Lohnt sich eine Aktie als Hold-Investment?

4 Antworten

in einen Nasdaq oder S&P ETF zu investieren ist aus meiner Sicht eine ganz gute Idee, da amerikanische Aktien gut gelaufen sind und viele IT-Unternehmen dabei sind, die Zukunft haben. Wenn du eine einzelne Aktie raussuchst, nimm eine die solide Unternehmenszahlen liefert und auch in Zukunft gefragt sein wird. Bestes Beispiel wäre der Einstieg in die Amazon-Aktie vor einigen Jahren gewesen, da Online-Shopping immer mehr zunimmt. Allerdings halte ich den Einstiegspunkt aktuell für ungünstig, weil die Kurse in den letzten Jahren stark gestiegen sind und sich schon langsam eine Abkühlung in der Weltwirtschaft abzeichnet. Was im übrigen ganz normal ist. Deswegen würde ich noch warten, bis die Aktienkurse kräftig gefallen sind und dann einsteigen.

Woher ich das weiß:
Recherche
  1. In "eine einzelne" Aktie zu investieren, ist keine gute Idee. Du solltest das Risiko streuen. Klar, kann das reines Interesse sein und auch gut ausgehen, es kann aber auch genau anders ausgehen. Daher besser das Risiko verteilen.
  2. Eventuell ist jetzt (Anfang 2019) ein guter Zeitpunkt zum Einstieg, da über fast alle Aktien hinweg die Kurse in den vergangenen Monaten kräftig gefallen sind. Bei soliden Aktien, mit soliden Unternehmen dahinter, zeichnet sich schon wieder der erste Aufschwung ab. Das macht auch genau solche Aktien aus: Die lassen zwar bei einer solchen Korrektur Federn, aber langfristig geht es weiter nach oben. Und das ist ja genau das, worauf du abzielst.
  3. Das du langfristig denkst und nicht zocken willst, ist gut und meines Erachtens der richtige Weg. Gerade jüngere Menschen sind da oft von den ganzen Bitcoin-Storys geblendet. Aber noch mal: Eine einzelne Aktie ist keine gute Idee. Und du solltest auch nicht einfach so eine Aktie kaufen, sondern die Börse und das Unternehmen, dessen Aktie du kaufst, verstehen. Also selber auch wirklich dran glauben, und nicht nur einem vermeintlichen Geheimtipp folgen.

Leider weiß man erst hinterher, was eine "Buy-and-hold"-Aktie ist.

Google doch einmal nach Dividendenaristokraten. Es gibt Unternehmen die über Jahrzehnte ständig in jedem Jahr eine Dividende ausgeschüttet haben und das ist ein gutes Zeichen für ein Geschäftsmodell das auch in Zukunft Bestand haben wird.

Allerdings mußt Du Dir darüber im Klaren sein, daß das keine Garantie für die Zukunft ist und, daß sich auch bei solchen beständigen Dividendenzahlern nervtötende Kursschwankungen ergeben können. Auf eine einzige Aktie sollte man nicht setzen.

Order angenommen obwohl zu wenig Geld auf dem Konto?

Hallo,

Ein Kolleg on mir wollte über Comdirect ein etf Kaufen (er ist neuling) und hat dann bei Stück/nm.25 eingegeben, da er dachte das ist wie beim etfsparplan,, dies tat er am 18.05.2018. Dann hat er mich vorhin angerufen und gesagt ihm wäre ein Fehler unterlaufen, da er ja nicht 25 stueck kaufen wollte sondern für 25€ Anteile am etf. Daraufhin riefen wir bei dem comdirect Service an und diese sagte das eine oder nur angenommen wird wenn auch genügend Geldmittel auf dem konto sind. Die benötigte Summe ist knapp 925€, er hat aber nur 300 drauf, also wuerde das eigentlich nicht gehen. Wir sind überfragt und die technische Hilfe die ans Telefon kam kann sich nur erklären das das 25 Euro sind, die von einem 25 Euro sparplan den der am 15.05 eröffnete und dann wiedee am 16.o 17 schloss sein kann.

Hab ihr eine Idee?

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ETF Portfolio Zusammenstellung. Beginn mit 5.000€ & Sparplan, wie weit diversifizieren?

Hallo zusammen,

ich benötige objektive Stimmen zu meinem Portfolio, welches ich die Tage angehen möchte. Es geht mir nicht darum, meine exakten ETFs aufzuschreiben, sodass ich eine Meinung dazu bekomme. Vielmehr geht es um die Zusammenstellung meines Portfolios und ob die Sinn ergibt.

Ich wollte 5.000€ investieren mit einem darauffolgenden Sparplan von 200€ pro Monat. Ich kann bis zu 5 Sparplan-ETFS aufsetzen. Meine Risikostufe würde ich bei 7 einschätzen auf einer Skala bis 10. Ich möchte ein breit diversifiziertes Portfolio.

