Lohnt es sich eine Riesterrente abzuschliessen,die mich 20 Euro im Monat kosten würde?

3 Antworten

die 20 Euro sind 240 Euro im Jahr, das ist mehr als die Mindestleistung. Da Deine Einkünfte nur 1.200,- betragen, hast Du damit Anrecht auf die vollen Förderung von 154,- Euro für Dich udn 185,- Euro für Dein Kind. Somit bekommst Du für Beiträge von 240,- Euro 339,- Euro Förderung. ein gutes Geschäft.

Allerdings, damit daraus etwas wird, was hinterher eine Rente ergibt, mußt Du auch weiterzahlen, wenn du wieder vll arbeitest udn dann auch immer die 4 % der Einkünfte.

Wieso ein gutes Geschäft? Sie zahlt erstmals 240 €. Von der Förderung sieht sie ja nichts. 240 € p. a. in Aktien investiert ergäbe nach 20 Jahren ein Aktiendepot von 10982,80 €, wenn man 8 % Wachstum p.a. annimmt (inkl. Dividenden, die man natürlich reinvestiert). Nach dreißig Jahren sind es gar 27187,97 €.

Dieses Vermögen ist jedem Falle flexibler zu handhaben und auch profitabler. Angenommen, ab Renteneintritt nach diesen dreißig Jahren gibt's jährlich 5 % Dividende, dann sind das 1359 € p.a., also über 100 € Zusatzrente pro Monat. Ein Unding bei den ganzen Riesterdiskussionen ist: Es wird nie erzählt und geschrieben, wie hoch die monatliche Rente denn ausfallen würde. Bewegt sich Riester auch in diesem Dimensionen?

Sollte irgendwas passieren und man braucht liquide Mittel, kann man das Depot auflösen oder einzelne Aktien verkaufen. Einen Riesterrentenvertrag kann man nur mit Verlust abbrechen. In einem frühzeitigen Todesfall macht man bei Riester richtig Verlust. Das Aktiendepot aber würde in deinem Falle an die Kinder vererbt werden.

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Die Riesterrente ist rausgeworfenes Geld. Langfristiges ist Sparen ist zwar sinnnvoll, aber wenn man schon kurzfristig und mittelfristig dahindarbt, ist es Unfug. Deshalb sind langfristige Sparverträge grundsätzlich Unfug, von der KLV über die Riesterrente bis hin zum Rürup.

Ich betreibe Aktiensparen und ich begründe das teilweise auch mit Altervorsorge. Das ist richtig, aber ich lege mich nicht auf Altersvorsorge fest. Bei der Riesterrente fließt die Knete erst im hohen Alter, aber Aktien kann ich vorher schon verkaufen, wenn ich Bargeld benötige. Angenommen ich möchte ein Hauskaufen und ich spare mir druch den Verkauf meiner Aktien 100000 € bei der Kreditaufnahme. Bei 5 % Kreditzinsen p.a. spart man sich viel Geld und Tilgungsraten.

klar lohnt sich das. Wie wfwbinder schon vorgerechnet hat, bekommst du die staatlichen Zulagen schon bei kleinen Sparbeträgen. Riester-Rente ist außerdem Hartz4-sicher, das kann dir später keiner weg nehmen. Und da du jetzt ja Geringverdiener bist, zahlst du ohnehin nicht viel in die gesetzliche Rentenversicherung. Das heißt, die Gefahr einer Unterversorgung im Alter ist bei dir sehr groß. Gerade deshalb solltest du, wenn es möglich ist, was beiseite legen. Über einen langen Zeitraum, du bist ja erst 38, kommt da einiges zusammen.

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Riesterrente sind legaler Betrug, trotz staatlicher Förderungen. Die machen es noch schlimmer, weil sie sozusagen ein Gütesiegel für die Riesterrente sind.

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Elterngeld: laufende Bezüge (Fixgehalt) vs. sonstige Bezüge (variabler Anteil)-dürfen regelmässige monatliche Provisionen als sonstige Bezüge erklärt werden?

Ich bin in Vollzeit fest angestellt und arbeite im Vertrieb. Mein Gehalt setzt sich zu 50% aus Fixum und bis zu 50% variablem Anteil zusammen. Die Provision (variabler Anteil) wird jeden Monat vom Vormonat zusammen mit den Fixum ausbezahlt.

Das Fixum ist auf dem Gehaltsnachweis als laufender Bezug (L), die Provision als sonstiger Bezug (S) deklariert.

Nun teilt mir die Elterngeldstelle mit, das für die Berechnung des Elterngeldes nur das Fixum herangezogen wird weil es als L laufender Bezug steuerrechtlich behandelt wird, die sonstigen Bezüge/ monatliche Provision nicht. Dadurch schmälert sich mein Elterngeld nicht unerheblich.

Frage: ist es korrekt das monatliche regelmäßige Provisionen als "sonstige Bezüge" ausgewiesen sind?

Gibt es steuerrechtlich eine Möglichkeit, diese sonstigen Bezüge in laufende Bezüge rückwirkend umzuwandeln?

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