Mahnbescheid wiederrufen?

2 Antworten

Stand in dem Angebot denn der Begriff Fixpreis oder Festpreis? Das ist das entscheidende. Was Dein Zeuge aussagen könnte spielt keine Rolle, weil das unverbindlich war.

Nein aber es steht drin Abriss mit Müllentsorgung für so und soviel und Gesamtbetrag so und so viel wie mündlich ausgemacht.In der Rechnung steht dann + extrakosten 800 € wie mündlich besprochen...es wurde aber nix besprochen.

0
@Mrnice74

Also wurde kein Fixpreis angeboten, schriftlich. Klar die Forderung ist berechtigt und Du musst zahlen.

0
@hildefeuer

Er hat mir ein Angebot gemacht mit festen Preisen und Gesamtsumme das ganze plus 19% Mwst. und Endpreis so und so viel.

0
@Mrnice74

Wenn die Begriffe Fixpreis oder Festpreis nicht genannt wurde, ist es kein Fest-Preis angeboten worden, sondern nur eine Geamtsumme, die voraussichtlich berechnet würde. Die Begriffe Endpreis und Gesamtsumme sind kein Fixpreis.

Für einen Fixpreis muss der Begriff Fixpreis oder Festpreis auf dem Angebot stehen.

0
@hildefeuer

Ok hab das im Netz gefunden.

Der 2.te Artikel sagt es wäre bindend wenn ein Angebot gemacht wurde

Ein Kostenvoranschlag ist keine Festpreisvereinbarung

Ist der Arbeitsumfang genau festgelegt? Ist ein genauer Termin für die Fertigstellung genannt? Wurde ein konkretes Angebot mit Festpreis erstellt? Gibt es eine Auflistung zu Arbeitszeit, Fahrt- und Materialkosten? Wer vor der Auftragsvergabe einen Kostenvoranschlag anfordert, kann lediglich die Kosten abschätzen. „Ein Kostenvoranschlag ist keine Festpreisvereinbarung, sondern nur eine grobe Überschlagsrechnung. Verbindlich ist ein vorab genannter Preis nur dann, wenn der Handwerksbetrieb ein „Angebot“ erstellt oder wenn ein „Festpreis“ vereinbart wird“, weiß Dirk Weinsheimer von der Verbraucherzentrale Thüringen.

Angebote sind bindend – Kostenvoranschläge können abweichen

Ein Angebot ist stets bindend für einen Unternehmer. Innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens kann der Kunde das Angebot überdenken und annehmen. Der festgelegte Preis gilt dann als verbindlich. So läuft der Kunde nicht mehr Gefahr, mehr zu bezahlen und kann die Kosten genau einplanen.­ Sollte der Unternehmer unvorhergesehen länger für die Fertigstellung benötigen, als vertraglich festgelegt, muss der Kunde auch nicht mehr Zahlen als im Angebot festgeschrieben

0

Ja aber das war kein Kostenvoranschlag das war ein Angebot da stand drin Abruss der Scheune und sämtliche Müllentsorgung für so und soviel das hat er auch berechnet. Und dann

Plus 800€EXTRA kostenangeblich mündlich besprochen für Müll.

Er hat ja keine Zusatzarbeit geleistet er hat sich verkalkuliert aber das ist doch nicht mein Problem.

0

Was möchtest Du wissen?