Lohnsteuer Nachforderung obwohl schon durch Arbeitgeber abgegolten?

2 Antworten

Wie kann das sein?

Weil z. B. der Vorsorgeaufwand von Dir nicht zutreffend (d.h. zu niedrig) angegeben wurde, z. B. eigene Kranken-/Pflegekassen- und Rentenkassenbeiträge. Es sind in der Anlage Vorsorgeaufwand die Arbeitgeberzahlungen und Deine anzugeben.

Die Gewerbeeinnahmenzahlen verstehe ich nicht.

2

Das wird es sein. Ich finde nur in Anlage N kein Feld, wo man die Sozialversicherungsbeiträge angeben könnte. Wo müssen dir rein in Mein Elster?

0
2
@gegengift

Ach ich glaub ich hab es gefunden. Das muss man noch ein extra Formular Vorsorgeaufwände hinzufügen. So ein umständlicher Käse.

1
53
@gegengift

Das Ausfüllen dieser sehr wichtigen Anlage wird gelegentlich vergessen, wie manche Fragen hier schon gezeigt haben ("Ich habe alles richtig ausgefüllt" hieß es da vorher;-).

1
26
@gegengift

Und Anlage G für die gewerblichen Einkünfte nicht zu vergessen. Und ggf. Anlage EÜR, falls das nicht zu umständlich ist.

Die gewerblichen Einkünfte müssen jedenfalls auch erklärt werden.

1
2

Hey hat alles geklappt - jetzt bekomme ich sogar Geld raus :-)

2
53
@gegengift
jetzt bekomme ich sogar Geld raus

Das ist ja toll!

Ich esse gerne Schokoeis;-)

1
27
@gegengift

Hast Du an die Gewinnermittlung gedacht?

Sonst is nix mit Geld raus.

0
2
@correct

Da gab es keinen. Aber das ist mit dem Finanzamt abgesprochen.

0
27
@gegengift

Da gab es keinen was?

Und was ist abgesprochen.

Ich wette, da stimmt was nicht.

Aber Du willst/kannst ja nicht die Tatsachen schildern.

0

Die Steuererklärung musst Du nicht aus den genannten Gründen abgeben, sondern weil Du ein Gewerbe angemeldet hast.

Und das hat mit der Lohnsteuer absolut nichts zu tun.

Die Schätzung ist wegen Nichtabgabe ergangen. Es wurden keine Einnahmen geschätzt, sondern ein Gewinn.

Dieser betrug tatsächlich nicht 0 Euro, sondern 1000 Euro (wenn Du trotz mehrfacher Aufforderung nichts abgibst, sind Deine Zahlen nur Meinung).

Deswegen musst Du nachzahlen.

Was hältst Du davon, jetzt eine Steuererklärung abzugeben. Denn - es wird garantiert noch teurer.

2
Die Steuererklärung musst Du nicht aus den genannten Gründen abgeben, sondern weil Du ein Gewerbe angemeldet hast.

Ich hab gar keine Gründe genannt. Nur dass es sich um ein Missverständnis / Fehler handelte. Aber das tut für die Frage gar nichts zur Sache. Bitte beim Thema bleiben. Nachzahlen muss ich übrigens gar nichts. Auf jeden Fall nichts, was aus der Schätzung entstand.

0
27
@gegengift

Aha, wenn man also Missverständnis/Fehler als Gründe angibt, dann sind das keine Gründe - hä?

Ansonsten - viel Spass.

0
26
@gegengift

correct hat hier wirklich Recht. Du bist geschätzt worden, weil Du wegen des Gewerbes eine Steuererklärung hättest abgeben müssen.

Es handelt sich nicht um ein Missverständnis vonseiten des FA.

2
2
@Andri123
correct hat hier wirklich Recht. 

Nein natürlich nicht. Aber darum geht es in der Frage nicht. Das Missverständnis bestand darin, dass das Gewerbe ruhte und mir das Finanzamt vor Jahren zusicherte, dass damit die Pflicht zur Erklärung entfalle. Jahre später ist man da offensichtlich anderer Meinung gewesen und eine Schätzung veranlagt. Und um das auszubügeln haben sie mir zugesichert das unbürokratisch zu lösen, die Strafzahlung auszusetzen und die Schätzung zurückzuziehen / neu zu berechnen, ich müsse nur noch mal eine minimale Steuererklärung abgeben.

