Mahnverfahren: Gerichtsprozess steht an. Darf ich schon vorher Gegenforderungen verrechnen?

Das Ergebnis basiert auf 4 Abstimmungen

Eigene Forderung abziehen und Differenzbetrag zurück überweisen 75%
Nix zurück überweisen um Druck zu erhöhen und zu ärgern :) 25%
Doppelt gezahlte Mietkaution vollständig zurück überweisen 0%

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Eigene Forderung abziehen und Differenzbetrag zurück überweisen

Du überweist die Differenz zurück und erklärst in einem Erläuterungsschreiben die Aufrechnung.

Danach nimmst Du die Klage zurück, weil die Sache durch Aufrechnung erledigt ist.

Nun muss der ehemalige Vermieter klagen, wenn er noch den Rest der Kaution zurück haben will. Die Klage wird er verlieren.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Dr. iur.

Kann ich so unterschreiben

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@wfwbinder

:D mein Prof wärs auch, was er mir bis zum 2. SE gelehrt hat 😂

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@Smartass94

Ich habe Jura erst mit 47 angefangen. Da habe ich es dann mit dem Bachelor bewenden lassen. Mich interessierte sowieso nur, ob ich im Gesellschaftsrecht noch vorne bin und Strafrecht für die Dissertation.

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@wfwbinder

Ist mit Sicherheit die beste Antwort. Ich werd’s trotzdem anders machen. Durfte in der Vergangenheit schon viel zu oft und viel zu lange meinem Geld (jedes Mal Nebenkostenguthaben) nachlaufen und mir wurde das immer nur „unter Ausschluss jeglicher Rechtspflicht“ zugestanden wenn ich mein Geld von der Miete abgezogen habe.

Mein Groll ist zu groß um mich damit abfinden zu können.

Ich werde alles zurück überweisen, es auf die Verhandlung ankommen lassen und endlich offiziell Recht bekommen. Soll er doch noch mehr Geld an seinen Anwalt verlieren. Hab das Gefühl der hat das eh nur deshalb doppelt überwiesen damit ich genau wie vorgeschlagen handele und er wieder „unter Ausschluss jeglicher Rechtspflicht“ aus der Sache rauskommt. Das gönn ich ihm nicht. Genau dieses Recht will ich mal schriftlich haben.

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@Isogova

Na gut, ich würde es aus Sicherheitsgründen anders machen, aber jeder so, wie es ihm am Besten erscheint.

Berichte mal, wie es gelaufen ist.

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@wfwbinder

Ich hätte es so machen sollen wie du es beschrieben hast. Klage wurde abgewiesen weil mein Mahnverfahren an die Hausverwaltung adressiert war und nicht an den Vermieter. Ärgerlich wegen der Gerichtskosten aber lession learned...

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Eigene Forderung abziehen und Differenzbetrag zurück überweisen

Alle Kosten gegenrechnen und Mahnverfahren/Klage beenden.

Will der Vermieter nun noch mehr zurück haben, soll der doch klagen 😜😁😎

Ich nehme an der Gerichtsstand bei einer Gegenklage des Vermieters wäre dann mein Wohnort und nicht mehr der Ort meiner alten Wohnung? Das wäre tatsächlich hilfreich.

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