Lipper-Score: sinnvoller Wert oder Marketingzahl?

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2 Antworten

Wie so viele Werte: das sind verdichtete Kennzahlen, die einen bestimmten Aspekt eines Investments hervorheben. Eine Kennzahl alleine nutzt nichts, aber man kann damit die abgebildete Qualität eines Investments mit einem anderen vergleichen.

Da die meisten Anleger mit Sharpe-, Treynor- oder Information-Ratios wenig anfangen können, sind sie für Privatanleger aus meiner Sicht nicht hilfreich.

Für harmlose Privatanleger wären Performancekennzahlen, Dauern und Umfang von Verlustperioden, Volatlität und vielleicht noch eine relative Stärke ausreichend, um Produkte zu beurteilen. Wer komplexere Kennzahlen versteht, darf sie gerne nutzen.

Das gilt auch für Ratings. Man muß verstehen, was Ratings wirklich prüfen und abbilden. Ein Rating, das einfach nur Performance betrachtet, hilft wenig, wenn man nicht versteht, wie die Performance zustandekommt, und warum vielleicht gerade hier Risiken oder Chancen in der Zusammensetzung eines Fonds oder ETFs liegen können, wenn man bestimmte Markterwartungen hat. Es kommt nicht darauf an, einzelne, aggregierte, vereinfachende Kennzahlen zu betrachten, sondern Zusammenhänge zu analysieren und zu verstehen. Dann kann man auch qualifizierter ein Instrument beurteilen.

In diesem Sinne: nutze, was Du verstehst und was nachvollziehbar ist. Vergiß den Rest oder mach' Dich schlau :-)

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Das ist auch nur ein von vielen unnötigen Rankingverfahren,

Was du brauchst ist ein Fachmann der was kann.

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