0
26
@gegengift

Ich möchte fast wetten, dass Du die Anlage G mit dem Eintrag null Euro Gewinn einreichen mußt, damit die Schätzung des Gewinns aufgehoben werden kann. Aber wenn Du meinst, es sei anders abgesprochen...

0

Wie kommt man auf folgenden Lohnsteuerbetrag (siehe Beschreibung)?

Folgendes Szenario:

Arbeiter X verdient monatlich 2.834,70 Euro Brutto. Nun war er im August vom 23.08. bis 31.08. beschäftigt und ihm wurden 139,59 Euro Lohnsteuer abgeführt (Steuerklasse 1, keine Kirchensteuer). Für diesen Zeitraum hat er ein anteiliges Monatsgehalt von 944,90 Euro bezogen.

Wie kommt man mit der Lohnsteuer-Tagestabelle auf die 139,59 Euro Abzug für diese neun Kalendertage? Ich hätte das jetzt so berechnet:

944,90 Euro / 9 Kalendertage ergibt einen Brutto Tageslohn von 104,99.

Aus der Lohnsteuertagestabelle ergibt sich ein Tagessatz für die Lohnsteuer von 15,40. Das multipliziert mit neun ergibt genau 138,60 Euro Lohnsteuer.

Wo liegt denn der Fehler in der Berechnung? Danke schonmal im Voraus!

...zur Frage

Beitragsanpassung /-nachforderung in der freiwillig gesetzlichen Krankenkasse nach Hausverkauf vor Eintritt in die freiwillige Versicherung?

Meine Frau ist seit Nov 17 freiwillig gesetzlich krankenversichert, davor in Elternzeit (Angestellte), davor im Angestelltenverhätlnis gewesen. Ich war und bin seit über 11 Jahren privat krankenversichert. 

Ich habe 2016 meinen "Betrieb" verkauft, auf Grund von Umzug und Neubau. Dadurch sind natürlich die Einkünfte aus Gewerbebetrieb durch diesen Verkauf immens gestiegen. 

Nun will die Krankenkasse einen Einkommensnachweis, meine Frau kümmert sich um unsere Kinder, nicht berufstätig, seit knapp 4 Jahren. Fließt zur Berechnung des Beitrags die vollen Einkünfte aus dem Verkauf des Betriebs, sowie meiner Einnahmen, auch wenn meine Frau zum Zeitpunkt des Verkaufs noch in Elternzeit war und noch keine freiwillige Krankenversicherung bestand? Wir waren zum Zeitpunkt des Hausverkaufs verheiratet (gesetzl.), meine Frau ohne eigene Einkünfte.

Ich habe die Befürchtung einer satten Nachforderung. Weiß hier einer Bescheid?

...zur Frage

Falsche Lohnsteuerberechnung durch Arbeitgeber - gleicht das Finanzamt in Einkommensteuererklärung den Fehler aus ?

Ich haben 3 Monate nach einem Arbeitgeberwechsel (Nov. 2015) eine Forderung von meinem alten Arbeitgeber erhalten. Sein Abrechnungsprogramm hat damals die Lohnsteuer fehlerhaft (zu wenig) berechnet und während eines Nachlaufs (Feb. 2016) im darauffolgenden Jahr sei nun die fehlerhafte Berechnung korrigiert worden. Er fordert die Differenz von mir zurück. Da sich nach Aussage des alten Arbeitgebers die zugrundeliegenden Bruttobeträge und abgeführten Sozialbeiträge nicht geändert haben, bin ich der Meinung, dass eine zu gering berechnete Lohnsteuer im Rahmen der Einkommensteuererklärung durch das Finanzamt erkannt und mit der Festsetzung der Lohnsteuer für das abgelaufene Jahr 2015 korrigiert wird. Der Rückzahlung also nicht notwendig wird. Mein alter Arbeitgeber argumentiert, dass das Finanzamt nicht in der Lage ist die Differenz zu erkennen und besteht auf der Rückzahlung. Wie ist diese Situation zu bewerten. Es geht um einen Betrag von ca, 100 €

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?