Lohnt Rister noch bei dem Niedrigzinsniveau?

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4 Antworten

Die wirklich wichtige Frage zur Altersvorsorge sollte lauten:„Welche Altersvorsorge ist für mich optimal“? Es kann die Riester-Rente sein, es kann aber auch nicht sein, das diese Form die richtige Altersvorsorge für dich ist. Antwort gibt es nur mit einem objektiven Schichtenvergleich.

Die wirklich wichtige Frage zur Altersvorsorge sollte lauten:„Welche Altersvorsorge ist für mich optimal“? In Deutschland ist die Altersvorsorge in drei Schichten aufgebaut. Aber Achtung: Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen. Es ist ein großer Unterschied, ob jemand eine Rürup-Rente, eine Riester-Rente, eine betriebliche Altersvorsorge eine privat Rentenversicherung oder einen Fonds-Auszahlungsplan abschließt. Jede der Versorgungsarten hat unterschiedlich hohe Aufwendungen um die gleiche Nettorente zu erzielen. Dies ist abhängig von der Art der Arbeit, selbständig oder angestellt, ob er über oder unter der Beitragsbemessungsgrenze liegt, welchen Familienstand er hat, der Anzahl der Kinder, der Höhe des Einkommensteuersatzes und der Form der Krankenversicherung, gesetzlich freiwillig gesetzlich oder privat.

Alle Versorgungsformen sind sowohl in der Einzahlungsphase wie in der Rentenphase unterschiedlich besteuert. Die größten Auswirkungen entstehen aber ab Beginn der Rentenphase. Die Besteuerung und die Krankenversicherung wirken sich hier enorm aus. Um eine gleiche Nettorente nach Steuern und Krankenversicherung in allen Vorsorgearten zu erzielen, hat man unterschiedlich hohe Aufwendungen für seine Rente. Denn es ist schon ein großer Unterschied, ob ich von dem im Angebot errechneten Betrag noch Steuern und ggf. Krankenversicherung bezahlen muss oder nicht. Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge ein qualitativer und quantitativer Schichtenvergleich durchgeführt wird. Erst dann kann man sagen welche Schicht, welche Art der Altersvorsorge optimal ist. Auch Kombinationen können in betracht kommen.

Seit 1.1.2005 gilt das Alterseinkünftegesetz,

  • Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente)
  • Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente
  • Schicht 3 Kapitalanlagen: Private Renten- bzw. –Kapitallebensversicherungen, Investmentfonds
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Riester ist zunächst mal eine Anlage wie andere auch, mit der Garantie, dass zum Renetenbeginn mind. die Summe der Beiträge plus Zualgen zur Verrentung zur Verfügung steht. Es gibt bei Riester auch unterschiedliche Anlagevarianten. So betrachtet lohnt eine Riesterrente sich genauso wie eine andere Anlage (bei Versicherungen sind aber die Kosten oft recht hoch). Aber im Gegensatz zu anderen Anlagen gibt es außer der Rendite noch Zulagen bzw. Steuervorteile, was eine andere Anlage nicht unbedingt so hat. Im Gegenzug wird die Rente voll versteuert während bei anderen Anlagen lediglich 25% plus Kirchensteuer und Soli fällig werden. Die Rendite ist also abhängig vom Einkommen und damit vom Steuersatz im Alter und vom Steuersatz bzw. der Zulagenhöhe in der Ansparphase. Wenn Du das genau wissen möchtest, muss Du Dich halt mal 2-3 Stunden damit befassen und für Deine Verhältnisse das berechnen.

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Wenn Du etwas Eigenkapital hast, würde ich vielleicht über eine Immobilie, sei es eine kleine Wohnung der gleich ein Häuschen. Das ist in meinen Augen die beste Altersvorsorge - ist aber auch nicht jedermans Sache. Durch das Zinsniveau momentan sind die Finanzierungen auch recht günstig.

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Zulage, Steuervorteil, Hartz-IV sicher. Such dir was aus.

Passt aber nicht bei jedem, daher empfehle ich einen Schichtenvergleich und eine Bedarfsanalyse.

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