hilfe des Arbeitsgerichtes einklagen, vielleicht hast du auch eine Rechtschutz inkl. Arbeitsrechtschutz oder bist Mitglied einer Gewerkschaft?

Fordere vorher mal ganz kurz und knapp und schriftlich, mit einer kurzen Frist (genaues Datum) die ausstehende Lohnzahlung.

Und eigentlich, wer in D bedürftig ist, hat die Möglichkeit ALG2 zu beantragen, wer wenig verdient, kann u.U. aufstockend ALG2 beantragen oder ggf. Wohngeld als kleineren Mietzuschuss. Kümmern muß man sich aber selber.

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Deine lange Schilderung auf das Wesenliche zusammengefasst: Dein Arbeitgeber hat Dir aus welchen Gründen auch immer Deinen Monatslohn vorenthalten und Du bist seitdem dem Arbeitsplatz ferngeblieben. Ausserdem scheint der Betrieb so klein zu sein, dass besondere Kündigungsvorschriften angewandt werden können.

Das Vorenthalten des Lohnes kann Deinerseits mit einer Klage vor dem Arbeitsgericht sehr schnell zu Deinen Gunsten geklärt werden. Das unentschuldigte Fernbleiben vom Arbeitsplatz kann der Arbeitgeber mit einer Abmahnung und gegebenenfalls auch mit einer fristgerechten Kündigung ahnden. Der Dir neu angebotene Arbeitsvertrag bedarf einer Änderungskündigung - gegen diese kann man sich ebenfalls arbeitsrechtlich zur Wehr setzen.

Mit dem Arbeitgeber nicht mehr zu reden ist definitiv unklug, denn damit fehlt die Basis für jegliche Zusammenarbeit. Laß Dich ausführlich beraten - notfalls hole Dir hierfür einen Beratungsschein.

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Versuche es nochmal mit Absätzen! Schrecklich!

Und das, obwohl bei Eingabe der Frage der Hinweis auf die Notwendigkeit von Absätzen kommt!

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