Lohnt sich Harz4 Antrag zu stellen

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6 Antworten

Wenn A ein Sparguthaben hat und einen eigenen Hausstand gründen möchte, sollte A entweder noch etwas weitersparen, oder dafür sorgen, dass auch B seinen Anteil zur eigenen Wohnung leistet.

Reicht das noch nicht, um sich auf eigene Füße zu stellen, müssten A+B versuchen, sich durch Arbeit das noch fehlende Geld zu beschaffen.

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A sollte lieber die Finger von dem Antrag lassen, weil:

  1. Er ja vermutlich keinen eigenen Hausstand in der Wohnung der Eltern hat, oder in einer Wohngemeinschaft mit den Eltern lebt, weil er sich völlig allein unterhält.

  2. Deshlab seine Eltern automatisch mit in den Antrag einbezogen werden.

  3. erstmal das eigene Sparguthaben genutzt werden muss.

Mal abgesehen von diesen Punkten, warum sollte die Gemeinschaft der Steuerzahler den "A" unterstützen, wenn er genügend Geld auf dem Konto hat, um seinen Eltern mindestens 5 Monate eine angemessenes Kostgeld zu zahlen.

Und auch dann sollten doch erstmal seine Eltern für ihn Sorgen, auch wenn sie das nach 25 Jahren eventuell langsam satt haben.

Eventuell wäre es für "A" auch ein gangbarer Weg zu arbeiten?

Falls "A" Student ist, hat er ja vermutlich einen Anspruch auf Bafög.

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Kommentar von VirtualSelf
10.11.2013, 18:31

3 x daneben .... Super-Leistung:

  1. Eigener Hausstand ist in obiger Konstellation vollkommen leistungsirrelevant.
  2. Ein Einbeziehen der Eltern geht nur und ausschließlich überr die Unterhaltsvermutung des § 9 Abs. 5 SGB II, da rein formal keine Bedarfsgemeinschaft möglich ist. Und diese Unterhaltsvermutung wird a) nicht automatisch angestellt und b) kann man der ganz entspannt durch eine einfache Erklärung entgegenwirken, sofern man nicht unterhaltspflichtig ist. Ob die Eltern unterhaltspflichtig sind, wissen wir nicht.
  3. Nur der die Freibeträge des § 12 SGB II übersteigende Teil des Vermögens muss genutzt werden, sofern die Verwertung möglich und zumutbar ist.
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Hallo Stefanie, du merkst an den Beiträgen, dass hier auf Grund der ungenauen Hintergrundinformationen durch dich, Rat und Hilfe nur aus Mutmaßungen hergeleitet werden können.

Wie wäre es mit zum zielführenden Fakten ? Du bist hier anonym, also raus mit der Sprache.

Kein Wunder wenn manche annehmen, aha - hier fragt wohl ein Sozialschmarotzer obwohl du eigentlich nur das Wesentliche nicht geschrieben hast ! K.

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Derjenige um den es hier geht, sollte selbständig versuchen eine Arbeit zu finden , von der er leben kann, d.h. auch eine eigene Wohnung bezahlen kann. Ein Antrag auf H4 lohnt sich, um sozialversichert zu sein. Der angesparte Betrag ist gering, sollte aber vor der Arbeitslosmeldung verringert werden, um keine Abzüge zu erhalten. (Würde diesen Tipp aber niemandem geben, der z.b. 50.000 € angespart hat.Der sollte das Geld erstmal aufbrauchen.) Es sollte aber vor allem um Arbeit und Beruf gehen und nicht um H4. Wenn noch keine Ausbildung gemacht wurde, eine Ausbildung machen.Wenn eine Ausbildung vorhanden ist, einen Job suchen ohne die Hilfe des Arbeitsamtes. Firmen sehen es gerne , wenn Menschen sich auf die eigenen Füße stellen und sich selber bei Firmen bewerben, die infrage kommen.Das stärkt auch das Selbstbewußtsein des Jobsuchenden.An dem Punkt ist er aber noch nicht, sonst hätte er die Frage hier selber gestellt, anstatt jemanden vorzuschicken.

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Es sind zwar nicht alle leistungsrelevanten Parameter bekannt, aber unterm Strich würde sich m.E. ein Antrag lohnen.

Von den 4900€ sind 4500€ geschützt (Lebensalterfreibetrag 3750€ + 750€ für besondere Anschaffungen); d.h. es wären davon nur 400€ anrechnungsfähiges Vermögen.

Der Leistungsanspruch beträgt jedoch schon 382 € + kopfanteilige Miete.

Dadurch sollte man schon im ersten Monat rechnerisch ein kleines Plus machen.
Ab dem zweiten Monat läuft voller Anspruch.
Und wenn du dir im Monat vor der Antragstellung einen neuen Fernseher kaufst oder eine Waschmaschine, wird das Amt ggf. schon im ersten MOnat voll leisten müssen.

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Verdient der oder die A denn etwas? Wenn ja, wieviel? Oder geht der oder die A eventuell einem Studium nach?

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