LV kündigen, veräußern, beitragsfrei stellen ?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Kündigen würde ich die Versicherung nicht, dafür bist Du schon zu lange dabei. Und der Garantiezins ist ja ganz ordentlich.

Ich würde die Unfalltodzusatzversicherung kündigen, wozu braucht man doppelt so viel Geld, nur weil jemand zufällig durch einen Unfall stirbt?

Und bei der jährlichen Erhöhung um 5% würde ich mir auch überlegen, ob ich die weiter mitmache. Gerade in den letzten Jahren lohnt sich das nicht mehr so richtig, weil jedesmal wieder Abschlusskosten anfallen, die die Rendite schmälern.

Du könntest den Vertrag auch beitragsfrei stellen und das Geld dann woanders anlegen. Ob sich das bei der derzeitigen Zinslage wirklich lohnt weiss ich nicht, da müsstest Du halt mal mit dem spitzen Bleistift rechnen.

(Ob Du Deine Frau so einfach rausnehmen kannst, weiss ich leider nicht, bei einer Versicherung auf verbundene Leben geht das vermutlich nicht so einfach.)

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Du hast weitgehend Recht. Zu beachten ist aber, dass die Versicherung erst in sechs Jahren fällig wird. Bis dahin kann noch viel geschehen.

Der Fragesteller dürfte sich einen Gefallen tun, wenn er die Entwicklung der Verbraucherpreise (Inflationsrate) genau beobachtet. Wenn diese steigen und sich dem Garantiezins nähern, sollte er die Versicherung unverzüglich kündigen, wenn diese dann nicht ohnehin in den nächsten 12 Monaten fällig wird.

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@NasiGoreng

Nun, zu den 3,5 % Garantiezins kommen noch Überschussbeteiligungen sowie Anteile an stillen Reserven. Eine Vertragskündigung ist per se die ungünstigste Variante. Denn in dem Fall werden auch anteilige Kosten in Rechnung gestellt. Deswegen ist der Rückkaufswert auch deutlich niedriger. Wenn überhaupt, dann ruhend stellen. Also der Tipp mit der Kündigung und dem Vergleich der Inflationsrate hat seinen Charme, sollte jedoch anhand der Differenz Rückkaufwert und Ablaufleistung beurteilt werden. Dann hat man reale Werte statt Prozente.

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Hallo Abelino,

ich würde die LV auf jeden Fall sofort kündigen, wenn es eine herkömmliche kapitalbildende LV ohne Fondsantweile ist, danach klingt es zumindest ! Für den Fall das Schulden vorhanden sind, würde ich diese sofort tilgen, sollte dann Restkapital vorhanden sein, würde ich in Sachwerte investieren.

Hintergrund- Lebensversicherung sollte man nur nehmen um biometrische Risiken abzusichern wie ihr es ja gemacht habt - also Todesfall absichern ( BU, Hinterbleibenenrente oder das Altersrisiko). Als reine Geldanlage ist eine LV auch mit 3,5 % Garantiezins ( die es ja nicht sind- wir können gern mal die Nettorendite ausrechnen ) nicht die erste Wahl. Das Anlagerisiko ist mitlerweile bedeutend höher als noch 1992......einfach mal im Netz stöbern, da gibt es Möglichkeiten der Anlage die sich schon 4000 Jahre bewährt haben :

http://www.transparent24.de/oberpunkt_Vorsorge/

Viel Erfolg :-)

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Könntest Du noch die Alternativen nennen, wenn Du schon hier einen eher fragwürdigen Rat gibst.

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@althaus

Klar, gern. 1: Schulden bezahlen, 2. Edelmetallte physisch kaufen.....

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Wenn man nicht vesteht, wie das mit dem Höchstrechnungszins (=Garantiezins) funktioniert, sollte man sich mit klugen Ratschlägen vielleicht etwas zurück halten.

Der Vertrag besteht seit 1992, da hat er auch die Hochzinsphase der 90er mitgemacht. So schlecht wird die Rendite also nicht sein. Und so ganz ohne Risiko sind Sachwerte ja nun auch nicht.

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Was hat eigentlich der Link mit dieser Frage zu tun. ?????

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Eine katastrophal schlechte Empfehlung!

