Lohnsteuer Nachforderung obwohl schon durch Arbeitgeber abgegolten?

2 Antworten

Wie kann das sein?

Weil z. B. der Vorsorgeaufwand von Dir nicht zutreffend (d.h. zu niedrig) angegeben wurde, z. B. eigene Kranken-/Pflegekassen- und Rentenkassenbeiträge. Es sind in der Anlage Vorsorgeaufwand die Arbeitgeberzahlungen und Deine anzugeben.

Die Gewerbeeinnahmenzahlen verstehe ich nicht.

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Das wird es sein. Ich finde nur in Anlage N kein Feld, wo man die Sozialversicherungsbeiträge angeben könnte. Wo müssen dir rein in Mein Elster?

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@gegengift

Ach ich glaub ich hab es gefunden. Das muss man noch ein extra Formular Vorsorgeaufwände hinzufügen. So ein umständlicher Käse.

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@gegengift

Das Ausfüllen dieser sehr wichtigen Anlage wird gelegentlich vergessen, wie manche Fragen hier schon gezeigt haben ("Ich habe alles richtig ausgefüllt" hieß es da vorher;-).

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@gegengift

Und Anlage G für die gewerblichen Einkünfte nicht zu vergessen. Und ggf. Anlage EÜR, falls das nicht zu umständlich ist.

Die gewerblichen Einkünfte müssen jedenfalls auch erklärt werden.

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Hey hat alles geklappt - jetzt bekomme ich sogar Geld raus :-)

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@gegengift
jetzt bekomme ich sogar Geld raus

Das ist ja toll!

Ich esse gerne Schokoeis;-)

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@gegengift

Hast Du an die Gewinnermittlung gedacht?

Sonst is nix mit Geld raus.

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@correct

Da gab es keinen. Aber das ist mit dem Finanzamt abgesprochen.

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@gegengift

Da gab es keinen was?

Und was ist abgesprochen.

Ich wette, da stimmt was nicht.

Aber Du willst/kannst ja nicht die Tatsachen schildern.

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Die Steuererklärung musst Du nicht aus den genannten Gründen abgeben, sondern weil Du ein Gewerbe angemeldet hast.

Und das hat mit der Lohnsteuer absolut nichts zu tun.

Die Schätzung ist wegen Nichtabgabe ergangen. Es wurden keine Einnahmen geschätzt, sondern ein Gewinn.

Dieser betrug tatsächlich nicht 0 Euro, sondern 1000 Euro (wenn Du trotz mehrfacher Aufforderung nichts abgibst, sind Deine Zahlen nur Meinung).

Deswegen musst Du nachzahlen.

Was hältst Du davon, jetzt eine Steuererklärung abzugeben. Denn - es wird garantiert noch teurer.

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Die Steuererklärung musst Du nicht aus den genannten Gründen abgeben, sondern weil Du ein Gewerbe angemeldet hast.

Ich hab gar keine Gründe genannt. Nur dass es sich um ein Missverständnis / Fehler handelte. Aber das tut für die Frage gar nichts zur Sache. Bitte beim Thema bleiben. Nachzahlen muss ich übrigens gar nichts. Auf jeden Fall nichts, was aus der Schätzung entstand.

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@gegengift

Aha, wenn man also Missverständnis/Fehler als Gründe angibt, dann sind das keine Gründe - hä?

Ansonsten - viel Spass.

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@gegengift

correct hat hier wirklich Recht. Du bist geschätzt worden, weil Du wegen des Gewerbes eine Steuererklärung hättest abgeben müssen.

Es handelt sich nicht um ein Missverständnis vonseiten des FA.

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@Andri123
correct hat hier wirklich Recht. 

Nein natürlich nicht. Aber darum geht es in der Frage nicht. Das Missverständnis bestand darin, dass das Gewerbe ruhte und mir das Finanzamt vor Jahren zusicherte, dass damit die Pflicht zur Erklärung entfalle. Jahre später ist man da offensichtlich anderer Meinung gewesen und eine Schätzung veranlagt. Und um das auszubügeln haben sie mir zugesichert das unbürokratisch zu lösen, die Strafzahlung auszusetzen und die Schätzung zurückzuziehen / neu zu berechnen, ich müsse nur noch mal eine minimale Steuererklärung abgeben.

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@gegengift

Ich möchte fast wetten, dass Du die Anlage G mit dem Eintrag null Euro Gewinn einreichen mußt, damit die Schätzung des Gewinns aufgehoben werden kann. Aber wenn Du meinst, es sei anders abgesprochen...

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