Liquidation vom Arzt

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7 Antworten

Ja, die Ersatzteile für den Porsche werden immer teurer, da greift der "Doktor" zu illegalen Methoden. Nach § 10 GoÄ (Abs.3 letzter Satz) darf Porto für das Versenden der Arztrechnung nicht berechnet werden:

http://www.e-bis.de/goae/defaultFrame.htm

Er hat einen Mercedes - aber schon ziemlich lange...

GoÄ -hätte ich auch selbst drauf kommen können, da nachzusehen.

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@Mikkey

Wenn Du den Arzt ärgern willst, dann bittest Du ihn unter Hinweis auf die GoÄ um eine ordnungsgemäße Rechnung. Da muß er dann doppelt Porto investieren und die Arbeitszeit seiner Angestellten auch. Das wird er sich fürs nächste Mal merken.

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Mikkey:

Dein Arzt hat Anspruch auf Erstattung der Portos. Willst du das Porto vermeiden, sagt der Assistentin, dass du zwei Wochen nach dem Arztbesuch die Rechnung in der Praxis persönlich abholst.

Wie kommst Du darauf? In der GOÄ (s. Link von P59) §10 Abs 3 letzer Satz steht ganz eindeutig:

Für die Versendung der Arztrechnung dürfen Versand- und Portokosten nicht berechnet werden.

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lach.... jeder Versuch ist gültig ! Der Arzt wird s verschmerzen - wenn Du nicht zahlst ! 100 andere Patienten zahlen ohne nachzufragen ! K.

Das ist offensichtlich eine Neuerung "deines " Arztes.

Du kannst ja höflich seine Helferin ansprechen und nachfragen, ob das üblich sei....

..aber du solltest nicht vergessen zu kommunizieren, dass es auch andere Arztpraxen ohne diese Regelung gibt...

Die Neuerung geht vermutlich auf die neue Sprechstundenhilfe zurück, da gibt's eine neue. Auch die Zusammenfassung verschiedener Jahre habe ich bisher noch nie irgendwo gehabt.

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Habe noch nie auf einer Arzt oder Zahnarztrechnung Porto berechnet bekommen! Üblich oder nicht üblich? Deshalb reklamieren? Üblich oder nicht üblich? Würde das bei meinem nächsten Arztbesuch "lakonisch" ansprechen. (Wann war der Termin der Portoerhöhung?)

Ich ziehe unberechtigte Posten (die kommen schon gelegentlich vor) von der Rechnung ab und vermerke auf der Überweisung "./. Posten"

Wenn ich das Nächstemal zum Arzt muss, habe ich das sonst mit Sicherheit vergessen.

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In jetzt 38 Jahren habe ich nicht auf einer einzigen Liqidation Portokosten gesehen.

Mich würde ja nur interessieren, ob die Krankenversicherung das dann übernimmt. Vermutlich ja, weil die Kosten für das "Tippen" des Ablehnungssatzes in der Abrechnung höher wären als die 58 ct. Insondere dann, wenn der Versicherte noch einmal nachfragt.

Dann sind wir zusammen ja schon bei 68 Jahren...

Das mit der Versicherung lässt sich leider nicht austesten, weil ich regelmäßig unter der Selbstbeteiligung bleibe.

Das würde in diesem Fall noch besonders kompliziert, weil auf der Rechnung Behandlungen von 2012 und 2013 zusammengefasst wurden. Müsste da das Porto noch anteilig aufgeteilt werden?

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Tut mir leid, wenn ich nichts konstruktives beitragen kann, aber: Das ist ja eine Frechheit!

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