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@mig112

D.H. Mal den Inhalt der Web Seite gelesen? Unkenntnis über Gold Standards und das Bretton Woods Abkommen par excellence. Inkompetenz pur!

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@alfalfa

Inkompetenz pur? "Die Welt wie sie ist, ist die Welt wie man selbst ist"

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Hallo, kündigen ist Quatsch, man verliert ne Menge Geld und ein Vertrag aus der Zeit hat noch 3,5% Garantiezins und ist bei Auszahlung steuerfrei.

Den Unfalltod raus und die Dynamik stoppen. Den Rest weiterzahlen, wenns nicht reicht, beitragsfrei stellen.

Eine Umwandlung in eine Versicherung auf 1 Leben könnte den Steuervorteil kosten.

Hauptsache, du bist immer bezugsberechtigt, das kannst du jetzt alleine regeln.

Viel Glück

Barmer

Biene Maja Junior Schutzbrief - kündigen, beitragsfrei stellen oder weiterlaufen lassen?

Meine Mutter hat vor ca. 13 Jahren die oben genannte Fondsgebundene Rentenversicherung abgeschlossen.

Im letzten Jahr habe ich mich dann mehr über die Rentenversicherung informiert und festgestellt das diese RV wohl alles andere als gut ist. Während der Recherche bin ich auch darauf aufmerksam geworden das einige Punkte in den Verträgen nicht rechtskonform sind und man die RV rückabwickeln kann. Leider ist in unserem Vertrag wohl alles richtig.

Nun soll der Vertrag auf mich umgeschrieben werden und am liebsten würde ich den Vertrag kündigen. Allerdings würde ich dann von den bisher eingezahlten 6000€ nur ca 2500€ ausgezahlt bekommen.

Meine Frage ist nun ob es sinnvoll ist den Vertrag zu kündigen, den Vertrag beitragsfrei zu stellen und gleichzeitig einen Teil des Geldes entnehmen oder den Vertrag weiter laufen lassen? Das Geld würde ich dann zum decken einiger Kosten benutzen und in andere Produkte anlegen.

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Fondsgebundene Lebensversicherung kündigen oder widerrufen?

Hallo,

Ich habe zufällig eine alte LV gefunden. Wusste nicht das ich die Beitragsfrei gestellt hatte. Es ist eine Fond Gebundene LV. Ich habe mir von der Zuricher mal die aktuellen Daten geben lassen. Nun überlege ich was ich mit der LV mache. Kündigen oder widderufen ? Ich würde das Geld gut gebrauchen können, unsere Heizungsanlage muss ausgetauscht werden.

Die Versicherung wurde am 01.12.1997 abgeschlossen. Der Beitrag betrug 65,95 Euro, monatlich. Beitragfrei ist der Vertrag seit 01.02.2008.

Rückaufswert zum 01.10.2016 ca. 8400 Euro.

Nun habe ich mal nachgeschaut. Der Fond (DWS Akkumula) hat sich sehr gut entwickelt. Z.B. 2003 waren die Fondsanteile bei rund 350 Euro, zur Zeit sind sie bei 910 Euro. Eingezahlt an Beiträgen haben ich ca. 8000 Euro. Wenn Rückkaufswert gleich Auszahlbetrag ist, würde ich bei Kündigung 400 Euro mehr raus bekommen .

Nun bin ich mir fast sicher das die Widerrufsbelehrung nicht korrekt ist und eine Rückabwicklung möglich wäre. Doch lohnt sich das ? Würde da mehr bei rum kommen ? Ich bin mir unsicher was ich machen soll ?

Könnte ich jetzt kündigen und nachträglich versuchen den schwerlichen Weg des Widerrufs gehen ?

Den Rückkaufwert habe ich gestern erfragt. Auf der letzten Wertentwicklung von 2015 steht :

Für den Fall das Sie Ihren Vertrag nicht weiterführen wollen und kündigen, erhalten sie den Rückkaufwert. Er entspricht dem Wert der gutgeschriebenen Fondsanteile und betrug per 30.11.2015 insgesamt 8367,22 Euro.

Telefonische Abfrage von gestern : per 01.10.2016 8462,33 Euro

Das hört sich für mich an, das das auch der Auszahlbetrag ist, oder ?

Ich würde mich über einen guten Rat freuen.

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