Lohnen sich eine Sondertilgung bei der Baufinanzierung?

2 Antworten

Na wenn die Raten danach gleich bleiben, wird es zu einer Laufzeitverkürzung führen, wenn die Raten danach angpaßt werden, wird die laufzeit gleich bleiben udn dafür die monatliche Belastungen sinken. Beides ist möglich.

Bei Sondertilungen profitiert man vor allem vom Zinseszins-Effekt. Bei einem klassischen annuitätischen Darlehen ist die monatl. Rate in der Summe immer gleich hoch (setzt sich zusammen aus der Tilgung und dem Zins). Für ein Darlehen von 100.000,- Euro für 10 Jahre und 1% Tilgung hat man nach den 10 Jahren

  • eine Restschuld von 87.000,- €
  • einen Zinsaufwand von 47.000,-€
  • 13.000,- € getilgt. Gesamtlaufzeit des Darlehens ca. 35 Jahre

Bei zusätzlicher 5% Sontertilgung (=5.000,- €) pro Jahr sieht es wei folgt aus:

  • eine Restschuld von 26.600,- €
  • einen Zinsaufwand von 31.600,-€
  • 73.400,- € getilgt. Gesamtlaufzeit des Darlehens ca. 15 Jahre

Die Ersparnis mit Sondertilgung beträgt also 15.400,-€ (die Differenz der Zinsaufwände).

Aber: wenn man von (stark) steigender Inflation ausgeht oder eine Anlagemöglichkeit hat die nach Steuern mehr als 5% Rendite erzielt, dann macht die Sondertilgung keinen Sinn. Diese Einschätzung muss aber jeder für sich treffen.

Sondertilgungsrecht bei 20jähriger Sollzinsbindung nur bis zu 10 Jahre?

Hallo zusammen,

nach Widerruf des ersten Darlehensvertrages durch uns sind wir nun bei der Sparkasse gelandet und wollten gerade unterzeichnen. Wir haben 20 Jahre Sollzinsbindung und eine Option zur Sondertilgung von 2.500 EUR bis zu 10% der Darlehenssumme.

Nun steht in dem Darlehensvertrag diese Option nur begrenzt bis zu 10 Jahre. Dachte es sei ein Schreibfehler, aber die Sparkasse argumentiert, dass man nach 10 Jahren laut BGB sowieso ganz ode teilweise kündigen kann und damit die Option zur Sondertilgung darüber ausgeübt werden kann. Dies dann ohne Vorfälligkeitsentgelte.

Ist das korrekt so? Dachte immer, dass ich nach 10 Jahren nur ganz kündigen kann und dann ein neuer Zinssatz gilt.

Bin dankbar für jede Antwort. Grüße, REDsonic

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Zinssatz Wohnriester höher als Hypothekendarlehen

Hallo zusammen,

ich habe da ein Problem. Meine frau und ich haben in 2009 (rückwirkend zum Jahresanfang) bei der LBS einen Wohnriester BSV abgeschlossen. Es handelt sich um den LBS-FU6R.

Wir haben vor dieses Jahr zu Bauen od. Kaufen. Jetzt ist es natürlich so, dass aktuelle Hypothekendarlehen niedriger sind als unser Wohnriester. Der Wohnriester Zinssatz liegt bei zwischen 4,04 - 4,62%. Bei Abschluß lag der Zinssatz bei 4,5% Im Vergleich liegt ein Hypothekendarlehen aktuell bei 25 Jahren Laufzeit bei ca. 3,6%.

Zusammen haben wir ca. 11.000 EUR angespart.

Welche Möglichkeiten haben wir das eingezahlte Geld trotzdem als Eigenkapital zu verwenden, jedoch nicht den hohen Zinssatz wie oben angegeben zu bekommen.

Gibt es die Möglichkeit auf einen anderen LBS (od. auch andere Gesellschaft) Riester BSV zu wechseln, welcher einen niedrigeren Zinssatz hat? Welche Gebühren fallen dabei an?

Was geschieht mit meinem Geld, wenn ich den BSV Ruhen lasse und diesen einfach nicht mehr weiter bespare? Wann bekomme ich das Geld? Muss ich dies für ein selbstgenutzte Immobilie nutzen?

Was geschieht, wenn ich den BSV fertig anspare, das Darlehen aber nicht nutze und das Geld entnehme und zur Sondertilgung meiner Immobilie nutze? Würde das mit Riester BSV funktionieren?

Vielen Dank für Eure Hilfe!!!!

Gruß Michael

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