Mein Anwalt ist für mich seit Wochen unerreichbar.

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Außerdem will mein RA meine Forderungen (meine Anwaltskosten, ect.) an den Verkäufer nicht vertreten.

Tatsächlich setzt direkte Rechnungstellung einen Verzugsschaden oder gerichtliche Kostenfestsetzung voraus.Bis dahin schuldest du ihm Zahlung seiner Kostenrechnung(en) außergerichtlicher Vertretung :-)

Dass es überhaupt berechtigte Gründe für den Anfechtung eures Kaufvertrages gibt, dürfte ja streitig sein, von kaufvertraglicher Vereinbarung eines "Rücktrittsrechts" gehe ich nicht aus.

Tatsächlich ist es üblich, gar vorgesehen, der Gegenseite angemssen, d. h. meist 14 Tage Frist, für Antworten einzuräumen. Diese Fristen kann er garnicht verkürzen oder beschleunigen :-(

Und es macht wenig Sinn, vor Stellungnahme der Gegenseite zu dem Vorwurf etwa arglistiger Täuschung, Verschweigen von Mängeln usw. gleich "Entwurf der Rückabwicklung" zu fordern, wenn der dem Grunde nach bestritten oder gar gegenbeweislich gegenstandslos wäre. Zu deinem Irrtum Rückabwicklung vs. Anfechtung habe ich bereits kommentiert.

Ebensowenig nützt der Vorschlag, bei der Lobbyvertretung Rechtsanwaltskammer Beschwerde einzureichen, wenn gar keine standesrechtliche Verfehlung vorläge.

Natürlich kann mein dem Anwalt jederzeit sein Vertrauen und damit Mandat entziehen. Seine bis dahein erfolgten Bemühungen und außergerichtliche Vertretung zahlt man trotzdem und ob eine anderer Kollege, der sich zunächst einarbeiten muss, deine Interessen schneller oder anders verfolgt, bliebe abzuwarten.

Im Ergebnis sollte man einen Termin machen und darin weitere Vorgehensweise detalliert besprechen und verbindliche Zielvereinbarungen treffen oder als Ergebnis eben Mandat entziehen und neu vergeben.

G imager761

Ich würde dem Anwalt per Einschreiben/Rückschein eine konkrete Frist zur weiteren Bearbeitung Deiner Angelegenheit setzen und Entziehung des Mandats androhen. Zugleich würde ich darauf hinweisen, dass Du den Vorgang der örtlich zuständigen Rechtsanwaltskammer zur Kenntnis gibst.

Wer zahlt die Anwaltskosten?

Ich war mal wieder zu dämlich und habe mir die private Adresse vom Verkäufer nicht geben lassen. Habe ein Stativ gekauft und Name und Bankverbindung erhalten. Worauf ich dann die 55,- Euro überwiesen habe. Nun meldet sich der Verkäufer schon seit 7 Tagen nicht mehr. Was im Moment noch nichts zu sagen hat, denn er antwortete schon bei der Konsversation per Forum sehr verspätet. Sollte er sich nun nicht mehr melden und ich einen Anwalt beauftragen. Wer trägt dann die Kosten der Verkäuferrecherche und die Anwaltskosten? Kann ich diese Kosten dem Verkäufer auferlegen? Wie lange muss ich ihm Zeit lassen, bis ich einen Anwalt einschalte? Möchte ihm eine Frist von 2 Wochen einräumen mit der Warnung die Angelegenheit zum Anwalt zu geben. Reicht das als Warnung? Ja ja, jetzt sagt nicht schon wieder: Der althaus, der macht vielleicht Sachen. Ja es ist nunmal so, manchmal geht alles viel schneller als man denkt und man macht Fehler und wird leichtsinnig.

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Beurkundungstermin für Immobilienkauf außerhalb der Kanzlei?

Hallo,

wollte noch eine Wohnung dazu kaufen. Der Verkäufer ist geistig voll auf der Höhe, hat aber leider körperliche Einschränkungen, die es ihm nicht erlauben, zum Notar in die Kanzlei zu kommen.

Würde ein Notar jetzt die Beurkundung auch auswärts vornehmen? Ist das gesetzlich möglich? Oder könnte der Verkäufer einfach einen Bevollmächtigten zur Beurkundung schicken?

Grüße

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Mistrades: bis wann ist eine Rückabwicklung möglich?

