Lohnt sich ein Krankenkassenwechsel noch nach Einführung des einheitlichen Beitragssatzes?

2 Antworten

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, da nur die gesetzlichen Leistungen gleich sind. Verschiedene Kassen bieten jedoch zusätzliche Leistungen an, wie z.B. Akkupunktur oder sonstige Behandlungen nach alternativer Medizin. Weiterhin sollte die Kundenfreundlichkeit, Ortsnähe und Zahlungsmoral ein wichtiges Kriterium sein, was nützt es mir, wenn eingereichte Anträge erst nach Wochen beantwortet werden? Die Frage zu den Zusatzbeiträgen ist etwas schwierig zu beantworten, da in der Kassenlandschaft viel Bewegung durch Vereinigungen entstanden ist und sich einige Kassen durch den Morbi RSA ein gutes Polster zu Lasten der Allgemeinheit und anderer Kassen angelegt haben. Sollte sich die Politik jedoch weiterhin nicht um eine Kostenreduzierung im Gesundheitswesen bei den großen Kostenverursachern wie z.B Pharmaindustrie u.s.w. bemühen, werden wir wohl alle einen Zusatzbeitrag zahlen müssen. Erst einmal würde ich unter Abwägung der vor genannnten Kriterien jedoch einen Wechsel sorgfätig prüfen denn der Beitrag ist NICHT alles. MFG DARente

Darüber hab ich mir in letzter Zeit auch Gedanken gemacht. Bei dem Einheitssatz von 15,5 Prozent kann man natürlich vergeblich wie bisher die günstigste Krankenkasse suchen. Worauf es ab dann ankommt sind die Zusatzleistungen der Krankenkassen. An deiner Stelle würde ich aber einfach ein bisschen abwarten bis die Krankenkassen diese Entwickelt haben um sich von der Konkurrenz abzugrenzen.Generell gilt aber wohl 95% aller Kassenleistungen sind gleich. Zudem wird ja nächstes Jahr eh ein neuer Bundestag gewählt und es wird sich garantiert wieder einiges tun im Gesundheitsystem. Wir Kassenpatienten sind ja Leid gewohnt!

Krankengeld nach Elternzeit?

Hallo! Ich habe drei Kinder. Zwillinge, 8 Jahre alt und eine 2jährige Tochter. Nach der Elternzeit der Zwillinge habe ich vor ca. 4,5 Jahren meine Vollzeitstelle (die ich vor den Kindern hatte) gekürzt auf 15 Stunden/Woche.

Ich wurde dann im Oktober 2010 wieder schwanger und war sofort nach "Verkündung der Schwangerschaft" zunächst 6 Wochen krank geschrieben. Leider weiß ich heute nicht mehr, ob mein Arzt damals die Krankschreibung mit diesem Krankheitsschlüssel Depressionen begründete oder "Allgemeines Unwohlsein" wegen starker Übelkeit.

Nach den 6 Wochen schrieb er mir Beschäftigungsverbot aus (ich kam also nicht ins Krankengeld), sondern hatte die Lohnfortzahlung bis Eintritt des Mutterschutzes. Auch hier weiß ich leider nicht mehr wie er dieses begründete. Es ging eben nur um das Thema Depressionen und starke Schwangerschaftsübelkeit.

Vom 01.02. bis 31.07.2013 fing ich dann auf 450,- Euro Basis wieder an bei meinem Arbeitgeber zu arbeiten. Am 01.08.2013 sollte ich nach der Elternzeit meine Arbeit wieder aufnehmen. Da ich noch soviel Resturlaub aus den Vorjahren habe (wegen des Beschäftigungsverbotes) habe ich nun seit 5 Wochen Urlaub und müsste meinen Dienst am 29.08.2013 wieder aufnehmen.

In der Zwischenzeit wurden auch meine Stunden von Seiten des Arbeitgebers erhöht von 15 auf 18 Stunden.

Da dieses nie in meinem Sinne war und ich auch arg Probleme mit der Kinderbetreuung habe, brach meine Krankheit wieder in vollen Zügen aus.

Aus gesundheitlichen Gründen fühle ich mich nun nicht in der Lage meinen Dienst in wenigen Tagen wieder aufzunehmen.

Mein Arbeitgeber weiß nichts von meinen Depressionen. In der Zwischenzeit habe ich auch eine Schwerbehinderung beantragt, jedoch noch keine Antwort.

Frage: Wenn ich nach der Elternzeit krank starte, wie sieht dass dann nach 6 Wochen mit Krankengeld aus??? Ich war vor der Elternzeit auch bereits krank geschrieben wie oben erwähnt, jedoch weiß ich nicht ob der Gynäkologe das mit den Depressionen oder der allgemeinen Schwangerschaftsübelkeit begründet hat.

Mein Hausarzt würde mich ja jetzt wegen der Depressionen krank schreiben. Bringt es mich weiter mich vielleicht erstmal eine Woche zur Arbeit zu quälen? Das Problem ist, ich habe echt Angst dass meine Lichter in Kürze ausgehen, ich kann ja schon nicht mehr geradeaus gucken so schwindelig ist mir!

Ich habe am Dienstag, 27.08. bei meinen Hausarzt einen Termin um mit Ihm zu sprechen und eine Woche später bei unserem Betriebsarzt und meine Lage zu schildern.

Würde ich nach 6 Wochen Krankengeld von der Krankenkasse erhalten oder stehe ich dann urplötzlich mit NICHTS da????

Ich danke fürs Lesen und für Ihre Antworten!!!

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