Medizinisch notwendige Zahnkorrektur mittels Zahnspange als Erwachsener - mit welchen Kosten ist zu rechnen?

2 Antworten

Ich kann Dir sagen was das bei meinen zwei Töchter gekostet hat die beide minderjährig sind. Bin pro Kind auf etwa 2.200€ kosten sitzen geblieben, obwohl medizinisch notwendig. 

Ist für mich wirklich unfassbar, dass medizinisch notwendige Behandlungen - bei Erwachsenen wie bei Kindern - nicht übernommen oder zumindest bezuschusst werden...

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Wenn, wie von Dir dargelegt, die GKV keine Zuschüsse zahlt, dann bist Du doch beim Arzt Privat Patient mit 3,2 fachem Satz. Es handelt sich aus Sicht der GKV ja um eine ästhetische Behandlung.

Ich rate Dir in jedem Fall die Krankenkasse zu kontaktieren. Eventuell kannst Du den Heil und Kostenplan ja bei der 2.Zahnarzt Meinung hochladen.

https://www.2te-zahnarztmeinung.de/

Die sind aber eigentlich für Zahnersatz zuständig. Ansonsten bleibt Dir nur verschiedene Angebote von Ärzten einzuholen.

Eine weitere Möglichkeit wäre eine Zusatzversicherung abzuschließen und ggf. warten bis man diese in Anspruch nehmen kann.



Danke für deine Antwort.

Wirklich, es heißt dann, die Behandlung sei ästhetisch? Sorry, wenn ich das so sage, aber irgendwie ist das lächerlich. Meine Fehlstellung ist gravierender als viele bei Kindern, die ihre Behandlung komplett bezahlt bekommen. 

Leider nicht, da ich einerseits sehr unter der Fehlstellung leide, diese zweitens immer gravierender wird (Zähne verschieben sich kontinuierlich weiter) und ich bereits bei der Krankenkasse zwecks Kostenübernahme bzw. -bezuschussung angefragt hatte, damit wäre es nicht wahrheitsgemäß, gäbe ich bei der ZZV an, eine solche Behandlung wäre nicht angedacht. 

Bin nur studentische Geringverdienerin und muss daher jeden Cent fünfmal umdrehen, erst recht bei einer solchen Behandlung.

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@Smarty321

ja das verstehe ich. Aber die GKVs zahlen halt nur medizinisch notwendige Behandlungen nach ihren Richtlinien. Es gibt aber Ausnahmen. z. B. zahlen die keine Brustvergrößerungen aber Brustverkleinerungen, aber auch erst nach Begutachtung.

Also Heil und Kostenplan erstellen lassen und an GKV versenden mit der Bitte um Prüfung. Dann bekommt man eine individuelle Prüfung. Ist halt so ähnlich wie bei Zahnersatz. Da bekommt man ja auch Festzuschüsse und wenn man unter einer Einkommens-Grenze liegt dann doch medizinisch notwendigen Zahnersatz komplett bezahlt, aber keine Implantate.

Nur anrufen und mal generell anfragen reicht nicht. Dann wird man meist abgewimmelt.

Eventuell muss das begutachtet werden. Dann siehst Du weiter.

Sichwort Vertrauenszahnarzt.

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@hildefeuer

Ja, danke. Leider finde ich dazu im Internet absolut gar nichts - es steht überall nur, die GKV würde dahingehend gar nichts bezuschussen (es sei denn, der Kiefer wird gebrochen, bla..), aber ehrlich gesagt will ich das langsam echt nicht mehr lesen.

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