Lohnt sich die Investition in Pandemie-Beauftragte im eigenen Betrieb?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo HerrnNeumann,

bin vom Fach und würde das gerne machen - aber was ist der Sinn eines Pandemiebeauftragten ?

Dadurch verhindern sie kaum Infektionen, was Not tut ist gesundheitliche Aufklärung.

Wenn sie in ihrem Betrieb an jedes Waschbecken eine 500 ml Flasche Händedesinfektionsmittel stellen, und ihre Mitarbeiter anweisen, alle 3 Stunden die Hände zu waschen und ggf. zu desinfizieren, dann tun sie mehr gegen eine Infektion als jeder Politiker weiß, der jetzt nocht nicht entwickelten Impfstoff ordert.

Sie sorgen dafür, dass der wichtigste Vektor für eine Infektion, nämlich die Hände im Risiko minimiert wird. das ist besser als jeder Pandemiebeauftragte.

Vermutlich wird "man" im Betrieb keinen ausreichend qualifizierten Mitarbeiter finden, es sei denn der Betrieb ist eine Apotheke oder ein Krankenhaus.

Da das vielschichtige Thema aber jeden normalen Betrieb treffen könnte ("Fachmann kommt krank aus dem Urlaub zurück und wichtige betriebliche Prozesse geraten ins Stocken!"), sollte seitens der IHKs, HWKs & Co. und des arbeitsmedizinischen Dienstes kundige Unterstützung und hilfreiche Information gegeben werden ("Welche Präventivmaßnahmen können wir durchführen?").

Abschreckendes Beispiel für falsche, abwiegelnde Info-Politik ist die südafrikanische Regierungshaltung zu AIDS. Durch diese Krankheit sind dort erhebliche Personalengpässe entstanden.

Ich glaube nicht, dass es sich unbedingt lohnt. Meiner (und auch von der fachlichen Seite) Meinung wird die Schweinegrippe einfach überbewertet. An der normalen Grippe sterben jährlich auch 1000 von Leuten. Ich denke es würde reichen die Mitarbeiter auf simple Handhygiene hinzuweisen. D.h. vor dem Essen die Hände ordentlich waschen, wenn man nach Hause kommt, nach dem Händeschütteln etc. Vielleicht sollte das Geld für einen Beauftragten in einen Desinfektionsspender auf den Toiletten investiert werden.

Belegschaftsaktien in der Schweiz

Hallo,

Sachen gibt es! Jemand hat seit 19... einen - in Deutschland nach den Regeln - pauschal versteuerten Belegschaftsaktiensparplan, der in der Schweiz geführt wird. Vermutlich dieser jemand und tausend andere Mitarbeiter. Es geht um kein Kleinunternehmen, das seinen Stammsitz in der Schweiz hat.

Nun sind es im Laufe der Jahre einige Anteile geworden. Von der auch nicht vernachlässigbaren Ausschüttung werden in der Schweiz 35 % abgeführt und der Rest wird in neue Anteile investiert.

Seit dem 1.1.2009 sind es zwei Depots. Der Altbestand ist also getrennt. Der Belegschaftsaktionär hat bisher den Fall als mit der schweizer Steuer abgegolten betrachtet und noch nie Anteile verkauft.

Sparerfreibetrag ausgeschöpft.

Es ergeben sich ein paar Fragen:

  1. Der Belegschaftsaktionär zahlt zu viel Steuer. Wenn er wollte, könnte er sich die Differenz zur deutschen Besteuerung zurück holen (?) Das Verfahren wird aber das selbe sein, das ich damals für ein Konto in der Schweiz hatte. Also relativ "formularreich". Er gab laufende Steuererklärungen ab. Für welche Jahre könnte er sich die Steuer wenn er die Einkünfte erklärt und das der Schweizer Steuerbehörde mitteilt erhalten?

  2. Ist er mit der schweizer Abgeltungssteuer nur der Dumme oder hätte er die Einkünfte erklären müssen? Liegt also ein Steuerdelikt vor.