Meine Fragen: 1. Bei einer EInmaleinlage und dem Sparplan der darauf folgt: Würde es Sinn machen, die 5000€ vermehrt in nicht-sparplanfähige ETFs zu investieren? Macht es bei diesem Plan überhaupt Sinn auf mehr als 4/5 ETFs zu sparen? Genauere Details schreibe ich in die ETF-Beschreibungen. 2. Sollte es SInn machen, würde ich gerne weiter diversifizieren bei den Aktien-ETFs und Richtung Kommer's Weltportfolio gehen. Soweit ich das sehe, habe ich überhaupt keine Small & Mid Caps im Portfolio, allerdings macht dieses Portfolio bei den Summen glaube ich noch keinen SInn. 3. Würde ein S&P 500 bei einem MSCI World /ACWI überhaupt SInn machen? Der Fokus liegt erneut auf den USA und soweit ich das verstehe, bestehen diese zum großen Teil aus dem S&P 500. 4. Ich möchte sowohl Divididenden-Ausschüttende als auch thesaurierende ETFS, also keine 100% von keiner Sorte. Macht das Sinn oder gibt es hier etwas, was ich nicht verstehe? Ich habe es mir gut überlegt und möchte sowohl den Zinseszins-Effekt, als auch die kleine Motivation, wenn ich ab und zu was auf dem Konto sehe (zudem die Steuerfreiheit bis 800€).

65% Aktien (davon 70% MSCI World / 30% MSCI EM) 25% Anleihen 10% Rohstoffe / Immobilien

  1. MSCI World
  2. MSCI EM
  3. (Obwohl ich gerne weiter diversifizieren würde, da ich ja auch keine Small / Middle Caps wirklich habe. So habe ich dementsprechend auch über MSCI Europe/Asia Small Caps, Euro Stoxx50.. gedacht. Ebenso über den S&P 500 aber dieser ist ja mehr oder weniger vom MSCI World schon mitabgebildet, oder?)
  1. IShares Markit IBOXX EUR Liquid Sovereigns Capped oder X-Trackers II IBOXX Global Inflation
  2. X-Trackers DBLCI - OY Balanced ETF

Das wären meine Aktien-ETFS. Würde es jetzt in die weitere Diversifizierung gehen (Frage 2), würde ich auch über folgende ETFs nachdenken. 1. MSCI ACWI - thesaurierend - unfunded swap - 0,45% TER - Aktion (Ich habe auch diesen MScI ACWI gefunden, der ebenso kostenlos und sparplanfähig ist. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der den MSCI World & EM einfach so ersetzen kann und ob dies Sinn macht..) 2. S&P 500 - thesaurierend - unfunded swap - 0,12% TER - Aktion (Alternative 1: ausschüttend - unfunded swap - 0,15% TER) (Alternative 2: thesaurierend - physisch - 0,07% TER) 3. MSCI Europe Small Caps - thesaurierend - physisch - 0,3% TER

Was denkt ihr hierzu?

Danke und LG

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Versicherung oder ETF / Fonds wie ist das mit der Steuer?

Schönen guten Tag liebe Community,

ich bin gerade am überlegen meine Wunschpolice Strategie No. 1 der Aachen Münchener zu kündigen. Zum Vertrag: Montalicher Beitrag: 26,50 EUR, freiwillige Dynamik: 6 % (schon einmal in Anspruch genommen sonst mtl. 25,- EUR). Beginn: 01.10.2010 Ablauf: 30.09.2058. Garantierte Abfindung: 14.400,- EUR Fonds: DWS Funds Invest ZukunftsStrategie Ich zahle also 47 Jahre lang ca 26,50 EUR = 14.646,- EUR und bekomme garantiert 14.400,- EUR wieder und zahle dann noch Steuern, super.

Meine Gedanken: Ich kündige den Vertrag, nehme ein 50 %iges Verlustgeschäft frühzeitig in Kauf (Rückkaufwert) und Kaufe mir dann sparplanmäßig einen DAX ETF oder Fonds an der Börse (Cortal Consors) und bin dann nicht an Richtlinien und Vorgaben einer Versicherung gebunden und habe wahrscheinlich sogar noch geringere Gebühren.

Meine Sorgen: Mein DVAG Mann hat mir beteuert, ich würde langfristig bei der Wunschpolice sparen, weil ich nur am Auszahlungstag Abgeltungssteuer auf 50% der Rendite zahlen müsse und beim Kauf an der Börse müsse ich jedes Jahr 50 % der Rendite versteuern. Somit würde der Zinseszins Effekt verstärkt (langfristig).

Meine Lösung: Ich nehme meinen Freibetrag in Anspruch über z.B. 100,- investiere in meinen ETF bis ich 100,- Zins habe und streiche es steuerfrei ein. Dann wiederhole ich den Prozess... Klingt aber zu einfach, um möglich zu sein.

