Mehrwertsteuer Finanzsamt Einkommenssteuer?

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3 Antworten

Die Umsatzsteuer udn die Vorsteuer betreffen erstmal nur die Umsatzsteuererklärung.

Für die Einkommensteuererklärung sind die Betriebseinnahmen wichtig (dazu gehört auch die vereinnahmte Umsatzsteuer) udn die Betriebsausgaben, dazu gehört auch die bezahlte Vorsteuer udn die an das Finanzamt überwiesenen Umsatzsteuervorauszahlungen. die Differenz ist der Gewinn, oder Verlust.

Was dabei an Steuerzahlungen raus kommt richtet sich nach dem Gewinn udn den anderen Einkünften.

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Kommentar von musee23
02.10.2016, 00:35

Danke für die Antwort.

Ich leiste keine Umsatzsteuervorrauszahlung. Ich führe momentan nur die Mehrwertsteuer monatlich ab. Ich habe zwar Vertrauen in meinen Steuerberater, möchte aber dennoch die Zusammenhänge hinterfragen/verstehen. Und genau, weil ich keine Umsatzsteuervorrauszahlung leiste, mache ich mir Sorgen, dass diese am Ende des Jahres fällig werden könnte.

Wie genau ist "Umsatz" daher definiert? Ich führe keinen Betrieb im herkömmlichen Sinne, sondern bin Handesvertreter (kein Einkauf von Waren). Für die Waren bzw. Dienstleistungen die ich umgesetzt habe, erhalte ich eine Provision inkl. Mwst. Ist es korrekt, dass in diesem Fall, die Mehrwertsteuer gleichzusetzten ist mit der Umsatzsteuer?

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Kommentar von wfwbinder
02.10.2016, 10:55

Ergänzung: Natürlich bist Du kein Kleinunternehmer, entweder weil Dein Umsatz über 17.500,- p.A. ist, oder weil Du vernünftiger Weise optiert hast.

Kleinunternehmer ist in § 19 UStG geregelt.

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Hallo,

bei der Erstellung von Abschlüssen und Erklärungen durch einen Steuerberater rechnet der Berater idR anhand der StBVV ab. Bei den Steuern sollte der Berater so gut es geht vorausrechnen, ob die Vorauszahlungen ausreichen die voraussichtliche Jahresschuld zu begleichen. Privatanteile sind nach den GoBD bei der Buchführung unterjährig zu berücksichtigen.

Ein kleiner Unternehmer und ein Kleinunternehmer sind unterschiedliche Begriffe. Der Begriff des Kleinunternehmers ist aus dem Umsatzsteuergesetz abgeleitet und bezieht sich auf Unternehmer, die nicht mehr als 17.500€ Umsätze im Jahr erzielen und keine Umsatzsteuer vereinnahmen und abführen bzw. Vorsteuern geltend machen wollen.

Bei der Einkommensteuer ist es schwerer zu beurteilen, was exakt am Ende rauskommt, weil hier auch diverse private Aufwendungen und ggf. weitere Einkünfte steuermindernd oder erhöhend einfließen.

MfG

-Valeskix

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Keinunternehmer

Das dürfte es so ziemlich treffen.

Den Fragen nach zu urteilen solltest du dir dringend einen Kurs gönnen.

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Kommentar von musee23
02.10.2016, 12:19

Ich brauche keinen Kurs, ich habe einen guten Steuerberater. Und vorallem habe ich keine Zeit, um irgendwelche Kurse zu besuchen. Ich bin Ingenieurin, ich interessiere mich für Physik, Chemie, Technik. Mit Papierkrieg habe ich nichts am Hut. Dafür gibt es ja andere, die sich in diesem Fachbereich auskennen.

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