Maklerprovision bezahlen oder nicht?

1 Antwort

Mir fehlt die Ursächlichkeit des Maklerhandelns aus den Vertragsabschluß. Du hast den Namen der Verkäufer ohne Maklerhilfe heraus gefunden und daher dürfte kein Provisionsanspruch bestehen.

Allerdings kommt hier viel auf den Nachweis an. Hoffe, Du hast ausreichend Beweise für Deine Version des Geschehens. Dass der Makler alles ganz anders darstellen wird, ist Dir hoffentlich bewutßt.

Makler Courtage mindern bei Schlechtleistung

Hallo zusammen! Wir haben ein Haus über einen Makler erworben. Allerdings hat dieser nur bedingt einen guten Job gemacht. Gebäude ist ein Baujahr älter, Wohnfläche "stimmt" nicht, da ausgebaute Kellerräume nicht umgewidmet, Informationen zwischen uns und Käufer wurden nicht weiter gegeben (Wunsch nach Wegerecht des Verkäufers blieb unerwähnt) - am Ende hat er nur bei allen Parteien Druck gemacht, um seine Courtage zu erhalten.

Das Exposé erhält natürlich den Passus, dass die Infos vom Verkäufer kommen und ohne Gewähr sind, auch die anderen Verfehlungen wurden nur mündlich besprochen und von uns über den Verkäufer in Erfahrung gebracht. Aber dafür 3,5% ?

Meiner Kenntnis nach kann man da wenig machen - oder hat jemand andere Erfahrungen?

Gruß aus dem Saarland

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Beratungsprotokoll Immobilienkauf: Inhalt, Rechte und Pflichten?

Hallo,

folgendes Problem: ein Kollege hat eine Immobile vom Bauträger über einen Makler als Kapitalanlage gekauft. Einen Monat nach notariellem kaufvertrag bittet der Makler den Käufer, das Beratungsprotokoll zu unterschreiben.

Soweit erstmal kein Problem, nur dass nach Ansicht meines Kollegen (und auch von mir) das Beratungsprotokoll schlicht aus einer Auflistung aller möglichen Risiken besteht sowie die Nennung von Dokumenten (Expose, Beschreibung, Kaufvertrag, Teilungserklärung, ... ). Und nirgends die Gründe, die für einen Kauf sprechen!. Diese Pro-Gründe sind aber vom Makler in den sehr ausführlichen und guten Beratungsgesprächen genannt worden (als Kapitalanlage geeignet, hohe Nachfrage, gute Lage, ...).

Leider kommt der Makler der Bitte nicht nach, das Beratungsprotokoll dahingehend zu ergänzen oder zu ändern. Stattdessen besteht er auf Unterzeichnung des "Beratungsprotokoll" - Änderungen seien nicht möglich ...

  • Ist der Kunde verpflichtet, generell das Beratungsprotokoll vom Makler zu unterzeichen?
  • Welche Konsequenzen hätte das verweigern der Unterschrift?
  • Kennt jemand Richtlinien für ein solches Immobilien-Beratungsprotokoll (Inhalte?)
  • Wie könnte eine gute Lösung für beide Seiten aussehen? Konfrontation oder gar Exkalation ist nicht erwünscht.
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Schlüsselübergabe Hauskauf - wie gestalten?

Hallo, unsere Finanzierungsbestätigung liegt dem Makler vor, wir haben den Hauskauf per Handschlag besiegelt. Nun steht der Notartermin an. Wir sind uns mit dem Verkäufer einig, dass die Schlüsselübergabe zwecks Renovierungen schnellstmöglich erfolgen soll (Haus steht bereits leer). Allerdings ist dem Verkäufer und uns wichtig, dass dies abgesichert ist. Es ist ja bei Unterschrift des Kaufvertrages noch lange kein Geld geflossen. Wir wollen nun keine Wände einreißen, aber den Wunsch sich abzusichern kann ich mehr als gut nachvollziehen! Der Verkäufer sagt uns nun: kümmert euch darum, eine gute Lösung zu finden bei der wir abgesichert sind und dann machen wir es so. Und genau das ist meine Frage: wie kann man es im Kaufvertrag gestalten, dass man den Schlüssel sofort bekommt, aber für den Verkäufer ein möglichst geringes Risiko besteht? Welche Klauseln sind in diesem Fall üblich? Wir sind ja nicht die Einzigen mit diesem Wunsch, aber beim googeln komme ich nicht weit, leider.

Da der Notartermin in 2 Wochen ist und wir uns vorher aber noch mal mit dem Käufer treffen, möchten wir jetzt eben schon gern die verschiedenen Möglichkeiten erfahren. Der Makler ist leider in allen Belangen eine Nullnummer, deswegen gibt es von der Seite keine Tipps.

Danke für eure Hinweise!