  3. Ich gehe davon aus, dass die vor dem 1.1.2009 gekauften Anteile nicht der Abgeltungssteuer unterliegen. Die Ausschüttungen kamen bei den neuen Anteilen dazu. Für die nach dem 31.12.2008 gekauften Anteile (sind auch einige) und die aus den Ausschüttungen gekauften Anteile muss er aber (first-in-first-out) den Wertzuwachs als abgeltungssteuerpflichtigen Ertrag erklären, oder? Gibt es Probleme mit vor dem Stichtag gekauften Anteilen, von denen der Fiskus von seiner Seite noch nie etwas gehört hat?

Sollte er die Einkünfte nachträglich bis in das Jahr 2008 nacherklären, damit der Fiskus alles weiss und er sich die Steuer vom schweizer Fiskus zurück holen kann?

Was würdet ihr an seiner Stelle machen??? Die jedes Jahr abgeführte Steuer beträgt um die 500 €. Ihm ist das für 130 € zu viel Aufwand, wenn es keine anderen Vorteile hat.

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Wie kann ich am besten für eine automatische Gehaltserhöhung nach der Probezeit mehr anfragen?

Ich habe in Januar ein neuen Job angefangen für eine relativ kleine (200 Mitarbeiter weltweit) Firma, ich mag der Job und habe bis jetzt sehr positive Rückmeldung bekommen und gehe davon aus das ich übernommen werde. Leider bin ich sehr unzufrieden mit meinem Gehalt und merke dass mein Angebot nicht angemessen ist zu meine Qualifikation und vor allem, (bitte verzeihen Sie mir meiner Übermut), dass mein Profil quasi perfekt und vor allem selten ist in meinem Feld zB. eine hoch spezialisierte Bildung mit eine Kombination von 4 Sprachen die ich täglich nutze. Diese Job war eine neue Feld für mich und habe ein Berufsanfänger Gehalt akzeptiert weil ich gedacht habe das in in dem Feld wenig Erfahrung habe - jetzt merke ich dass ich sogar überqualifiziert bin. Auf jeden Fall hat mein Vertrag eine automatische Gehaltserhöhung von 40 auf 42 Tausend nach der Probezeit, was für mich letztendlich Monatlich Netto 200€ heißt und ich finde das einfach zu wenig, vor allem jetzt das ich merke wie ungeschickt mein Angebot überhaupt war. Jetzt ist die Frage ob ich direkt in der (vermutliche) Übernahme Mitarbeitergespräch was sagen soll oder ob ich noch ein bisschen warten soll? Ich habe auch eine interessante Stelle gesehen, vermutlich besser bezahlt, wäre es zu empfehlen mich drauf zu bewerben und damit mit mein jetziger Arbeitgeber besser verhandeln zu können? Eigentlich will ich nicht weg und selbst für ein besseres Angebot wurde ich wahrscheinlich nicht gehen, aber vielleicht lohnt es sich?

Wir haben auch ein paar Problemen mit Übersetzungsfirmen, ich möchte mich für meine Sprachkombinationen Zertifizieren lassen und damit Freelance und für mein Arbeitgeber arbeiten - wäre es eine gute Idee dass in der Übernahme Mitarbeitergespräch anzusprechen bzw. ob die mir die Zertifizierung zahlen können? Oder soll ich lieber noch warten?

Vielen Dank, Cris

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Steuer bei Neubau VK auf Altgrundstück

Hallo liebe Gemeinde! Habe mal ne Frage an die Steuerexperten hier:

Ich habe ein Einzelhaus auf einem recht großem Grundstück. Seit mehreren Jahren ausschließlich selbstbewohnt, somit würde bei VK keine Steuer auf etwaigen Gewinn anfallen. Nun werden an einem direkt angrentenden Grundstück von einer großen Baufirma 2 MFH mit je 5 Eigentumswohnungen gebaut. Wenn man die Grundstücke verbinden würde, könnte auch noch ein 3. solches Haus auf einen Teil meines Grundstücks entstehen. Folgende Konstelationen wären denkbar:

1) Ich gründe eine baugemeinschaft mit der Baugesellschaft. Den Bau mit allen Kosten etc. übernimmt komplett die Baugesellschaft und ich stelle nur das (Teil-)Grundstück. Hierfür bekomme ich einen festgeschriebenen prozentualen Anteil am VK Erlös der Eigentumswohnungen. 2) Ich ziehe das ganze komplett auf eigene Rechnung durch. Hole mir also eine Finanzierung von der Bank und beauftrage die Baufirma und verkaufe dann selber die Eigentumswohnungen.

