Macht es Sinn eine Immobilien GmbH mit dem Vater zu gründen?

3 Antworten

Ich sehe keinen Vorteil in einer Immobilien-GmbH.

Haftung? Bei Immobilienkrediten wird jede Bank auch persönliche Bürgschaften der Gesellschafter fordern.

Steuern: die Gewinne der GmbH können tatsächlich zum geringeren KSt-Satz thesauriert werden, aber wenn man mal ausschüttet, wird es teurer.

Verluste: Sollten mal durch Renovierungen Verluste entstehen kann man nur mit den Gewinnen der GmbH verrechnen, nicht mit den persönlichen Einkünften.

Wenn Ihr als GbR einen größeren Bestand an Immobilien habt, könnt Ihr ja auch die Kosten für die Verwaltung wie Büro, Telefon usw. steuerlich abziehen. Kein Problem.

Also mein Rat, gründet eine GbR und fertig.

Steuern: die Gewinne der GmbH können tatsächlich zum geringeren KSt-Satz thesauriert werden, aber wenn man mal Wahrscheinlich hast du das ja im Blickausschüttet, wird es teurer.

Wahrscheinlich hast du das ja im Blick, aber trotzdem, nur nochmal der Deutlichkeit wegen:

Gewerbesteuer fällt nicht an (nur im ersten Jahr). Wegen der erweiterten Kürzung.

Umsatzsteuer ist bei Wohnungen auch kein Thema.

2
@EnnoWarMal

@EnnoWarMal

Du bist der Perfektionist. Natürlich richtig, die GewSt hatte ich weggelassen, weil sie eben nicht anfällt.

Auf die Idee, das man so bl..sein könnte den Bestand GrdErwSt-pflichtig einzubringen, wäre ich nicht einmal gekommen.

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@wfwbinder

Ja, Grunderwerbsteuer ist eine Steuer, auf die jeder mal hereinfällt. Hier würde sie auf jeden Fall anfallen, was bei einer boßen Übertragung vom Vater auf den Sohn nicht der Fall wäre.

Aber auch Schenkungsteuer und Ertragsteuer sind hier zu beachten.

Bei der Ertragsteuer wäre das zum einen § 23 für den Vater, aber auch die Tatsache, dass nach der Einbringung oder Sacheinlage oder wie auch immer die Grundstücke in die GmbH kommen, diese auf ewig steuerverstrickt sind.

An welcher Stelle die Schenkung entseht, falls überhaupt, kann man erst sagen, wenn man weiß, wie das Ganze ablaufen soll. Die Aufnahme des Sohnes in die GmbH als Gesellschafter ohne Gegenleistung wäre jedenfalls eine.

Hier sollte man die Ausgangslage kennen und auch die gewünschte Schlusssituation, um irgendwas sagen zu können.

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Ergänzend zu wfwbinder:

Wie sollen denn die Immobilien in die GmbH kommen? Habt ihr darüber schon mal nachgedacht?

Hier lauert eine größere Steuerfalle als im GmbH-Betrieb selbst.

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Also Privatanleger möchte ich natürlich gerne eine gute Balance zwischen Risiko, Rendite und Verfügbarkeit erreichen, wobei sich "gute Balance" auf meine eigene Einstellung zum Leben bezieht.

Deshalb habe ich mich für eine Aufteilung in Immobilien (physisch), Edelmetalle (physisch), Wertpapiere und Cash (T´Geld...) entschieden. Da ich mich auch innerhalb dieser Anlageklassen für eine weitere Aufteilung entschieden habe, stellt sich mir langsam die Frage, wieviel Diversifikation ist überhaupt sinnvoll bzw. notwendig ? ?

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Was ist Eure Meinung ? Was macht Sinn und wo hört der Spaß auf ?

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Immobilie GmbH

Ich überlege mir einen Mehrfamilienhaus (mit einer niedrigen Eigenkapitalquote) als Kapitalanlage zu erwerben.

Da niemand weiss wie sich die Weltwirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln wird, bevorzuge ich die Immobilien mit einer GmbH zu erwerben.

Vorteile:

  • Falls die GmbH pleite geht, bin ich persönlich nicht haftbar und könne ein ganz normales Leben führen.
  • Der zusätzliche Vorteil einer GmbH ist das man weniger steuer zahlt wenn die Gewinne nicht ausschüttet werden.

Nachteile:

  • In der GmbH gilt der erzielte Verkaufspreis als Erlös und muss (abhängig vom restlichen Buchwert) unter Umständen auch voll versteuert werdenKauft man die Immobilie nicht durch einer gmbH sondern privat, muss man keine Privat kann eine Immobilie nach 10 Jahren steuerfrei mit Gewinn veräußert werden
  • Der zweite Nachteil: Die Gründung einer Gmbh ist aufwändiger, es muss eine doppelte Buchhaltung gemacht werden, es muss bilanziert werden, es gibt jährliche Mindeststeuern usw. Alles in allem ein gewisser jährlicher Aufwand, der sich rechnen muss. Die GmbH Lösung macht also nur unter 2 Grundvoraussetzungen Sinn:

Also habe ich mir das so überlegt: Ich kaufe das Mehrfamilienhaus mit einer GmbH zum beispiel für 300000€. Nach 10 Jahren ist das Mehrfamilienhaus abbezahlt. Ich verkaufe die Immobilien (nicht die GmbH sondern nur die Immobilie) die meiner GmbH gehört an mir selbst, für 300000€. Da der Verkaufspreis = Anschaffungskosten zahl die GmbH beim verkauf keine Steuer. Da aber 300000€ heute viel weniger wert sind als in 10 Jahre würde ich die Immobilie unterbewertet kaufen. Nachdem die Immobilie mir (privat) gehört, warte ich gerne zusätzliche zehn Jahre (profitiere von den Mieteinnahmen ) und veräußere die Immobile nach 10 Jahren steuerfrei.

Ist das möglich?

(Bitte keine Kommentare wie: "du muss zusätzliche kosten für Reparaturen mit berücksichtigen" oder "keine Bank finanziert eine GmbH...." oder " Du musst Lehrstand berücksichtigen...." oder "du wirst keine Immobilie finden die in zehn Jahren abgezahlt ist" Das ist hier nicht die Frage)

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