Hallo, irgendwo habe ich mal gelesen, dass ein Mistrade-Antrag innerhalb von 2 Stunden gestellt werden muss und der Fehler/Irrtum mindestens 1000 Euro Volumen haben muss. Frage: trifft dies zu? Gilt dies einheitlich für Zertifikate/Aktien/Fonds/Optionsscheine oder gibt es Sonderregelungen für die einzelnen Gattungen? Beispiel: ein Kleinanleger gibt online einen Verkaufsauftrag für 20 xy-Aktien aus seinem Depot auf mit Limit 100 Euro, gültig bis St.Nimmerleinstag. In den nächsten Wochen pendelt der Kurs der Aktien immer im Bereich von 94G zu 95B. Plötzlich wird der Verkaufsauftrag dann ausgeführt zu 105 Euro. Der Kleinanleger freut sich, fragt sich aber, ob nicht eine Rückabwicklung folgen wird. An anderen Börsenplötzen wurde nämlich am gleichen Tag weiterhin in der Range 94/95€ gehandelt und an dieser Börse (mit dem vermeintlichen Mistrade) wird am nächsten Tag auch wieder wie vorher üblich ca. 94Geld zu 95Brief genannt. Es handelte sich auch immer um Kurse mit Stückzahlen, also keine Taxkurse.Der Irrtum(?) zugunsten des Kleinanlegers betrug ca. 200 Euro und es ist mehr als 1 Tag vergangen seit dem Trade. In der Mistrade-Liste des Börsenplatzes ist auch kein Eintrag zu dieser Position vermerkt. Noch mal die Frage: hätte ein ein Mistrade-Antrag innerhalb von 2 Stunden gestellt werden müssen und der Fehler/Irrtum mindestens 1000 Euro Volumen umfassen müssen, damit überhaupt eine Rückabwicklung möglich gewesen wäre? Und ist es egal, ob es sich bei dem Beispiel-Fall um Aktien, Fonds oder Zertifikate gehandelt hätte? Für Antworten bedanke ich mich im Voraus!

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Rückabwicklung der Lebensversicherung wg. berichtigter Modellrechnung 6 Jahre nach Vertragsabschluss

Hallo,

ich habe 2002 eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen. Mit den Vertragsunterlagen wurde mir damals eine unverbindliche Modellrechnung erstellt.

2008 bekam ich ein Schreiben, dass bei dieser Modellrechnung von 2002 versehentlich ein Fehler unterlaufen ist. Beigefügt wurde eine neue Modellrechnung, beruhend auf den Werten zu Vertragsbeginn. Die Summen unterscheiden sich aber beträchtlich: Rückkaufswert nach 10 Jahren Version 2002: 5722,62 Euro, Version 2008: 3566 Euro. Mit beigefügt war außerdem eine Empfangsbestätigung, die ich allerdings nicht bestätigte, weil mir das Schreiben bis dato nicht bekannt war (ich im Ausland etc.).

Die Verbraucherzentrale riet mir mich an den Ombudsmann zu wenden, um eine Rückabwicklung der LV anzugehen. Bei ihnen ist aber diese Versicherung nur unter einer anderen Firmierung Mitglied. Die Versicherung hat seit 2009, auf Grund der Finanzkrise, schon zwei Mal ihren Besitzer geändert und hat nun Sitz in Ireland.

Der Ombudsmann hat mir geraten mich erst einmal direkt an die LV mit der Bitte der Rückabwicklung (Eingezahltes zurück ohne Zins/Verlust/Kosten) zu wenden. Später evtl an Fin-Net. Nun kann ich mir keinen Anwalt leisten und habe Sorge Fehler zu machen. Wie kann so ein Schreiben aussehen? Welche Informationen sollte ich geben? Was sollte ich vermeiden? Habe ich überhaupt eine Chance, da die berichtigte Modellrechnung von 2008?

Viele Grüße und Dankeschön für jeden kleinen Tipp!

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Ablauf-Fragen zu Zwangsvollstreckung wegen nicht gezahlter Rechnung

Hallo,

vor circa 4 Monaten habe ich einen Termin bei einem Notar gehabt und dort über die Gründung einer Gesellschaft gesprochen. Es waren allerdings noch steuerliche Fragen offen weswegen wir mit der Vereinbarung verblieben sind, dass ich auf ihn zukommen werden sobald diese Fragen geklärt sind.

Der Notar hat mir nach einigen Wochen eine Rechnung für eine ungewollte Gründungsurkunde, Gesellschaftervertrag und Handelsregisteranmeldung zugeschickt (nichts davon hatte ich unterschrieben oder zugesagt). Bei dem Gesellschaftervertrags(-Entwurf) mit angeblicher Individualisierung, sodass diese teurer als bei einer Gründung nach Musterprotokoll ist.

Die Vertragsentwürfe habe ich nie erhalten, sondern nur eine Rechnung. DIe Rechnung habe ich nach der zweiten Aufforderung nicht bezahlt (es stand nicht Mahnung auf der Rechnung) und nun ein Brief bekommen der mir die Einleitung einer Zwangsvollstreckung androht.

Bei dem Rechnungsbetrag handelt es sich um einen recht kleinen dreistelligen Betrag - der Aufwand ist also eher eine Prinzip Sache.

