Lohnsteuerkarte und Rechnung unter 450Euro?

1 Antwort

die 450,- Euro (Minijob) haben nur Bedeutung, wenn man neben einer Haupttätigkeit eine zweite Anstellung als Angestellter hat.

Die selbständige Beschäftigung kannst Du ohne Rücksicht auf Steuerklasse machen.

Dafür mußt Du aber eine Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung machen (Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen).

Was an Steuer anfällt, richtet sich danach, was Du als Angestellt und in der Selbständigkeit verdienst (ggf. ja auch mit den Einkünften eines vorhandenen Ehegatten).

Würde die Nebentätigkeit als 450,- Eurojob erfolgen, käme die nicht mit in die Steuererklärung.

Kindefreibetrag obwohl keine Berechtigung - Konsequenzen?

Guten Abend zusammen,

meine Mutter und ich befinden sich gerade in einer etwas komplizierteren Situation und wir wissen nicht wie wir uns verhalten sollen.

Folgendes: Ich habe im Sommer 2016 mein Abitur gemacht, habe im Oktober 2016 angefangen in Vollzeit zu arbeiten und habe im Juni dieses Jahres wieder aufgehört um jetzt im August eine Ausbildung zu starten.

Das Problem: In der ganzen Zeit hatte meine Mutter einen Kinderfreibetrag von 0,5 auf Ihrer Lohnsteuerkarte, weil sie es ganz einfach vergessen hatte zu ändern. Kindergeld wurde in der Zeit natürlich nicht mehr bezogen..

Im Januar ist mein Vater verstorben, meine Mutter ist dann in Steuerklasse I gekommen und hat Witwenrente beantragt. Bis dahin ist es nicht "aufgefallen". Ich habe nun auch Halbwaisenrente und - da ich ja seit einem Monat in der Ausbildung bin - das Kindergeld beantragt. Nun kriegen wir eine hohe Kindergeldzahlung von März bis August.

Wie gehen wir jetzt vor? Kindergeld zu beziehen und zusätzlich den Kinderfreibetrag zu haben ist ja nicht rechtens. Müssen wir uns darauf einstellen für die Zeit in der ich gearbeitet habe etwas nachzuzahlen? Wird dies überhaupt auffallen? Und wem müssen wir dies melden? Wir verzweifeln gerade und wissen nicht wie wir uns verhalten sollen.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen und bin für jede Hilfe dankbar.

Vielen Dank.

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Wie läuft haushaltsnahe Dienstleistung bei Wohnraumerweiterung und anschließender Übertragung des Eigenheims auf das Kind?

Meine Eltern haben ein Einfamilienhaus. Dieses Einfamilienhaus wurde vergrößert zu einem Zweifamilienhaus. Die Rechnungen der Handwerker laufen allesamt auf meinen Vater. Mein Vater hat bei den Banken Darlehen aufgenommen. Die Abtragung läuft anteilig auf die Quadratmeter bezogen. Mein Vater bezahlt an die Bank. Ich habe ihm mein gesamtes Eigenkapital gezahlt und bezahle an ihn die Darlehensrückzahlung. Der Anteil der als haushaltsnahe Dienstleistung in Ansatz zu bringen ist, wurde hälftig bei meinem Vater und hälftig bei mir angesetzt. Das Haus wurde mitlerweile auf mich umgeschrieben. Bei meinem Vater wurden die haushaltsnahen Dienstleistungen in voller Höhe anerkannt. Bei mir wurden sie komplett gestrichen mit der Begründung Rechnung lautet nicht auf mich und ich habe keine Zahlung geleistet. Hat jemand eine Idee was ich hier tun kann? Bezüglich der Zahlungen mache ich mir keine Sorgen, da Drittzahlungen zulässig sind und es sich hier ja auch um einen abgekürzten Zahlungsweg handelt. Aber bzgl. des Nachweises der Rechnung. Muss ich die alle ändern lassen auf meinen Vater und auf mich? Oder soll ich besser eine Feststellungserklärung abgeben für eine Baugemeinschaft, die ja theoretisch bestanden hat? Dann würde ich dort die Haushaltsnahen Dienstleistungen, die zu verteilen sind, feststellen lassen. Ich weiß nicht, wie ich hier am besten verfahre. Habe mein gesamtes Geld mit in das Haus gesteckt und würde dementsprechend natürlich gerne auch den Steuervorteil in Anspruch nehmen. Die überaus nette Dame (ironisch) des Finanzamtes ist zu der Überzeugung gelang hier liegt ein Betrugsfall vor. Was aber tatsächlich nicht der Fall ist. Da das Haus auf meine Eltern lief und ich den Anbau wollte, musste der Bauantrag über meinen Vater laufen. Und da ich bei der Bank keine Sicherheit hinterlegen konnte, hat er die Darlehen aufgenommen. Aber es ist nachweibar so, dass ich meinen gesamten Anteil selber bezahle bzw. bereits bezahlt habe.

