Lohnsteuerausgleich (bei sehr hoher geleisteter Einkommensteuer) Pendlerpauschale

4 Antworten

Was Du präsentierst ist eine Schätzaufgabe. Kann es sein? ja/nein.

Es fehlen Angaben:

gesamte Lohnsteuer der Person XY

Bruttogehalt Ehegatte XY + Lohnsteuer Ehegatte XY

Ausserdem sind 6.000,- Euro Steuer auf 22.000,- Abfindung gar nicht so viel, nämlich 27, 3 %.

Bei einem Ehepaar wo beide 27.000,- Brutto haben, ist der Grenzsteuersatz nämlich schon ca. 28 %, also jeder zusätzliche Euro wird mit mindestens 28 % besteuert.

Es besteht eine Einzelveranlagung. Ehepartner macht i.d. Fall kein Ausgleich (da nicht lohnenswert)

Wenn ich den Kommentar dazu nehme, siehst Du die Chancen nicht.

Wenn sich für Deine Frau.die Erklärung nciht lohnt, nehme ich mal ein Beispiel, nachem sie 12.000,- Brutto im Jahr hat. Jahreslohnsteuer 77,- Euro.

DEine 27.000,- Brutto bringen ca. 3.360,- Euro Steuer.

Da kommt schon ohne jede Angabe von Werbungskosten (Entfernungspauschale) eine Erstattung von 700,- Euro raus. nur durch die Nutzungs des Splittingeffekts.

siehe der Kommentar von EnnoBecker:

So kann man natürlich auch Geld verbrennen.

Falls diese Verhältnisse in den letzten Jahren auch schon so waren, bis 2011 zurück könnt Ihr Euch das Geld noch holen.

Wenn ihr das Geld nicht braucht, auch gut. Dann macht es trotzdem und spendet es für die Kinderkrebshilfe.

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Wenn ich mal LK4 nicht als Leistungskurs, Leistungsklasse oder Lehrkörper, sondern als Steuerklasse interpretiere, dann bedeutet das, daß hier keine Einzelveranlagung besteht, sondern mit einem Ehepartner zusammen eine Veranlagung durchgeführt wird.

Die Steuerklasse ist unerheblich für die tatsächliche Besteuerung des Ehepaars. Ohne Kenntnis der Einkünfte der anderen Person kann man da wenig sagen. Vielleicht gibt es ja sogar noch Vorsorgeaufwendungen, Kinder und andere Werbungskosten.

Wenn Du eine zu hohe Lohnsteuer abgezogen bekommst, wäre zu prüfen, ob die Wahl der Steuerklassen gut ist. Vielleicht ist IV/IV ja ungünstig. Weiterhin wäre zu prüfen, ob es die Möglichkeit eines Freibetrags gibt. Bei 650 EUR Werbungskosten wären das pro Monat zwar nur 54 EUR Freibetrag, aber besser ist das als nichts. Für die Abfindung wäre zu prüfen, ob die Fünftelregelung anwendbar ist, um eine günstigere Besteuerung zu erhalten.

Gemeint war Lohnsteuerklasse :-)

Es besteht eine Einzelveranlagung. Ehepartner macht i.d. Fall kein Ausgleich (da nicht lohnenswert)

Es gibt auch keine weiteren Vorsorgeaufwendungen, Kinder und andere Werbungskosten.

Bei der Abfindung wurde die Fünftelreglung angewandt.

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@heckenb
Es besteht eine Einzelveranlagung. Ehepartner macht i.d. Fall kein Ausgleich (da nicht lohnenswert)

So kann man natürlich auch Geld verbrennen.

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Weiterhin wäre zu prüfen, ob es die Möglichkeit eines Freibetrags gibt. Bei 650 EUR Werbungskosten wären das pro Monat zwar nur 54 EUR Freibetrag, aber besser ist das als nichts.

Und bei einer Steuerbelastung von 27% wären das satte 14 Euro pro Monat. Dafür entsteht aber die Verpflichtung zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung.

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@EnnoBecker

Ich hatte kürzlich eine Statistik in der Hand, wonach 90% der abgegebenen Einkommensteuererklärungen zu einer Erstattung führen und bei ca. 20% der Steuerpflichtigen trotz möglicher Erstattung keine Einkommensteuererklärung abgegeben wurde ;-)

Wenn nicht viel anzugeben ist, dann wäre ja auch die Einkommensteuererklärung per ELSTER recht schnell fertig.

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@gandalf94305

Man sollte aber nur einer Statiszik glauben, die man selbst gefälscht hat.

Eine repräsentative Umfrage unter ...äh.... EnnoBecker führte zu dem Ergebnis, dass fast alle Einkommensteuererklärungen zu einer Nachzahlung führen.

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@EnnoBecker
So kann man natürlich auch Geld verbrennen.

Und eine repräsentative Umfrage bei wfwbinder, bestätigt Deine These, dass eine Zusammenveranlagung zu einem sehr hohen %-Satz günstiger ist.-

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Ich verstehe deine Frage wegen Pendlerpauschale so, ob du die 1650 € "komplett" zurückbekommst.

Wenn du keine zusätzlichen Werbungskosten hast, wird davon erst die Pauschale von 1000 € abgezogen.

Der Rest 650€ wird vom zu versteuernden EK abgezogen, nur diese mindern deine Steuerlast. Praktisch heißt das bei ca. 28 %, du bekommst 162 € zurück.

Ich verstehe deine Frage wegen Pendlerpauschale so, ob du die 1650 € "komplett" zurückbekommst.

So ist das gemeint?

Hachja, schön wärs. Dann könnte man mit dem Tankwart gleich eine Vereinbarung treffen, dass man umsonst dort tankt und er rechnet mit dem Finanzamt ab :-)

Deine Berechnung ist so zwar nicht ganz richtig, führt aber am Ende zum richtigen Ergebnis.

DH.

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