Literatur über Mafia: wie funktioniert Geld waschen?

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3 Antworten

Illegal erworbenes Geld (z.b. Drogenhandel usw.) wird dem legalen Geldmarkt wieder zu geführt in dem man es z.B. auf ein Konto einzahlt und durch verschiedene Transaktionen die Herkunft unkenntlich macht, dann kann man damit z.b. wieder legale Geschäfte betreiben und niemandem fallen mehr die illegalen Geschäfte auf (in der Theorie)

Was auch geht, man hat z.b. ein Restaurant, das aber nur zum Schein betrieben wird, und betreibt im Hinterraum ein Casino. Dann kann man das erworbene Geld als Restauranteinnahmen versteuern und schon ist es "gewaschen"

Das große Problem bei Geldwäsche ist Bargeld in Giralgeld umzuwandeln, ohne angeben zu müssen wo es her kommt. Daher verlangt das Geldwäschegesetz ja, dass Einzahlungen ab einer bestimmten Höhe gemeldet werden müssen.

Die meisten kriminellen Aktionen werden in Bar vereinnahmt, sei es Drogenhandel, Schutzgeld oder sonstiges. Damit das Geld aber flexibel und nutzbar wird, muss es irgendwie auf ein Konto. Also muss man es als irgendetwas tarnen, zum Beispiel als Betriebseinnahmen. Dort ist das Problem, dass die Einnahmen und Ausgaben sich die Waage halten müssen, ohne das es auffällig wird. Vor allem ist das Geld dann auf einem Betriebskonto und dort erfasst. Wenn das Geld spontan wieder verschwindet, interessieren sich mehrere Behörden dafür, wohin das Geld gewandert ist.

von "Geldwäsche" spricht man, wenn Geld aus illegalen Geschäften (z.B. Drogen) in legale Geschäfte eingeschleust (z.B. über die Gastronomie, Versicherungswirtschaft usw.) und damit zu legalem Geld wird. Zur Unterbindung der Geldwäsche muss z.B. im Bankgeschäft ab einem bestimmten Betrag die Herkunft des Geldes nachgewiesen werden. Sonst kann die Bank die Geldannahme ablehnen (und muss den Geldwäsche-Verdacht melden). Auch hier hilft zur weiteren Information ein Blick in "Wikipedia".....

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