Ich danke Euch für Eure Antworten.

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Schwierige Konstellation: 3 Jobs gleichzeitig

Hallo miteinander,

ich goggle mich schon seit 2 Tagen durch das Internet und habe bisher keine zufriedenstellende Antwort erhalten. Einzig folgende Frage betrifft mich in etwa: http://www.finanzfrage.net/frage/einkommenssteuer-tz-job-400-euro-job-und-freiberufliche-taetigkeit# Meine Situation sieht folgendermaßen aus: Seit dem 2.3 bin ich mitm Studium fertig und strebe eine Promotion an, die nach bisherigen Stand nur über Drittmittel erfolgen kann. Deren Genehmigung dauert mindestens ein halbes Jahr. Mein Plan zur Überbrückung sah so aus: Zusätzliche Schicht in meinem bisherigen Minijob: 420-430 € monatlich und damit krankenversichert. Zusätzlich dazu ab April einen zusätzlichen Minijob mit 380 € monatlich.

Anfang der Woche wurde mir die Mitarbeit bei einem Projekt angeboten: Und zwar für die Monate April/Mai/Juni/September (im Schnitt 800 € monatlich), vorzugsweise auf Rechnungsbasis. Laut Steuerberater liegt keine Scheinselbstständigkeit vor, weil das ganze nicht dauerhaft ist. Doch meine KK will nun - sofern ich den Job annehme - einen Monatsbeitrag von mehr als 350 €! Kann das sein? Ich kenne Leute, die ausschließlich auf Rechnung arbeiten und gerade mal 140 KV-Beitrag zahlen. Welche Alternativen habe ich? Zwei Jobs auf Lohnsteuerkarte? Welcher wäre dann Klasse 1, welcher Klasse 6 und welcher frei?

Herzlichen Dank schon mal im Voraus

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GBR nicht mehr zahlungsfähig - weiteres Verfahren?

Hallo! Ich habe eine ambulante Pflegestation in Form einer GBR mit einer Bekannten vor 15 Jahren eröffnet. Wir sind beide Gesellschafterinen (Sie 5%, ich 95%). Die Bekannte ist weggezogen und hat ebenfalls eine ambulante Pflegestation eröffnet ist aber Gesellschafterin geblieben. Vor einem Jahr habe ich expandiert und musste dazu einen Kredit aufnehmen (Restschuld 15.000€). Den Kreditvertrag haben beide Gesellschafter unterschrieben aber als Sicherheit habe ich meine zwei privaten Rentenversicherungen bei der Bank gelassen. Auf Grund von Zahlungsproblemen (Habe die Buchhaltung an eine externe Firma gegeben und das hat überhaupt nicht geklappt aber das ist eine andere Baustelle) habe ich mir bei meinem Sohn 4000 € als Darlehen (mit Darlehensvertrag) geliehen um das Gehalt der Mitarbeiter bezahlen zu können. Auf Grund verschiedener Ereignisse (grob Personalmangel) konnte ich meine Patentien nicht mehr versorgen und musste Sie abgeben. Damit wurde der Firma jegliche Einnahmequelle genommen. Meine Bekannte hat sich geweigert Vermögen in die GBR zu geben, somit konnte ich das Gehalt der Mitarbeiter nicht mehr bezahlen. Eine Rettung der Firma war also nicht mehr möglich. Fakt ist nun: Das Firmenkonto befindet sich ca. 20.000€ im Minus und privat habe ich ebenfalls Minus (ca. 2.000€), zudem ist die Restschuld des Kredites wie oben schon gesagt 15.000€. Alle Konten wurden mittlerweile von der Bank gesperrt. Gläubiger sind neben meinen Sohn, Krankenkassen, ein Zulieferer, sowie 4 weitere Gläuber. Die Firma hat 5 Autos von denen aber nur eins abgezahlt ist. Ich wollte nun den Scherbenhaufen bereinigen aber leider verweigert die zweite Gesellschafterin jegliche Zusammenarbeit auf einem vernünftigen Niveau. Ich habe bis jetzt sämtliche Verträge (Büro, Mitarbeiter, Zulieferer ect.) gekündigt, sowie mich arbeitslos gemeldet. Meine Fragen: Wie sollte ich weiter verfahren, wie sind die nächsten Schritte bzw. was kommt jetzt auf mich zu? Streicht die Bank jetzt meine Rentenversicherungen ein oder wie holt sich die Bank ihr Geld? Welche Fehler sollte ich unbedingt vermeiden? Fakt ist, ich bin pleite und meine Wohnung habe ich ebenfalls bereits gekündigt, da ich die Miete nicht mehr bezahlen kann. Einen Anwalt kann ich mir nicht leisten. Am Herzen liegt mir natürlich, dass ich meinem Sohn irgendwie!!! sein Geld zurückgeben möchte. Ich danke für Eure Antworten!

