Macht es Sinn als Selbständiger die Fahrtkosten in Rechnung zu stellen?

2 Antworten

Wenn man es von kunden bekommt, ist es doch besser, als nur den Steuervorteil zu haben. Ausserdem, als selbständiger zieht man doch (im Normalfall) die vollen kosten des Autos ab.

entweder, weil das Auto im Betriebsvermögen ist, oder weil man Fahrtenbuch führt, die Kosten sammelt udn dann anteilig in die Gewinn- und Verlustrechnung, oder die Einnahmen- Ausgaben-Überschussrechnung bringt.

Aber wenn ich meinem Kunden das aufdrücken kann, habe ich einfach mehr in der Kasse

Vielen Dank für die Antwort. Heisst das: Ich darf den Betrag in Rechnung stellen und es gleichfalls als Reisekosten anrechnen? Sprich, ich hätte die Fahrtkosten als Einnahme, als Ausgabe und Reisekosten. Am Ende zahle ich den Steuerberater für die Bearbeitung all dieser Posten!!

Ich habe mein privates Fahrzeug benutzt und arbeite mit der pauschale, da Fahrtenbuch führen in meinem Fall zu aufwendig wäre.

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@Sunshinefoto

JA, natürlich, die Einnahmen kassieren, und zwingend die Kilometerpauschale in den Reisekosten ansetzen, sonst würde man die 30 ct. pro Kilometer voll versteuern, obwohl kosten da sind. Ausserdem gäbe es ja immer Kilometer die man geschäftlich fährt, aber dem Kunden nicht berechnen kann (in die Metro Ordner kaufen, zur Post usw.).

Ausserdem, wie die 30 ct. für die betrieblichen Fahrten festhalten, wenn nicht per Fahrtenbuch? Oder wird das am Monates ende Nach "über den Daumen geschätzt" gemacht?

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weil du deine Fahrtkosten nicht vom FA wieder bekommst, der Betrag verringert lediglich dein zu versteuerndes Einkommen, so dass weniger Steuern zahlst.

Vorsteuer bei Leistung für EU-Ausland

Ich bin in Deutschland umsatzsteuerpflichtiger Freiberufler und habe erstmals eine Beratungsleistung für ein Unternehmen (mit USt-Id) im EU-Ausland (Österreich) erbracht. Wie vereinbart möchte ich nun eine Rechnung über Honorar und nachgewiesene Reisekosten stellen. Bei einer Inlandsleistung würde ich also die Gesamtsumme mit 19 % beaufschlagen und mir die Vorsteuer aus den Reisekosten zurückholen. Da hier aber ein B2B-Geschäft mit ausländischem Leistungsort vorliegt, müsste das "Reverse-Charge"-Prinzip greifen und ich eine Rechnung ohne Umsatzsteuer stellen. Was ist aber nun mit der von mir bezahlten Umsatzsteuer zum einen in Deutschland (z.B. Bahn) und zum anderen in Österreich (z.B. Hotel)? Kann ich das eine und/oder das andere als Vorsteuer in Deutschland geltend machen? Für eine fachkundige Auskunft wäre ich dankbar.

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