Meine Fragen: Ist die Steuerersparnis bei der Wunschpolice so ausschlaggebend? Ist es mit einem Freibetrag möglich die Steuern dauerhaft zu umgehen? Ich finde es unangenehm von einer Versicherung an die Leine genommen zu werden und würde lieber selbst investieren, aber ist das eine gute Idee? Ich bin kein Investmentprofi... aber ich denk ich würd mir den iShares DAX WKN 593393 als Sparplan zulegen, was kommen da an Kosten (vorallem Steuern) auf mich zu? Habe ein Depot bei Cortal Consors.

Liebe Grüße

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Doch eher Indexfond als aktiv verwaltet ?

Hallo liebe Community,

nun ist meine persönliche Verwirrung bald perfekt. Stundenlange Recherche, Meinungen hier, Meinungen da... Ich habe mich ein wenig eingelesen. Jetzt wird behauptet (mehrere Quellen), dass es sich für Kleinanleger wie ich es bin, eher lohnt einen ETF zu besparen, als einen aktiv verwalteten Fond, da kaum ein aktiv verwalteter Fond seinen Referenzindex auf lange Sicht schlägt... So wurde mir als sparplanfähiger ETF der db x-trackers MSCI WORLD INDEX UCITS ETF 1C mit der WKN: DBX1MW sehr ans Herz gelegt. . . Soweit so gut...oder eben nicht ???? :D... Das ist das eine Thema. Das andere wäre die Besteuerung dieses thesaurierenden Etf´s.... Ich muss darauf wohl logischerweise Kapitalertragssteuer bezahlen. Irgendwie in der EstE angeben unter KAP... Alles recht kompliziert wenn man nicht viel Ahnung hat :D... 1.Frage: Ist dieser ETF empfehlenswert als Sparplan (ich würde ihn bei der ING-Diba besparen wollen)? 2.Frage: Ist es recht kompliziert, dass ganze in der EstE anzugeben und kann ich bei Verkäufen Doppelbesteuerung vermeiden, wenn ja, wie? 3. Wie pflegeleicht ist der besagte ETF? Ich würde nicht so gerne jedes Jahr umschichten müssen, bzw. verkaufen und irgendwas neues kaufen...oder sollte ich dann die Finger davon lassen... 4. Was sind alternativen für halbwissende (dennoch sehr interessierte, lernwillige) Anleger wie ich es bin, nachdem ich fondsgebundene RV für mich persönlich eher ausgeschlossen habe ? (Bezugnehmend auf meine Frage zu FlexGarant der Provinzial Rheinland)... Oder ist dann evtl eine fondsgebundene RV für mich eher die bessere Wahl...

Fragen über Fragen.

Für Antworten bin ich sehr dankbar.

Gruß SKN

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Rentenfonds und Aktienfonds - Was ist wenn?

Hallo Community!

meine Frage bezieht sich auf das ETF-"Pantoffel Portfolio" (Finanztest). Das "PP" besteht ja zum Teil aus Rentenfonds zur "Stabilisierungt" und zum anderen Teil aus Aktienfonds für die Rendite.

Jetzt zur eigentlichen Frage:

Nehmen wir an, das Depot besteht zu 50% aus Rentenfonds und zu 50% aus einem breit gestreuten Aktienfonds. Jetzt tritt der Fall ein, die Zinsen steigen wieder und der Rentenfonds fällt ins Minus. Der Aktienfonds fällt aber auch ins Minus. Was sollte man in so einer Situation am besten tun ? Aussitzen ?

Die Zinsen sieht ja schon seit geraumer Zeit so niedrig, würde es sich trozdem noch lohnen in Rentenfonds zu investieren ?

Beste Grüße,

N4noBot

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ETF Hebel sinnvoll in folgendem Beispiel

Folgender Gedankengang:

10000€ sollen in eine ETF Nachbildung des DAX (nur ein Beispiel) investiert werden. Anstatt 10k€ in einen ETF zu investieren macht es dann nicht Sinn einen ETF mit einem Hebel zu kaufen und entsprechend weniger in den ETF zu investieren und das verbleibende Kapital in Riskoarme Anleihen etc. zu investieren um noch extra Zinsen zu erwirtschaften?

Beispiel bei einem 2x Hebel: Anstatt 10k€ werden 5k€ in den ETF investiert und die restlichen 5k Euro werden sehr risikoarm investiert. Somit performt der ETF genau so als hätte man die vollen 10k€ investiert, allerdings bekommt man noch zusäztlich Zinsen für die 5000€ welche risikoarm für zusätzliche Zinsgewinne investiert werden.

Wo ist bei dieser Überlegung der Haken? Sind die Verwalltungsgebühren für ETFs mit Hebel bedeutend größer oder habe ich sonst etwas übersehen?

Danke für alle hilfreichen Antworten!

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