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Zweitwohnsitz, Problem mit der Anmeldung! Wo ist der und ist das relevant..

Hallo,

ich war heute am Bürgerservice der Stadt Bremen zwecks Anmeldung und hatte dort mehr oder weniger eine Diskussion mit dem Beamten.

Zum Hintergrund:

Ab dem 03.09. werde ich eine Arbeit in Bremen beginnen. In Bremen habe ich mir zu diesem Zwecks eine möbilierte Wohnung genommen und beabsichtige dort für den Zeitraum der Probezeit zu wohnen. Meine Hauptwohung liegt 400 km entfernt und dort werde ich also 6 Monate lang meinen kompletten Hausstand belassen. Ausser Kleidung sowie den Dingen die ich zwecks Berufsausübung benutze werde ich nichts nach Bremen mitnehmen. Ich wohne nun also ab dem 15.08. bereits in Bremen und meine Frau wird Ende August nachkommen und auch mit mir dort wohnen. Wir sind also verheiratet.

Ich wollte mich nun also in Bremen anmelden und habe die Dokumente so ausgefüllt, dass meine Hauptwohnung also dort ist wo sie bleibt und in Bremen meine Nebenwohnung ist. Das habe ich so auch den Sachbeamten erklärt und der meinte, dass weil meine Frau nachzieht und Lebensmittelpunkt dann in Bremen sei und dies als Hauptwohnung anzumelden wäre. Dies war aber nicht meine Auffassung, da mein Hausstand nicht in Bremen ist und ich natürlich auch die Wochenende möglichst in der alten Heimat verbringen werde und Familienheimfahrte machen werden. Der Beamte hat dies bei der Meldebehörde (!?) nachgefragt und meinte danach wir hätten beide recht. Wird meinen Antrag soweit weitergeben und zusätzlich habe ich eine Erkllärung ausfüllen müssen, nannte sich Bestimmung zur Hauptwohnung abgeben müssen und dort habe ich nochmal alles begründen müssen. Ich bin doch im Recht oder? Denn so möchte ich nicht unnötig auf kosten sitzen bleiben,denn so bezahle ich die nähsten monate 2 wohnung und bekomme eine mithilfe des arbeitgebers und umzugskosten etc. Ich mußte meinem Arbeitergeber unter anderem auch eine erklärung ausfüllen zwecks doppelter Haushaltsführung die wohl später auch dem finanzamt vorgelegt werden kann.

Es wäre schön zu wissen, dass der Beamte auf dem Holzweg ist udn ich bedenkenlos die Familienfahrten etc. auch wirklich bezahlt bekomme weil halt bremen meine Nebenwohnung ist...

Als zweite Frage wüßte ich gerne ob die Koste für die Verpflegungsmehraufwendung ab Beschäftigungsbeginn also ab dem 03.09. Aufwendung anerkannt werden oder bereits mit dem Umzug vor Arbeitsbeginn also vom 15.08. an.

vielen dank im voraus.

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