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Reservierung dauert schon ewog

Mein Mann und ich haben einen Makler beauftragt unser Haus zu verkaufen. Der dritte Interessent war sofort begeistert und hat das Haus vom Makler reservieren lassen. Das war Anfang Mai. Seitdem haben wir nichts mehr gehört. Wir selber hängen total in der Luft, müssen selber ausziehen und können nirgends zusagen, weil wir nicht wissen wie es weitergeht. Wir haben mitlerweile herausgefunden dass der potentielle Käufer mit seinem eigenem Haus, das er "angeblich" verkauft hat, vor einem Jahr in Zahlungsschwierigkeiten steckte und kurz vor der Zwangsversteigerung stand. Makler hat nachgefragt und nach wochenlangem stummschalten der Käufer haben diese verlauten lassen, dass ihr Haus verkauft wurde, aber etliche Gläubiger vorhanden sind, die vom Notar jetzt alle angeschrieben werden. Erst danach weiß er angeblich wieviel Geld er noch zur Verfügung hat und was er dann für die Finanzierung benötigt. Makler sagt wir sind nun gebunden, weil der potentielle Käufer ja die Reservierungsgebühr bezahlt hat. Wir befürchten dass wir nur hingehalten werden und der am Ende doch nicht bezahlen kann. Dadurch hätten wir dann fast ein Jahr verloren, im Winter brauchen wir das Haus nicht anbieten, da kauft eh kein Mensch. Wie lange kann der Makler die Reservierung aufrechterhalten wenn wir als Verkäufer keine Lust mehr haben uns hinhalten zu lassen? Und müssen wir dem Makler dann etwas bezahlen, wenn daraufhin der Verkauf nicht zustande kommt?

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Besteht Anspruch auf Maklerprovision?

Ich weiss, schon wieder eine Frage zum Maklerprovisionsanspruch... Aber einen Fall ähnlich dem unseren habe ich hier nicht gefunden.

Situation wie folgt:

Im Sept. 2013 habe ich einen Makler per mail gebeten, mir die Straße eines von ihm auf seiner Homepage angebotenen Objektes zu nennen, um zu schauen, ob die Lage für uns überhaupt in Frage kommt. Im Online-Exposee stand KEIN Hinweis auf eine zu zahlende Provision.

Die Antwortmail kam: Nur die Adresse, kein Name, auch kein Hinweis auf Provisionspflicht oder gar einem Hinweis auf einen nun entstandenen Maklervertrag.

Irgendwie passte das dann nicht so in unser Schema, und wir haben KEINEN weiteren Kontakt bezüglich dieses Objektes zum Makler gehabt. Also von unserer Seite Thema durch... (Keine Besichtigung, keine Telefonate, nichts)

Wir suchten also weiter...

Jetzt im April '14 habe ich mich auf eine private Annonce in der Zeitung gemeldet, in dem ein Haus angeboten wurde, was von den Eckdaten her interessant war. Wir haben telefonisch einen Besichtigungstermin mit dem Eigentümer ausgemacht und dabei stellte sich heraus, dass es eben jenes Objekt ist. Der Eigentümer hatte bereits im Februar den Maklervertrag gekündigt (wegen Erfolglosigkeit) und hatte bis dahin keinen Hinweis des Maklers auf meinen Namen bekommen. Es bestand also keinerlei Möglichkeit, vorher miteinander in Kontakt zu treten, geschweige denn Verhandlungen zu führen.

Nachdem wir das Haus nun erstmalig besichtigt hatten und der vom Verkäufer angegebene Preis auch noch 20% unter dem "Makler-Preis" lag, wird die Sache langsam konkret für uns.

Interessanterweise bekam ich im April '14 VOR dem Inserat des Verkäufers unaufgefordert eine mail des Maklers mit der Information, der Kaufpreis des Objektes wäre jetzt gesunken, aber immer noch höher als der Preis des Verkäufers... Zu dem Zeitpunkt war der Vertrag zwischen Verkäufer und Makler bereits seit 6 Wochen beendet.

Inzwischen hat der Verkäufer einen Brief des Maklers erhalten mit einer Liste von e-mail-Adressen(meine auch). Wenn einer dieser Namen das Objekt kauft, stünde ihm Provision zu.

Soweit die Sachlage. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass wir uns mit dem Makler im März '14 ein völlig anderes Objekt angesehen haben, was aber nicht in Frage kam und welches er mir wieder per mail ohne Provisionsforderung angeboten hatte, dieses Mal halt ohne Aufforderung. Bei diesem Besichtigungstermin sagte er uns übrigens aus dem Gespräch heraus, das Objekt, um das es in meiner Frage geht, sei inzwischen "weg vom Markt"...

Meine Frage ist halt:

Reicht die in diesem Fall vom Makler erbrachte Leistung (also genau eine mail mit einer Straßenangabe, auf die er nichts mehr von mir gehört hat) aus, um im Falle des Kaufs von mir oder auch vom Verkäufer eine Provision verlangen zu können??

Wenn ich den zeitlichen Rahmen, die unterschiedlichen Angebotspreise und eben meine NICHT-Inanspruchnahme bedenke, sagt mein Rechtsempfinden, dass das eben nicht ausreicht. Was meinen Sie??

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Verkäufer verkauft Immobilie trotz Notartermin doch nicht, wer trägt die Kosten des Notars?

Meine Eltern wollten sich ein Haus zur Geldanlage kaufen, sie hatten diesbzgl. Kosten für Notarberatung, Vorvertrag, usw. - 2 Tage vor dem letzten Notartermin teilt der Verkäufer nun per Fax mit, daß er nicht mehr verkauft. Wer muß die Kosten nun tragen, die schon angefallen sind, meine Eltern? Oder der Verkäufer der kneift?

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