Mängel vom Vormieter in der Wohnung stehen nicht im Übernahmeprotokoll - was tun?

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Natürlich würde ich diese Mängel erfassen und aufschreiben.

Vor einem Gespräch mit dem Vermieter empfiehlt sich aber noch die Kontaktaufnahme mit dem Vormieter. Den Kontakt zu ihm bekommst Du möglicherweise bei Hausmitbewohnern, die Du gezielt nach der Telefonnummer fragen kannst. Wenn alles klappt, bekommst Du die Übergabeprotokolle vom Vormieter, sein eigenes beim Auszug und beim Einzug.

Mit diesen Unterlagen in Rückhand kannst Du Deine Einzugsmängelliste einfacher mit dem Vermieter besprechen und sie ihm überreichen.

Bei einem Vermieter der es bei Dir mit der Wohnungsübergabe zu Beginn des Mietverhältnisses nicht so genau genommen hat, würde ich vermuten, dass er bei Wohnungsübergabe bei Ende des Mietverhältnisses ebenso nachlässig ist.

Keine Sorgen brauchst Du Dir auch deswegen zu machen, weil die von Dir beschriebenen Mängel sich ja doch dem Einflußbereich des Mieters entziehen dürften und dieser als Verursacher nicht in Frage kommt.

Wenn Du ganz sicher gehen willst, dann sende Deinem Vermieter doch einfach eine Aufstellung aller festgestellten Mängel zu. Dann ist da Klarheit.

würde ich vermuten, dass er bei Wohnungsübergabe bei Ende des Mietverhältnisses ebenso nachlässig ist.

Oder die Mängel nunmehr auf Kosten des Nachmieters beitigen lassen möchte, die er ärgerlicherweise bei der Abnahme vom Vormieter übersehen von ihm nachträglich nicht mehr ersetzt verlangen kann?

Mängel sich ja doch dem Einflußbereich des Mieters entziehen dürften und dieser als Verursacher nicht in Frage kommt.

Wie kommst man XXX auf solch schwache Bretter?

Mängelfreier Zustand lt. Übergabeprotikoll + Mängel (nicht erst bei Auszug) = Mängelbeseitigungsanspruch.

Wenn Du ganz sicher gehen willst, dann sende Deinem Vermieter doch einfach eine Aufstellung aller festgestellten Mängel zu. Dann ist da Klarheit.

Herrje :-(

Wenn ich denn als Mieter zurecht nicht einsehe, für einen de facto nicht selbstverschuldeten Schaden herangezogen zu werden, würde ich nun dem Vermieter nicht noch darauf hinweisen, dass er das de jure nun kann :-O

Selbst in laufendem Mietverhältnis auf Kosten der Kaution, die wiederaufgefüllt verlangt werden darf :-O

G imager761

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@imager761

Wer andere kritisiert, sollte zumindest die fundamentalen Grundregeln der deutschen Rechtschreibung beherrschen:

"beitigen" gibt es nicht, es heißt "beseitigen"

"vermeindlich" gibt es nicht, es heißt "vermeintlich"

"mängelfrei" gibt es nicht, es heißt "mangelfrei"

"Übergabeprotikoll" gibt es nicht, es heißt "Übergabeprotokoll".

Der geneigte Leser mag sich ein Urteil darüber bilden, was inhaltlich von einem Elaborat zu halten ist, das nicht einmal fundamentalste Rechtschreibregeln einzuhalten weiß.

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An deiner Stelle würde ich das direkte Gespräch mit dem Vermieter suchen. Zeig ihm was dir alles aufgefallen ist und sag, du würdest es gerne noch im Übernahmeprotokoll unter "Nachtrag" hinzufügen. Was dann wirklich beim Auszug passiert kann man jetzt noch nicht sagen, aber dann hast du wenigstens etwas in der Hand.

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fehlerhafte Ablesung Gaszählerstand durch Mieter selbst - Eigenverschulden? Berechnungsfehler?

Guten Tag zusammen,

ich habe beim Einzug in meine Wohnung Ende September 2012 einen falschen Gaszählerstand an meinen Grundversorger übermittelt.

Der Vormieter hatte sich nicht abgemeldet, so dass ich mehrere Monate immer wieder den Versorger anrief und schriftlich um Anmeldung bat, bis er mich schließlich anmeldete und den Vormieter abmeldete. Der Vormieter erhielt Ende November 2012 eine Schlussrechnung.

Nun stellte sich heraus, dass ich für meine 52 qm Wohnung (sehr hohe Decken, ich wohne hier allein) allein in der ersten Woche für Heizung und Warmwasser einen Verbrauch von 600 Kubikmeter gehabt haben soll, was ca. 400 Euro Kosten verursacht hätte. Ich habe 1570 Kubikmeter angegeben. Eine Woche später lag mein Verbrauch bei 1750 und wiederum einen Monat später bei 1850.

Den aktuellen Zählerstand habe ich auch abgelesen und überschlagen, dass ich ca. 120-130 Kubikmeter je Monat (im Winter zumindest) verbrauche.

In der Hotline des Versorgers wurde mir mitgeteilt, dass ich ein Wohnungsübergabeprotokoll mit dem richtigen Zählerstand vom Einzugsdatum einsenden solle (Unterschrift Vermieter und Mieterin), dann würde die Schlussrechnung für den vorigen Mieter noch korrigiert werden.

Meine Frage ist nun: Hat der Versorger überhaupt eine Rechtsgrundlage zur Korrektur einer Schlussrechnung für Gas nach einem Zeitraum von über 6 Wochen? Der Anbieter ist übrigens die NGW und ich bin (noch) in der Grundversorgung (sobald sich alles geklärt hat, möchte ich zu einem günstigeren Tarif oder Anbieter wechseln). Und außerdem ist mir unklar, welchen Beweis der Anbieter benötigt, um überhaupt eine Rechnungskorrektur vorzunehmen. Leider habe ich beim Einzug den Gaszähler nicht fotografiert, sondern mir offenbar einfach einen falschen Wert notiert bzw. die Vermieterin hat mir einen falschen Ausgangswert notiert und ich hab es nicht gesehen. Reicht da ein Übergabeprotokoll überhaupt aus? Darf der Gas-Versorger dann die Schlussrechnung des vorigen Mieters korrigieren?

Ich ärgere mich maßlos über mich selbst, ich bin sooo gründlich, und dann so ein doofer Fehler und ich weiß nicht, wie ich es dem Versorger nachweisen soll.

Ich schreibe mir nun wöchentlich die Zählerstände auf, damit vielleicht aufgrunddessen klar wird, dass ich nicht 600 Kubikmeter in nur 7 Tagen verbraucht haben kann, wenn ich sonst üblicherweise 120-130 in 30 Tagen verbrauche...

Über Antworten freue ich mich sehr. Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrungen mit so was gemacht.

Danke im Voraus,

MelanieN

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