Nun ist meine Frage: Wie ist der Ablauf dieser Zwangsvollstreckung und welche Kosten kommen an welcher Stelle auf mich zu?

Wenn ich Wikipedia richtig verstehe muss für eine Zwangsvollstreckung erst ein gerichtlicher Mahnbescheid eingeleitet werden. Sollte ich diesem innerhalb von 2 Wochen widersprechen kommt der Fall nach Prüfung (durch wen?) vor ein Amtsgericht.

Bisher sehe ich als potenzielle Kosten: - Gebühren für den initialen Mahnbescheid (23€) - Gebühren für die Formulierung des Widerspruchs (oder kann dieser auch ohne einen Anwalt formuliert werden?) - Gerichtskosten für die Verhandlung vorm Amtsgericht - Zinsen auf den Rechnungsbetrag? - Portokosten - Anwaltskosten des Notars (oder seine eigene Zeit?)

Liege ich damit richtig? Hat jemand eine ungefähre Worst-Case Kosteneinschätzung?

Vielen Dank für eure Mithilfe!

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Ärger mit Inkasso und Anwalt

Hallo! Ich bin neu hier und ziemlich verzweifelt. Ein Anwalt will hier jetzt gegen uns das Verfahren eröffnen, weil wir eine Forderung nicht begleichen.

Folgender Sachverhalt:

Inkassounternehmen X fordert insgesamt 89,14 EUR . Hauptforderung 23,74, Mahnkosten 10 und der Rest 55,40 waren Inkassokosten (Inkassogebühr, Kontoführung, Adressermittlung, Auslagen für schriftliche Mahnung, Inkassoauslagen).

--> Auf diese Forderung haben wir reagiert indem wir nachgegoogelt haben ob so hohe Inkassokosten zulässig sind. Ergebnis war: Nicht höher als Rechtsanwaltskosten und die haben wir mit 32,50 gefunden. --> Wir haben 66,24 EUR überwiesen (23,74+10+32,50) und einen Brief an das Inkassounternehmen geschickt:

"Ich habe ihnen Grundforderung 23,74 + Mahnkosten 10,00 + 32,50 auf das von ihnen angegebene Konto überwiesen. Meines Wissens sind 32,50 bei dieser Höhe der Maximalsatz, den ein Inkassounternehmen ansetzen darf, deshalb habe ich auch nicht mehr überwiesen. Sollten sie darüber hinaus höhere Kosten geltend machen wollen bitte ich sie mir detailliert alle Kosten auf zu schlüsseln. Ich werde ihre Forderung dann prüfen / prüfen lassen. Sollten sie sich innerhalb der nächsten 30 Tage nicht melden gehe ich ansonsten davon aus, dass die Angelegenheit sich mit Überweisung der 66,24 EUR erledigt hat."

---> UND EIN PAAR TAGE DANACH KAM POST VON EINEM ANWALT

Forderung (mit Androhung vor Gericht zu gehen): 89,14 EUR (das ursprüngliche von der Inkasso) -66,24 (unsere Zahlung)+ 39 (Rechtsanwaltshonorar + irgendwelche Auslagen) = 61,90

--> wir haben bei diesem Anwalt angerufen und versucht das zu klären. Wir wurden gebeten eine schriftliche Stellungnahme zu schicken.

--> Mail an den Anwalt:

"wie telefonisch gefordert hier die Stellungnahme:

Unserer Ansicht nach besteht kein Grund, dass sie für firma XY zur Zahlung auffordern. Grundforderung + Mahnkosten Firma XY + 32,50 wurden an die Inkasso gezahlt. Für höhere Kosten/Forderungen seitens des Inkassounternehmens wurde eine Kostenaufschlüsslung verlangt. Dies wurde neben der Zahlung der Inkasso auch schriftlich mitgeteilt. Den Brief an die Inkasso habe ich ihnen als PDF angehängt."

---> dann kam vom Inkassounternehmen ein Brief, dass sie bereits vorher den Fall an diesen Rechtsanwalt übergeben haben (komisch- denn der hatte die Zahlung ja in seiner Aufschlüsselung drin - also wie kann das sein!)

--> heute kam ein Brief des Anwalts mit einer Inkassokostenzusammensetzung und Forderungsaufstellung.Wenn wir nicht Zahlen nimmt er das verfahren wieder auf.

Jetzt meine Frage: Kann er das tun? Die Hauptforderung ist beglichen! Das Inkassounternehmen hat unserer Ansicht nach den Fall an den RA weiter weil wir nicht voll gezahlt haben und dafür sollen wir jetzt noch mehr blechen!!!!

Was würdet ihr tun? Mahnbescheid abwarten und dagegen Einspruch erheben? Oder hab ich was vergessen und die kriegen uns dran? LG Smarti

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