Macht es Sinn, einen Teil von verfügbarem Ersparnissen bei einer ausländischen Bank anzulegen?

7 Antworten

Wahrscheinlichkeit eines Eurozusammenbruchs bei 0,1 % liegt, ist die Gefahr durch die Wechselkursrisiken erheblich höher.

Man kann aber auch auf den Franken, oder das Pfund wetten.

Wenn es um die Stabilität des Vermögens geht, würde ich in Sachwerte gehen.

Diese Antwort ist leider falsch.

Man kann bei jeder besseren ausländischen Bank sein Konto in Euro führen oder auf Euro lautende Anleihen und deutsche Aktien kaufen.

Eine ausländische Bankverbindung führt also keineswegs zu zusätzlichen Währungskursrisiken.

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@Tritur

DEr Frager hat Angst vor einem Eurozusammenbruch.

Was hilft ihm ein Konto in Euro bei der UBS statt bei der Deutschen Bank, wenn er Angst vor dem Verfall des euro hat.

Das ich bei jeder größeren Bank Währungskonten führen kann ist mir bekannt. Ich habe Beratungen in mehr als 20 Ländern gemacht.

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Wenn Du das Währungsrisiko weit streuen willst, musst Du in Aktien aus allen Kontinenten (oder entsprechende Fonds) investieren. Dafür brauchst Du kein Auslandskonto, es sei denn, Du erwartest auch den Verfall des Rechtsstaats.

Die einfachste und auch preiswerteste Absicherung ist Bargeld. Wir alle wissen wie das auf Zypern gelaufen ist. Die Banken hatten geschlossen und die Geldautomaten haben nix mehr ausgespuckt. Die Enteignung erfolgte beim Buchgeld auf den Konten. Wer also das Geld bar zu Hause hatte, oder in einem Schließfach wurde nicht enteignet. Auch Auslandskonten waren nicht betroffen. Zivile Forderungen waren auch nicht betroffen. Wer also Geld zu bekommen hatte, war auch nicht betroffen. Wertpapierdepos bei Banken waren auch nicht betroffen.

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