Maklervertrag

2 Antworten

Hast Du keine Kopie von dem Objektnachweis erhalten- wieso siehst Du zu, wie der Makler NACH deiner Unterschrift den Vertrag abändert? Ich hab bei der Sache ein mulmiges Gefühl- Du hättest nicht vorschnell unterschreiben sollen. Nimm mit dem Verkäufer Kontakt auf und klär, inwiefern er den Makler kennt. Und nimm Kontakt zum Inhaber des Immob.büros auf, und klär ab, was genau Dir hier unter die Nase gehalten wurde. Evtl. hast Du ein Widerrufsrecht zu dem Vertrag.

Hallo, wenn ich mal alles Überflüssige weglasse:

Der Makler hat Dir eine Wohnung genannt/gezeigt, das hast Du ihm bestätigt.

Erst nachher hast Du sie direkt gefunden, Pech gehabt.

Wenn Du sie kaufst, hat der Makler Anspruch auf Courtage.

Hast Du einen gesonderten Vertrag mit dem Makler geschlossen, dann kannst Du den kündigen Hat aber keine Auswirkung auf die bereits nachgewiesene Wohnung.

Viel Glück

Barmer

Besteht Anspruch auf Maklerprovision?

Ich weiss, schon wieder eine Frage zum Maklerprovisionsanspruch... Aber einen Fall ähnlich dem unseren habe ich hier nicht gefunden.

Situation wie folgt:

Im Sept. 2013 habe ich einen Makler per mail gebeten, mir die Straße eines von ihm auf seiner Homepage angebotenen Objektes zu nennen, um zu schauen, ob die Lage für uns überhaupt in Frage kommt. Im Online-Exposee stand KEIN Hinweis auf eine zu zahlende Provision.

Die Antwortmail kam: Nur die Adresse, kein Name, auch kein Hinweis auf Provisionspflicht oder gar einem Hinweis auf einen nun entstandenen Maklervertrag.

Irgendwie passte das dann nicht so in unser Schema, und wir haben KEINEN weiteren Kontakt bezüglich dieses Objektes zum Makler gehabt. Also von unserer Seite Thema durch... (Keine Besichtigung, keine Telefonate, nichts)

Wir suchten also weiter...

Jetzt im April '14 habe ich mich auf eine private Annonce in der Zeitung gemeldet, in dem ein Haus angeboten wurde, was von den Eckdaten her interessant war. Wir haben telefonisch einen Besichtigungstermin mit dem Eigentümer ausgemacht und dabei stellte sich heraus, dass es eben jenes Objekt ist. Der Eigentümer hatte bereits im Februar den Maklervertrag gekündigt (wegen Erfolglosigkeit) und hatte bis dahin keinen Hinweis des Maklers auf meinen Namen bekommen. Es bestand also keinerlei Möglichkeit, vorher miteinander in Kontakt zu treten, geschweige denn Verhandlungen zu führen.

Nachdem wir das Haus nun erstmalig besichtigt hatten und der vom Verkäufer angegebene Preis auch noch 20% unter dem "Makler-Preis" lag, wird die Sache langsam konkret für uns.

Interessanterweise bekam ich im April '14 VOR dem Inserat des Verkäufers unaufgefordert eine mail des Maklers mit der Information, der Kaufpreis des Objektes wäre jetzt gesunken, aber immer noch höher als der Preis des Verkäufers... Zu dem Zeitpunkt war der Vertrag zwischen Verkäufer und Makler bereits seit 6 Wochen beendet.

Inzwischen hat der Verkäufer einen Brief des Maklers erhalten mit einer Liste von e-mail-Adressen(meine auch). Wenn einer dieser Namen das Objekt kauft, stünde ihm Provision zu.

Soweit die Sachlage. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass wir uns mit dem Makler im März '14 ein völlig anderes Objekt angesehen haben, was aber nicht in Frage kam und welches er mir wieder per mail ohne Provisionsforderung angeboten hatte, dieses Mal halt ohne Aufforderung. Bei diesem Besichtigungstermin sagte er uns übrigens aus dem Gespräch heraus, das Objekt, um das es in meiner Frage geht, sei inzwischen "weg vom Markt"...

Meine Frage ist halt:

Reicht die in diesem Fall vom Makler erbrachte Leistung (also genau eine mail mit einer Straßenangabe, auf die er nichts mehr von mir gehört hat) aus, um im Falle des Kaufs von mir oder auch vom Verkäufer eine Provision verlangen zu können??

Wenn ich den zeitlichen Rahmen, die unterschiedlichen Angebotspreise und eben meine NICHT-Inanspruchnahme bedenke, sagt mein Rechtsempfinden, dass das eben nicht ausreicht. Was meinen Sie??

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