In beiden Fällen wäre es denkbar, das das bewohnte Einzelhaus erhalten bleibt, wahrscheinlicher wäre aber ein Abriss.

Ich denke, die Frage ist klar: Wie verhält sich das steuerlich? Ohne NB könnte ich ja steuerfrei verkaufen. Ist das dann bei den Wohnungen auch so? Hab mal was gelesen, das es evt. davon abhängt, ob das Grundbuch geändert werden muss. Das wäre ja nicht zwingend erforderlich, so wie ich das sehe.

Ich habe mir §23 EStG durchgelesen, der bezieht sich ja aber überwiegend auf die 10-jahresfrist (die NICHT abgelaufen ist) und demnach sind "Gebäude und Außenanlagen" bei VK steuerpflichtig, wenn 10J nicht abgelaufen. Im umkehrschluß wären sie also steuerfrei wenn +10J (?) Dann kommt der Zusatz mit Nutzung zu eigenen Wohnzwecken. Die geplanten Eigentumswohnungen wären ja bei VK noch gar nicht genutzt. Voraussichtlich sogar noch gar nicht fertiggestellt.

Vlt. kann mich ja jemand erhellen. Danke im Voraus!

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Steuererklärung als selbstständiger Handelsvertreter §84.1 HGB selber machen?

Hallo liebe Forumsgemeinde,

ich würde gerne Eure Einschätzung zu folgendem Thema hören.

Eventuell hat jemand auf diesem Bereich bereits Erfahrungen gesammelt und möchte ein paar Details veröffentlichen.

Der Sachverhalt lautet ist wie folgt:

Person A war bisher in einem Angestelltenverhältnis bei einer Bank. Die

Steuererklärung wurde mit Hilfe einer Software selbstständig erstellt,

da bis auf Werbungskosten und Versicherungen keine größeren Punkte zu

berücksichtigen waren.

Person A entschied sich nun das Angestelltenverhältnis zu verlassen und

als selbstständiger Handelsvertreter gem. §84.1 HGB für eine

Bausparkasse zu arbeiten.

Die generelle Frage lautet nun, wie aufwändig die Erstellung einer

Steuererklärung als selbstständiger Handelsvertreter im Vergleich zum

vorherigen Angestelltenverhältnis wird.

Ist es sinnvoll die Steuererklärung über einen Steuerberater zu machen,

oder kann man sich als Privatperson leicht in diese Thematik

einarbeiten.

Die neue Tätigkeit umfasst die selbstständige Vermittlung von Bausparproduktion auf Provisionsbasis im Außendienst.

Zusätzlich wird bei verschiedenen Bankfilialen ein Beratungsraum zur Verfügung gestellt, in welchen Person A arbeiten kann.

Die Beratung kann jedoch auch beim Kunden direkt erfolgen.

Laptop und Mobiltelefon werden dabei von der Bausparkasse gegen eine Gebühr gemietet.

Es werden keine weiteren Mitarbeiter in der Selbstständigkeit von Person A beschäftigt.

Es stellt sich auch generell die Frage, welche Ausgaben steuerlich angesetzt werden können, wie z.B.

  • Fahrzeug
  • Büroraum in der eigenen Wohnung (eventuell ein zusätzlicher stationärer PC)
  • Geräte wie Mobiltelefon und Laptop
  • Sonstige Büromittel

Es wäre schön, wenn jemand dabei weiterhelfen oder auf gute Artikel, Software etc. verweisen könnte.

Vielen Dank

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Angestellt (50%) plus freiberuflicher Nebenjob - Steuern?

