Maximale Mieterhöhung von 20% alle drei Jahre immer möglich?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du meinst die sogenannte Kappungsgrenze, das ist aber nur ein Aspekt. Wichtig in diesem Zusammenhang ist besonders die ortsübliche Vergleichsmiete. Das ist eine Obergrenze für den Vermieter - überschreitet er diese, kann er sehr schnell iun den Bereich des Mietwuchers hineinkommen.

Im übrigen muss der Mieter immer mit der Mieterhöhung auch einverstanden sein, erklärt der Mieter das nicht, muss der Vermieter sogar das Einverständnis einklagen

Alles über Mieterhöhungen ist hier erklärt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mieterh%C3%B6hung

Naja, wenn die Miete seit fünf Jahren nicht mehr erhöht wurde, so kann man sicherlich eine Mieterhöhung mit dem Argument der allgemeinen Mieterhöhung laut Mietspiegel durchsetzen. Ich bin mir sicher, dass sich dieser in den letzten fünf Jahren erhöht hat.

Alle drei Fragen lassen sich für Wohnmietverträge idR verneinen. Die Sache ist etwas zu differenzieren. Zur Mieterhöhung bei Mietwohnungen findest Du hier authentische Informationen: http://www.bmgev.de/files/Mieterhoehung-2009.pdf.

Ich möchte zusätzlich nur auf zwei Aspekte eingehen:

Natürlich kannst Du einer nicht näher begründeten Erhöhungsforderung um mehr als 20 % freiwillig zustimmen, aber Du mußt es nicht und Dein Vermieter kann Dich auch nicht erfolgreich verklagen.

Sonderfälle sind: Modernisierung, Staffelmiete und Gewerbemiete.

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