Mehere Tage kein Wasser in der Mietwohnung. Welche Rechte haben wir?

3 Antworten

Also ich würde niemals die Miete im Alleingang um 100% mindern. Eine telefonische Auskunft eines Mietervereins würde mir da nicht reichen.

Ich würde da ganz formell beim Mieterverein eintreten und mich entsprechend vertreten lassen. Dann haften die nämlich auch.

Aber ehrlich gesagt, kommt mir eine Mietminderung um 100% für 4 Tage Ausfall sehr übertrieben vor, und ich würde mich eher woanders vertreten lassen.

Der Mieterverein ist der Berliner Mieterschutzbund. Hätte von denen, als zahlendes Mitglied, schon erwartet einen kompetent zu beraten.

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Für die Toilettenspülung, den Kaffee und den Abwasch holt man sich Wasser bei Nachbarn; meistens sind die in einem solchen Fall sehr hilfsbereit.

Während für den Abwasch etc. Frischwasser sein muss, reicht für die Toilettenspülung auch ehemaliges Brauchwasser, Regen- oder Bachwasser, je nachdem was bei Euch verfügbar ist. Zur Klarheit sollte für Frischwasser das Behältnis eine andere Farbe als für das Brauchwasser haben.

Was ich nicht verstehe: Wenn bei Euch solche Pannen häufiger passieren, warum sich dann erstmals die Frage nach einer Mietminderung und deren Höhe stellt und warum diese "Altschäden" in der Fragestellung nicht erwähnt wurden.

Danke, wo ich mein wasser herbekommen kann weiss ich selber. Diese Plattform scheint ja nur leute an den Pranger zubstellen, die nicht sofort eine komplett rechtlich korrekt formulierte Frage stellen.

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Wenn der Mieterschutzbund das sagt, dann werden sie hoffentlich auch eine Quelle oder eine gute Rechtsschutzvericherung haben. Im Zweifel würde ich mir das aber auf jeden Fall schriftlich geben lassen.

Im Internet finde ich 20 %, die ich für wesentlich realistischer halte. Ist ja nichts dabei, was sich nicht durch ein paar Euro für Wasser aus Flaschen oder den Besuch bei Freunden beheben ließe.

Dass 20 % Minderung auf 3 1/2 Tage (oder 2,26 % auf den Monat) den Aufwand nicht wert sind, ist klar aber ich kann nicht wirklich erkennen, wer etwas falsch gemacht hat. Oder sind Wasserrohrbrüche bei euch an der Tagesordnung und es wird keine Abhilfe geschaffen?

Naja fast vier Tage keine Toilettenspülung bei einem 4 Personen Haushalt, keinen Abwasch machen können und nicht duschen... das finde ich schon sehr grenzwertig. Da reichen ein paar Flaschen leider nicht...
Der Wasserrohbruch passiert so ca alle halbe Jahr.
Dann drehen sie uns das wasser ab. Es kommt jemand zum gucken, es wird nix gefunden und nix gemacht. So geht das jetzt seit mehreren Jahren. Eine Firma hat mal gesagt, dass eigentlich die Rohre im Haus erneuert werden müssten, aber die Hausverwaltung findet immer neue Ausreden um es nicht zu reparieren und schiebt es unteranderem auf nicht Kooperierende Mieter (sprich mich, und mein Nachbar), was nicht stimmt...

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@lanapetersen

Wieso? Schaue dir deine Frage an! Sie hat nichts mit deinem Fall zu tun. Wenn du unter einer Antwort den Sachverhalt kommentierst, was sollen die Anteorter machen?

Sollen sie so tun, als ob du die richtige Frage gestellt hättest und Antworten?

Oder sollen sie unter meiner von dir kommentierten Antwort (die viele nicht sehen) was schreiben, das dann aber keiner mehr liest.

Du gibst weder in der Frage noch in den Themen einen Hinweis darauf, worum es geht!

Ob dir auf die neue Frage mit "Mängel werden nicht behoben" eine gute Antwort gegeben wird, ist offen. Dreh und Angelpunkt ist, dass Aussage gegen Aussage steht. Es geht um die nicht kooperierenden Mieter und damit um die Ursachen der Wasserrohrbrüche, die scheinbar nicht so einfach zu beseitigen sind oder warum sind sie nicht beseitigt worden (wäre doch viel billiger!!!). Die Aussage eines Handwerkers, dass das Haus abgerissen werden müsste (oder glaubst du wirklich, dass irgendwer Wasserrohre ersetzt?) ist nur eine von mehreren. Realistischerweise wird kaum ein Vermieter irgendwas so aufwändig ersetzen. Ein Neubau ersetzt auch alles andere, was am Haus in den nächsten zehn Jahren auch den Geist aufgeben würde. Dazu kann es sein, dass die Sanierung nicht nur wirtschaftlich nicht sinnvoll ist sondern den Eigentümer auch überfordert.

Weil die Situation so ist, meine Frage danach, ob Umzug eine Option ist. sie anzudenken scheint logisch.

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