Lohnt sich ein Krankenkassenwechsel noch nach Einführung des einheitlichen Beitragssatzes?

3 Antworten

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, da nur die gesetzlichen Leistungen gleich sind. Verschiedene Kassen bieten jedoch zusätzliche Leistungen an, wie z.B. Akkupunktur oder sonstige Behandlungen nach alternativer Medizin. Weiterhin sollte die Kundenfreundlichkeit, Ortsnähe und Zahlungsmoral ein wichtiges Kriterium sein, was nützt es mir, wenn eingereichte Anträge erst nach Wochen beantwortet werden? Die Frage zu den Zusatzbeiträgen ist etwas schwierig zu beantworten, da in der Kassenlandschaft viel Bewegung durch Vereinigungen entstanden ist und sich einige Kassen durch den Morbi RSA ein gutes Polster zu Lasten der Allgemeinheit und anderer Kassen angelegt haben. Sollte sich die Politik jedoch weiterhin nicht um eine Kostenreduzierung im Gesundheitswesen bei den großen Kostenverursachern wie z.B Pharmaindustrie u.s.w. bemühen, werden wir wohl alle einen Zusatzbeitrag zahlen müssen. Erst einmal würde ich unter Abwägung der vor genannnten Kriterien jedoch einen Wechsel sorgfätig prüfen denn der Beitrag ist NICHT alles. MFG DARente

Darüber hab ich mir in letzter Zeit auch Gedanken gemacht. Bei dem Einheitssatz von 15,5 Prozent kann man natürlich vergeblich wie bisher die günstigste Krankenkasse suchen. Worauf es ab dann ankommt sind die Zusatzleistungen der Krankenkassen. An deiner Stelle würde ich aber einfach ein bisschen abwarten bis die Krankenkassen diese Entwickelt haben um sich von der Konkurrenz abzugrenzen.Generell gilt aber wohl 95% aller Kassenleistungen sind gleich. Zudem wird ja nächstes Jahr eh ein neuer Bundestag gewählt und es wird sich garantiert wieder einiges tun im Gesundheitsystem. Wir Kassenpatienten sind ja Leid gewohnt!

durch einen wechsel kann man bis zu mehreren hundert euro sparen und desweiteren viele leistungen in anspruch nehmen, die die bisherige kasse nicht bietet.

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