Guten Tag zusammen,

Kurz vorweg : Mir ist bewusst, dass es etliche ähnliche Fragen gibt, aber leider sind die Einzelfälle doch zu unterschiedlich oder ich blicke einige Punkte nicht. Deshalb hier schon mal: Vielen Dank! Also: Ich bin angestellt, habe eine halbe Stelle und komme auf etwa 25000 brutto (Klasse 1). Mir wurde eine freiberufliche Tätigkeit angeboten, die ich ein paar Stunden die Woche machen wollen würde. Das grobe Ziel dabei ist, etwa 200-300 Euro im Monat dazu zu verdienen. Die Haupttätigkeit bleibt natürlich das Angestelltenverhältnis. In Steuer- und Versicherungsfragen kenne ich mich noch gar nicht aus, daher wäre es sehr nett, wenn mir jemand folgende Fragen beantworten oder bestätigen könnte:

  1. Krankenversicherung usw. läuft weiter über mein Angestelltenverhältnis?
  2. Umsatzsteuer entfällt, solange die freiberuflichen Einnahmen 17.500 EUR pro Jahr nicht übersteigen?
  3. Einkommenssteuer: Werden beide Einkommen einzeln versteuert oder werden Sie addiert und gemeinsam versteuert?
  4. Hat die 17.500 EUR-Grenze irgendwas mit meinem Gesamteinkommen zu tun (denn da läge ich dann ja auf jeden Fall drüber)?
  5. Kann man irgendwie grob berechnen (unter Berücksichtigung meines gesamten Einkommens), wieviel ich freiberuflich verdienen müsste, um schließlich auf die besagten 200-300 netto zusätzlich zu kommen? Oder lohnt sich diese Konstellation gar nicht?

Möglicherweise vertausche ich hier einige Dinge oder frage zuviel auf einmal - ich bin trotzdem für jede Hilfe sehr denkbar!

Gruß Dexterhaven

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Lügt mein Chef uns Arbeitnehmer an im Insolvenzverfahren wegen unsern Lohn???

Hallo zusammen,,,,,, Nun Ich bin seit 17 Jahren bei einer Firma beschäftigt und davon die ersten 10 Jahre als " Selbständiger Unternehmer " und nun seit 7 Jahren als Fachbauleiter für Umweltgifte als Arbeitnehmer tätig. Da wir uns von unserem damaligen Geschäftspartner getrennt haben wegen angeblichen finanziellen Unstimmigkeiten, erzählt uns unser Chef, daß Er seit 4Jahren nur " Altlasten " am abzahlen ist und daher nie " Überschuß" erwirtschaften könnte... Nun ist es seit letzten Freitag so,daß Er Insolvenzantrag bei Gericht gestellt hat und erst Mittags die Mitarbeiter davon in Kenntnis setzte. Wir haben noch eine Auftragslage von 380.000 Euro zu verarbeiten,währen angeblich " zahlungskräftig aber nicht zahlungsfähig " Nun, da wir alle unseren Lohn haben wollen, aber Er sagt , Er käme nicht mehr seit Antragstellung an Gelder der Firma ran ohne das Er sich strafbar machen würde,verstehen wir nicht, warum daß Gericht nicht sofort zumindest die Lohnkosten frei gibt, da der Betrieb weiter arbeit viele Angebote noch raus sind und mündliche zusagen schon bestehen sowie die noch festen zu verarbeitenden Auftragslage in höhe von 380.000 Euro. Insolvenzausfallgeld können wir erst beantragen,wenn der Insolvenzverwalter da war ,den Antrag geprüft hat, daß Gericht den Antrag zustimmt, aber wovon leben wir in dieser Zeit ??? Frage 1 ) Darf unser Chef nach Gestellung des Insolvenzantrages wirklich nicht mehr an den Konten und zumindest die Lohnkosten entnehmen.???? Wie lange dauert so eine Antragsprüfung im Insolvenzverfahren ??? Ab wann können wir zum Arbeitsamt gehen wegen dem Insolvenzausfallgeld ??? Erst nach Prüfung des Insolventantrages oder schon ab dem Zeitpunkt wo der Antrag auf Insolvenz gestellt wurde ??? Wir haben Angst um unser Geld,unsere Wohnungen und und und ,...vor allem brauchen wir Geld zum Leben..... Wir müßen weiterarbeiten die nächsten drei Monaten,denn wenn wir selber kündigen, kriegen wir auch noch nee Sperre vom Arbeitsamt......... Ist dies nicht " makaber ",..???? da muß man ohne Geld weiter arbeiten........

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